Thüringen-Ticker zur Covid-19-Lage Corona-News vom 21. Januar: Neuer Verordnungsentwurf beinhaltet Maskenpflicht im Unterricht

+++ Verkehrsminister will zweiten Rettungsschirm für Nahverkehr +++ Thüringer Rechnungshof fordert Umsteuern bei den Landeshilfen für die Kommunen +++ Corona-Ausbruch in Pflegeheim nach Impfung +++ Weniger Patienten auf Intensivstationen +++ Neuer Verordnungsentwurf beinhaltet Maskenpflicht im Unterricht +++ Die Corona-News im Überblick +++

Ein Mund- und Nasentschutz liegt im Unterricht in einem Geographie-Seminar auf einem Weltalas,
Bisher waren die Masken nur im Schulgebäude, zum Beispiel bei einem Raumwechsel Pflicht. Im Unterricht gab es keine Maskenpflicht. Bildrechte: dpa

Ticker-Ende

An dieser Stelle beenden wir unseren Corona-Ticker für Thüringen. Am Freitag (22. Januar) berichten wir in einem neuen Ticker über die Covid-19-Pandemie in Thüringen.

Thüringen | Corona-Lage am Donnerstag

In Thüringen sind innerhalb eines Tages erneut mehr als 60 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet worden. Das geht aus den Informationen der Landkreise und kreisfreien Städte hervor. Damit erhöht sich die Zahl auf 1.867. In den vergangen zwei Tagen waren bereits mehr als 100 neue Todesfälle gemeldet worden.

Als aktiv infiziert gelten derzeit rund 11.200 Thüringerinnen und Thüringer und damit etwa 100 weniger als am Mittwoch und fast 500 weniger als vor zwei Wochen. Seit Beginn der Pandemie haben sich im Freistaat etwa 60.500 Menschen nachweislich mit dem Virus angesteckt. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist erneut leicht gesunken und liegt jetzt bei 266. Am höchsten ist der Wert im Landkreis Hildburghausen, am niedrigsten in Gera.

Thüringen | Neuer Verordnungsentwurf beinhaltet Maskenpflicht im Unterricht

Ältere Schüler, die noch zum Präsenzunterricht an die Schulen dürfen, sollen nach bisherigen Plänen der Landesregierung künftig auch im Unterricht eine Maske tragen. Das sieht ein Entwurf für die neue Corona-Verordnung vom Gesundheitsministerium und dem Bildungsministerium vor, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Der Entwurf soll am Freitag in den Ausschüssen des Landtages beraten werden. Ob es zu Änderungen kommt, ist noch unklar. Nach den bisherigen Plänen, soll das gesamte Personal an Schulen sowie Schüler ab der siebten Klasse bei jedem Kontakt mit anderen Personen in der Schule einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Dies gelte auch im Unterricht und in der Notbetreuung, heißt es in dem Verordnungsentwurf. Die Verordnung soll nach derzeitigem Zeitplan am Montag unterzeichnet werden und am Dienstag in Kraft treten.

Thüringen | PC-Reparaturen durch Homeschooling und Homeoffice

Wegen vermehrter Heimarbeit und Schule zu Hause hat die Nachfrage nach Computerreparaturen in Thüringen massiv zugenommen. Nach einer MDR THÜRINGEN Recherche haben zum Beispiel Firmen in Pößneck, Mühlhausen und Jena vor allem Probleme damit, Ersatzteile zu bekommen. Viele Teile kommen aus China. Deshalb sind Lieferzeiten bis Ostern keine Seltenheit. Auch neue Computer und Laptops samt Zubehör sind derzeit nur schwer zu bekommen.

Saalfeld-Rudolstadt | Träger ziehen Gebühren für Kinderbetreuung weiter ein

Der Kreis und die Städte Saalfeld und Rudolstadt ziehen Gebühren für Hort und Kindergärten vorerst weiter ein. Darauf haben sich die Schulträger laut einer gemeinsamen Mitteilung verständigt. Grund ist demnach, dass die Landesregierung noch keine konkreten Regeln für den Verzicht auf Gebühren erlassen habe. Sobald diese vorlägen, würden die Beiträge erstattet.

Thüringen | Hoff will zweiten Rettungsschirm für Nahverkehr

Thüringens Verkehrsminister Benjamin-Immanuel Hoff (Linke) hat sich für einen zweiten Rettungsschirm für die Unternehmen des öffentlichen Personennahverkehrs ausgesprochen, um deren coronabedingten Verluste aus dem Ticketverkauf auszugleichen. Dieser Schirm solle bundesweit etwa 3,5 Milliarden Euro schwer sein, erklärte Hoff am Donnerstag im Anschluss an Beratungen mit seinen Ressortkollegen aus Bund und Ländern. Die Länder hätten gemeinsam an den Bund appelliert, mindestens die Hälfte des dafür benötigten Geldes bereit zu stellen.

