Thüringen

Thüringen Die Woche in Bildern

Zähe Verhandlungen, ein Weg aus der Regierungskrise und Karneval bei Wind und Wetter - das war die Thüringer Woche in Bildern.

Christine Lieberknecht spricht 2014 im Plenarsaal des Thüringer Landtages mit Bodo Ramelow.
Montag, 17. Februar: Ramelow schlägt Lieberknecht als Ministerpräsidentin vor Die frühere Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (CDU) ist als neue Regierungschefin für Thüringen ins Gespräch gebracht worden. Einen entsprechenden Vorschlag unterbreitete Bodo Ramelow (Linke) am Montagabend bei einem Treffen von Rot-Rot-Grün und CDU in Erfurt. Lieberknecht solle eine Ministerpräsidentin für den Übergang sein und eine "technische Regierung" anführen, der Minister für Justiz, Finanzen und der Chef der Staatskanzlei angehören. Diese Regierung solle die Neuwahl des Landtags innerhalb von 70 Tagen vorbereiten, lautete der Vorschlag. Bildrechte: dpa
Christine Lieberknecht spricht 2014 im Plenarsaal des Thüringer Landtages mit Bodo Ramelow.
Montag, 17. Februar: Ramelow schlägt Lieberknecht als Ministerpräsidentin vor Die frühere Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (CDU) ist als neue Regierungschefin für Thüringen ins Gespräch gebracht worden. Einen entsprechenden Vorschlag unterbreitete Bodo Ramelow (Linke) am Montagabend bei einem Treffen von Rot-Rot-Grün und CDU in Erfurt. Lieberknecht solle eine Ministerpräsidentin für den Übergang sein und eine "technische Regierung" anführen, der Minister für Justiz, Finanzen und der Chef der Staatskanzlei angehören. Diese Regierung solle die Neuwahl des Landtags innerhalb von 70 Tagen vorbereiten, lautete der Vorschlag. Bildrechte: dpa
Mike Mohring spricht vor Journalisten.
Dienstag, 18. Februar: CDU gegen schnelle Neuwahlen Am Tag nach Bodo Ramelows (Linke) Vorschlag, Christine Lieberknecht zur Ministerpräsidentin zu wählen, hat die CDU mit einem Gegenvorschlag reagiert. Zwar würde die Union auch Lieberknecht unterstützen. Anders als Ramelow forderte die CDU jedoch eine vollständige Regierung, die den Haushalt für 2021 auf den Weg bringt. Neuwahlen wären damit erst Ende 2020 oder im kommenden Jahr denkbar. Ramelow hatte dagegen eine Minimalregierung ins Gespräch gebracht, die im Wesentlichen die Neuwahl des Landtags innerhalb kurzer Zeit voranbringen soll. Bildrechte: dpa
Christine Lieberknecht, 2017
Mittwoch, 19. Februar: Lieberknecht erteilt CDU eine Absage Thüringens ehemalige Regierungschefin Christine Lieberknecht (CDU) steht nicht mehr als Übergangsministerpräsidentin zur Verfügung. Grund seien die sehr unterschiedlichen Vorstellungen von Linken, SPD und Grünen sowie der CDU über den Zeitpunkt von Neuwahlen, sagte Lieberknecht am Mittwochvormittag. Die 61-Jährige sagte MDR THÜRINGEN, "ich war bereit, als Ministerpräsidentin einer Übergangsregierung zur Verfügung zu stehen. Damit hätte der gordische Knoten durchschlagen werden können. Allerdings ließ sich die Kernfrage, ob es früher oder später Neuwahlen gibt, nicht klären. Deshalb habe ich mein Angebot zurückgezogen." Bildrechte: dpa
Flammen schlagen aus einem schon nahezu abgebrannte Wohnhaus. Die Feuerwehr versucht das Feuer zu löschen.
