Thüringen

Zahlen im Überblick Thüringen schrumpft: So entwickelt sich die Bevölkerung in den Regionen

Goethe und Schiller Denkmal in der Kulturstadt Weimar
Weimar hat eine große Kulturgeschichte, doch die Bevölkerungszahl wird wohl immer kleiner. Das Landesamt für Statistik prognostiziert einen Rückgang von 3,6 Prozent bis 2040. Bildrechte: IMAGO
Erfurter Dom
Thüringens Landeshauptstadt Erfurt legt laut den Prognosen der Statistiker bis 2040 um 1,4 Prozent (2900 Einwohner) zu. Dabei wird vor allem von einem Wachstum bis zum Jahr 2025 ausgegangen, danach soll Erfurt sogar wieder etwas schrumpfen. Bildrechte: MDR/Daniela Dufft
Stadtansicht Jena mit Rathaus
Jena gewinnt in den kommenden 20 Jahren ebenfalls voraussichtlich etwa 1,4 Prozent beziehungsweise 1600 Einwohner hinzu. Die zwei größten Städte in Thüringen sind damit die einzigen Regionen, die im Vergleich zum Jahr 2018 eine wachsende Bevölkerung verzeichnen können. Bildrechte: IMAGO
Goethe und Schiller Denkmal in der Kulturstadt Weimar
Weimar hat eine große Kulturgeschichte, doch die Bevölkerungszahl wird wohl immer kleiner. Das Landesamt für Statistik prognostiziert einen Rückgang von 3,6 Prozent bis 2040. Bildrechte: IMAGO
Wartburg bei Eisenach
In Eisenach - am Fuße der Wartburg - werden in 20 Jahren voraussichtlich knapp 4.000 Menschen weniger leben als heute - ein Rückgang um 9,1 Prozent. Bildrechte: dpa
Blick über den Hofwiesenpark auf die Geraer Innenstadt.
Gera schrumpft laut den Prognosen deutlich: um fast 14.000 Menschen oder 14,5 Prozent. Bildrechte: dpa
Passanten laufen 2015 durch die Innenstadt in Suhl.
Die Aussichten für Suhl sind dramatisch. Fast ein Drittel (30,7 Prozent) der Bevölkerung verliert die kreisfreie Stadt in Südthüringen wohl bis 2040. Dann werden hier gut 11.000 Einwohner weniger leben. Bildrechte: dpa
Zwei ältere Menschen sitzen an einem Teich. In der Mitte des Teiches ist ein Springbrunnen.
Nur zwei Landkreise in Thüringen verlieren den neuen Zahlen zufolge weniger als zehn Prozent ihrer Bevölkerung. Das sind das Weimarer Land (-9,0 Prozent) und der Saale-Holzland-Kreis (-9,7 Prozent). Bildrechte: MDR/Daniela Dufft
Schloß Friedenstein in Gotha
In zahlreichen Landkreisen in Thüringen schrumpft die Bevölkerungszahl bis 2040 wohl um zehn bis 20 Prozent. Dazu gehören die Kreise Gotha (-10,3 Prozent), Ilm-Kreis (-10,8 ), Eichsfeld (-12,8), Sömmerda (-13,3), Unstrut-Hainich-Kreis (-16,0), Sonneberg (-16,7), Nordhausen (-17,1), Hildburghausen (-17,2), Wartburgkreis (-17,4) und Schmalkalden-Meiningen (-17,8). Bildrechte: imago/imagebroker/Bahnmüller
Skulptur von Kaiser Barbarossa auf dem Kyffhäuser
Ziemlich düster sind die Aussichten im Kyffhäuserkreis. Unter den Landkreisen bildet die Region mit prognostizierten -22,9 Prozent das Schlusslicht. Hart trifft es aber auch den Thüringer Osten: Im Altenburger Land und im Saale-Orla-Kreis nennen die Statistiker einen Rückgang um jeweils 21,1 Prozent, im Kreis Greiz um 21,9 Prozent. Auch die Region Saalfeld-Rudolstadt verliert etwa ein Fünftel seiner Bevölkerung: -20,9 Prozent. Bildrechte: IMAGO
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Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | MDR THÜRINGEN Regional | 11. Juli 2019 | 15:30 Uhr