Hoff sprach sich zudem dafür aus, das Lkw-Fahrverbot an Sonn- und Feiertagen für Impfstofftransporte weiterhin aufzuheben. Die Rechte der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der Logistikbranche dürften nicht der Corona-Pandemie geopfert werden.

Thüringen | Rechnungshof sieht pauschale Kommunalhilfe kritisch   

Thüringens Rechnungshof hat die Landesregierung aufgefordert, bei den Finanzhilfen für die Kommunen in der Corona-Krise umzusteuern. Die pauschale Zahlung von Millionenbeträgen an Städte, Gemeinden und Kreise sei nicht zielführend, heißt es in dem am Donnerstag vom Rechnungshof in Rudolstadt veröffentlichten Jahresbericht zur Finanzprüfung der Kommunen. Nicht alle Kommunen seien gleich stark vom Einbruch der Gewerbesteuern durch die Einschränkungen in der Pandemie betroffen, argumentierte der Rechnungshof.

"Aus Sicht des Rechnungshofs wären Zuweisungen, die sich am tatsächlichen Gewerbesteuerausfall orientieren, treffender und gerechter", erklärten Thüringens oberste Finanzprüfer. Sie schlugen vor, Kommunen künftig nur noch auf Antrag Liquiditätshilfen zur Verfügung zu stellen. Das Land hatte den Kommunen während der Corona-Krise einen dreistelligen Millionenbetrag als zusätzliche Finanzhilfe gewährt.

Kyffhäuser-kreis |Ausbildung von Corona-Schnelltestern gestartet

Der Kyffhäuserkreis beginnt am Freitag mit der Ausbildung von Corona-Schnelltestern. Der Landkreis ist damit nach Angaben von Landrätin Antje Hochwind-Schneider (SPD) der erste in Thüringen. Das Konzept dafür habe der DRK-Kreisverband erarbeitet. Dabei üben medizinisch vorgebildete Menschen in einem zweistündigen-Kurs beispielsweise an einem Modell, wie ein Rachen- oder Nasenabstrich funktioniert.

Das Interesse an Schnelltests sei groß, so Hochwind-Schneider. Bisher hätten schon sieben Schulen angefragt. Die ersten Kurse beginnen am Freitag mit Beschäftigten aus dem Landratsamt.

Thüringen | Erstattung von Kita-und Hortgebühren in Arbeit

Eltern von Kindergarten- und Hortkindern sollen ihre Beiträge für die Zeit des Corona-Lockdowns zurückbekommen. Linke, SPD und Grüne im Thüringer Landtag erarbeiten derzeit einen entsprechenden Gesetzentwurf.

Saale-Orla-Kreis | Corona-Ausbruch in Pflegeheim nach Impfung

Nach dem ersten Durchgang der Corona-Impfung hat es in einem Pflegeheim im Saale-Orla-Kreis einen Corona-Ausbruch gegeben. Das Gesundheitsamt im Saale-Orla-Kreis nannte 24 positiv Getestete in einem Heim in Ebersdorf. Einen Zusammenhang mit der Impfung wies die Behörde allerdings umgehend zurück. Amtsarzt Torsten Bossert nannte es ausgeschlossen, dass die PCR-Tests durch die Impfung positiv ausfallen. Es sei einfach Pech, dass es ausgerechnet zwischen der ersten und der zweiten Impfung zu einem Ausbruch gekommen sei. Vor der ersten Impfung war die betroffene Einrichtung den Angaben zufolge coronafrei.

Erfurt | Mehr Homeoffice in Landesverwaltung

Die Thüringer Landesverwaltung setzt vermehrt auf Homeoffice. Wie das Landesverwaltungsamt mitteilte, arbeiten zum Beispiel in der Staatskanzlei 61 Prozent der Mitarbeiter von zuhause aus. Im Landesverwaltungsamt selbst sei es dagegen nur ein Drittel.

Ilm-Kreis | Vorerst keine Hortgebühren ab Februar

Im Ilm-Kreis werden vorerst ab Februar keine Hortgebühren eingezogen. Das teilte das Landratsamt am Donnerstag mit. Das betreffe dies zunächst die Hortgebühren für die Monate Januar und Februar, die per Lastschrift eingezogen werden, hieß es. Selbstzahler müssen nicht mehr überweisen. Sollte pandemiebedingt auch weiterhin keine Hortbetreuung an den Grundschulen des Landkreises möglich sein, würden die Hortgebühren ab März für den jeweils aktuellen Monat weiter ausgesetzt, kündigte Landrätin Petra Enders (parteilos) an.