Donnerstag, 20. Februar: Vierseitenhof im Wartburgkreis brennt völlig nieder 150 Feuerwehrleute waren seit der Nacht im Einsatz, um der Flammen Herr zu werden: In Hastrungsfeld im Wartburgkreis sind am Donnerstag ein Wohnhaus und zwei Scheunen abgebrannt. Die Bewohner - ein älteres Ehepaar und ihr Hund - konnten sich rechtzeitig retten. Sie kamen vorübergehend in einer Wohnung im Gemeindehaus unter. Zunächst war unklar, warum die Gebäude in Flammen aufgingen. Die Löscharbeiten stellten sich als schwierig heraus, da das Wasser aus dem Teich des Ortes schnell knapp wurde. Bildrechte: MDR/Paul-Philipp Braun
Bodo Ramelow (Die Linke), früherer Ministerpräsident von Thüringen, geht durch den Thüringer Landtag, gefolgt von Astrid Rothe-Beinlich (Bündnis90/Die Grünen)
Freitag, 21. Februar: Rot-Rot-Grün und CDU einigen sich 16 mehr als nur turbulente Tage hatte die Thüringer Landespolitik hinter sich, als am Freitagabend die Verhandlungsführer von Linke, CDU, SPD und Grünen vor die Presse traten: Es gibt einen Kompromiss und eine Einigung mit einer R2G-Minderheitsregierung, die auch gemeinsam mit der CDU bestimmte Projekte in Angriff nimmt. Bildrechte: dpa
Mario Voigt, stellvertretender CDU-Landeschef, gibt ein Statement ab nach einem erneuten Treffen von Linke, SPD und Grünen sowie der CDU im Thüringer Landtag und wird von Bodo Ramelow (l) und Wolfgang Tiefensee beobachtet.
Sonnabend, 22. Februar: CDU macht keine offizielle Zusage zu Ramelow-Wahl Die Thüringer CDU will keine Garantien für Stimmen ihrer Abgeordneten bei der für den 4. März geplanten Ministerpräsidenten-Wahl des Linke-Politikers Bodo Ramelow abgeben. Die CDU-Landtagsfraktion stimmte zwar am Samstag der am Freitag getroffenen Vereinbarung über eine zeitlich befristete Unterstützung einer rot-rot-grünen Minderheitsregierung und Neuwahlen im April 2021 zu. Sie erklärte aber gleichzeitig: Sie wähle "im Thüringer Landtag Bodo Ramelow nicht aktiv als Ministerpräsidenten mit". Bildrechte: dpa
Zum Faschingsumzug 2020 in Erfurt haben sich die Karnvelisten auch von schlechtem Wetter nicht die Laune verderben lassen.
Sonntag, 23. Februar: Karnevalsumzug zieht trotz des Sturmtiefs "Yulia" durch Erfurt Die Narren in Erfurt haben sich ihre Stimmung nicht durch das Sturmtief "Yulia" vermiesen lassen. Trotz der Windböen, des Regens und grauen Himmels rollte Thüringens größter Karnevalsumzug mit rund 2.500 Mitwirkenden am Sonntag durch die Landeshauptstadt. Mehrere Faschingsumzüge in anderen Thüringer Orten wurden sicherheitshalber dagegen abgesagt. Bildrechte: MDR/Michael Kremer
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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR THÜRINGEN JOURNAL | 23. Februar 2020 | 19:00 Uhr

Thüringen

Bodo Ramelow (Die Linke), früherer Ministerpräsident von Thüringen, geht durch den Thüringer Landtag, gefolgt von Astrid Rothe-Beinlich (Bündnis90/Die Grünen)
Freitag, 21. Februar: Rot-Rot-Grün und CDU einigen sich 16 mehr als nur turbulente Tage hatte die Thüringer Landespolitik hinter sich, als am Freitagabend die Verhandlungsführer von Linke, CDU, SPD und Grünen vor die Presse traten: Es gibt einen Kompromiss und eine Einigung mit einer R2G-Minderheitsregierung, die auch gemeinsam mit der CDU bestimmte Projekte in Angriff nimmt. Bildrechte: dpa