Thüringen | Reaktionen auf die Bund-Länder-Beschlüsse

Nach der Bund-Länder-Konferenz ist es entschieden: Der Shutdown wird verlängert, die Maskenpflicht verschärft, Schulen bleiben geschlossen und mehr Beschäftigte sollen ins Homeoffice. Was bedeutet das für Thüringen?

Lengenfeld unterm Stein | Tanzen und Yoga: Nachwuchskicker im Lockdown

Der verlängerte Lockdown bedeutet auch für die Nachwuchs-Fußballer weiter warten, bis sie wieder bolzen dürfen. Wie bleiben die Sportler am Ball? So klappt es beim Fußball-Internat Soccer City in Legenfeld unter Stein.

Mühl-hausen | Online-Suche nach Impfzentrum führt zu "falscher" Adresse

Internet-Sucher werden beim Impfzentrum Mühlhausen irrtümlicherweise ins benachbarte Ammern geschickt. Die Adresse Lindenhof 6 gibt es in Mühlhausen und in Ammern. Dem zuständigen Landratsamt ist das Problem bereits bekannt, sagte Katrin Vogler, Sprecherin des Unstrut-Hainich-Kreises, MDR THÜRINGEN. Lageskizze und Luftbild seien auf allen zur Verfügung stehenden Medien veröffentlicht worden. Ein „Eintragungsantrag“ sei bereits vor einiger Zeit an „Google“ gesendet worden. Das neue Impfzentrum befindet sich auf dem Gelände der ehemaligen Görmarkaserne in einem barrierefreien Firmengebäude. Es soll am 3. Februar öffnen. Die Adresse "Lindenhof" gibt es erst seit zwei Jahren; in Ammern heißt die Straße "Am Lindenhof".

Thüringen | IG Bau fordert Schutzmasken

Die IG Bauen-Agrar-Umwelt (BAU) kritisiert fehlende Schutzmasken für Reinigungspersonal in Thüringen. Nach Einschätzung der Gewerkschaft stehen einem Großteil der Betroffenen nicht genügend kostenlose Atemschutzmasken zur Verfügung - auch nicht, wenn sie in Krankenhäusern arbeiten.

Immer wieder komme es vor, dass Reinigungsfirmen beim Arbeitsschutz sparen und Beschäftigte den dringend benötigten Mund-Nasen-Schutz aus der eigenen Tasche bezahlen müssen, so die Gewerkschaft. Es könne nicht sein, dass ausgerechnet die Menschen, bei denen das Einkommen kaum für Miete und Lebensunterhalt reiche, auf den Kosten der beruflich genutzten Masken sitzen bleiben. Neben ausreichend Atemschutzmasken fordert die IG BAU von den Arbeitgebern auch den Erschwernis-Zuschlag im Rahmenvertrag zu zahlen.

Inland | Keine Belege für Fruchtbarkeitsstörung nach Impfung

Zu den vielen Gerüchten rund um das Coronavirus gehört auch die Befürchtung, der Impfstoff von Biontech-Pfizer könnte zu Unfruchtbarkeit bei Frauen führen. Wissenschaftler und Ärzte sehen dafür keine Belege.

Wartburg-Kreis | Corona-Fälle an Gymnasien

Im Wartburgkreis sind an drei Gymnasien Corona-Fälle in den Abschlussklassen aufgetreten. Betroffen sind Schüler und Schülerinnen der 12. Klassen in Bad Salzungen, Vacha und Gerstungen. Das hat das Landratsamt auf Anfrage von MDR THÜRINGEN mitgeteilt. Die Zwölftklässler hatten Präsenzunterricht. Nun wurde auch für das Lehrpersonal Quarantäne angeordnet. Wie viele Schüler positiv getestet wurden, konnte das Landratsamt nicht mitteilen.

Oberhof | Nach Weltcups: Elf Athleten und Betreuer weiterhin in Quarantäne

Elf Athleten und Betreuer müssen nach den Weltcups in Oberhof weiter in Quarantäne bleiben. Wie ein Sprecher des Meininger Landratsamtes auf Anfrage von MDR THÜRINGEN mitteilte, befinden sich derzeit noch insgesamt zehn Personen aus verschiedenen Nationalteams des Biathlon-Weltcups sowie eine Person des Rodel-Weltcups in Corona-Quarantäne. Sie sind in verschiedenen Ferienwohnungen und Hotels in Oberhof untergebracht. Wie lange sie dort bleiben müssen, richtet sich nach dem Zeitpunkt, wann die Infektion nachgewiesen wurde. Die letzte Quarantäne endet demnach erst nächste Woche Donnerstag.

Nach Angaben des Landratsamtes besteht aber die Möglichkeit für die Sportler und Betreuer mit einer entsprechenden Zustimmung des jeweiligen Heimatlandes nach Hause reisen zu können, um dort die Quarantäne fortzusetzen. Die Weltcups in Oberhof sind am Sonntag zu Ende gegangen. Erstmals wurde neben dem Biathlon-Weltcup auch der Rodel-Weltcup gleichzeitig in Oberhof ausgetragen. Anders als sonst waren die Biathleten gleich zwei Wochen lang in Oberhof. Der Weltverband will damit unnötige Reisen währen der Corona-Pandemie vermeiden.

Mühl-hausen | Unstrut-Hainich-Kreis verteilt kostenlos Masken

Der Unstrut-Hainich-Kreis gibt erneut kostenlose Masken aus. Wie das Landratsamt informierte, soll jeder Bürger OP-Masken erhalten. Grundlage sei die neue Verordnung ab 24. Januar, die eine Maske im öffentlichen Raum, beispielswiese in Bussen, Banken, Arztpraxen, Apotheken und in Geschäften vorschreibt.

Pro Person sind zehn Masken eingeplant, hieß es. Verteilt werden sollen sie in den Wohnorten. Voraussichtlich am Donnerstag und Freitag werde das Schutzmaterial an die Städte und Gemeinden geliefert. Die Ausgabe könne Freitag beginnen und bis Sonntag fortgesetzt werden. In den Bussen der Regionalbus GmbH und in den Schulen liegen weiterhin kostenlose Masken bereit.

Erfurt | Stadt sieht Homeoffice-Pflicht kritisch

Die Pflicht zu deutlich mehr Homeoffice stellt die Stadtverwaltung Erfurt vor Probleme. Der Datenschutz in Verwaltungen müsse in besonderem Maße eingehalten werden, sagte Oberbürgermeister Andreas Bausewein (SPD). Mitarbeiter könnten nicht einfach mit Akten nach Hause geschickt werden. Es gebe sensible Bereiche, wo die Akten de facto das Büro nicht verlassen dürfen. Aktuell sind in Erfurt rund 470 Mitarbeiter der Stadtverwaltung im Homeoffice.

Es werde jetzt versucht, in weiteren Bereichen Lösungen dafür zu finden. Nach Angaben der Stadt braucht es dazu auch die Unterstützung des Landesdatenschutzbeauftragten. Zu den Problemen hat Erfurt demnach Ende vergangenen Jahres eine Anfrage ans Land geschickt. Eine Antwort ist laut Bausewein bis heute nicht eingegangen. Das Ziel möglichst viele Menschen auch aus der Verwaltung ins Homeoffice zu schicken, sei völlig verständlich, aber für die Verwaltungen müsse alles auch rechtssicher sein. Die Fragen müssten jetzt schnell geklärt und pragmatische Lösungen gefunden werden, so der Oberbürgermeister.

Thüringen | Zahl der schweren Covid-19-Fälle sinkt

In Thüringen sinkt wie im Bundestrend die Zahl der Corona-Patienten auf den Intensivstationen der Krankenhäuser. Nach Angaben der Staatskanzlei mussten Stand Mittwoch 178 Menschen intensiv-medizinisch betreut werden, das waren über 40 weniger als noch Anfang Januar. Auch die Zahl der Patienten, die beatmet werden mussten, ging zurück.

Einen Grund zur Entwarnung gibt aber nicht, sagt Michael Bauer, Leiter der Klinik für Intensivmedizin am Uni-Klinikum Jena. Seinen Angaben nach sind die Krankenhäuser mit der Betreuung der Corona-Patienten an der Belastungsgrenze. Wenn die Zahlen jetzt ein wenig herunterkommen, gibt uns das etwas Luft, so Bauer. Er veweist darauf, dass sich über den Jahreswechsel relativ viele jüngere Menschen infiziert haben, die in der Regel weniger schwer erkranken. Jetzt, drei Wochen später, landen entsprechend weniger Menschen auf den Intensivstationen. Laut Gesundheitsministerin Heike Werner (Linke) kommt hinzu, dass die Medizin Covid19 immer besser behandeln kann. Und dadurch auch die Zahl der schweren Verläufe zurückgeht. Bundesweit liegen zurzeit etwa 4.800 Corona-Patienten auf Intensivstationen. Anfang Januar waren es noch fast 1.000 mehr.

Tickerbeginn

Einen guten Morgen an einem milden Donnerstag. Wir wünschen Ihnen einen entspannten und glücklichen Tag. Damit Sie, wie gewohnt, den Überblick über die aktuelle Situation zum Coronavirus in Thüringen nicht verlieren, fassen wir in unserem News-Überblick wieder die aktuellen Fakten und Hintergründe zur Lage im Freistaat zusammen. Hilfe und weitere Informationen finden Sie auch hier.

Das waren die Corona-News am Mittwoch

Quelle: MDR THÜRINGEN/jml,jn,jni,dpa

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR THÜRINGEN JOURNAL | 21. Januar 2021 | 19:00 Uhr

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