Thüringen Corona-News: Mehr als 100 Menschen in Thüringen aktuell erkrankt

In Thüringen ist die Zahl der Menschen, die aktuell am Coronavirus erkrankt sind, erneut gestiegen. Mittlerweile sind es mehr als 100. Die Uni Ilmenau will Erstsemestern trotzdem den Studienbeginn erleichtern. Alle Corona-News für Thüringen.

Thüringen |106 aktive Corona-Fälle

In Thüringen sind am Mittwoch 106 Menschen aktiv am Corona-Virus erkrankt gewesen. Das sind 16 mehr als am Dienstag und 56 mehr als noch vor zwei Wochen. Neue Infektionen gibt es in zehn Thüringer Landkreisen. Seit Dienstagabend haben die Gesundheitsämter der Landkreise und kreisfreien Städte 19 neue Infektionen gemeldet. Damit wurden seit Ausbruch der Pandemie 3.477 Fälle in Thüringen registriert. Vier Landkreise gelten derzeit als frei von Coronavirus-Fällen.

Thüringen | Maskenpflicht gilt weiter

Ob beim Bäcker, Fleischer, Frisör oder Bus- und Bahnfahren: Im Alltag ist die Maske vielerorts Pflicht. Doch Mund und Nase sind längst nicht immer richtig bedeckt - die Disziplin lässt in der Sommerhitze nach, wie Thüringer Kommunen festellen müssen.

Ilmenau | Wieder mehr Präsenz-Veranstaltungen geplant

An der Technischen Universität Ilmenau wird es im kommenden Wintersemester wieder weitgehend Präsenz-Veranstaltungen geben. Wie eine Sprecherin mitteilte, sollen alle Räume wieder für die Studierenden öffnen.

Foyer des Humboldtbaus
Die Räume der Technischen Universität Ilmenau sollen wieder für die Studierenden öffnen (Archivfoto). Bildrechte: MDR/Patricia Geissler

Ziel ist es demnach auch, Erstsemestern einen möglichst normalen Studieneinstieg zu ermöglichen. Vorlesungsbeginn ist der 12. Oktober. Dann dürfen zunächst die Studienanfänger der Bachelor- und Masterstudiengänge sowie Zweit- und Drittsemester der Bachelorstudiengänge wieder in die Universität kommen. Danach sollen auch alle anderen Semester folgen. So lange bleiben Online-Vorlesungen bestehen. Mitte März war die Uni wegen der Corona-Pandemie geschlossen worden.

Gotha | Landrat fordert Corona-Bonus für Städte und Gemeinden

Der Landkreis Gotha will seine Städte und Gemeinden im kommenden Jahr finanziell entlasten. Geplant ist, eine geringere Kreisumlage zu erheben. Die Kommunen hätten bereits mit Gewerbesteuerausfällen und Stundungen infolge der Corona-Pandemie zu kämpfen, sagte Landrat Onno Eckert. Er gehe davon aus, dass sich die Städte und Gemeinden im kommenden Jahr davon nicht erholen werden.

Konkret ist eine Kreisumlage von 47,55 Millionen Euro geplant - gut drei Millionen weniger als ursprünglich kalkuliert. Damit profitieren laut Eckert unter anderem Gotha, Waltershausen und Ohrdruf sowie die Gemeinden Hörsel, Emleben oder Großfahner. Der Kreistag muss den Plänen noch zustimmen. Die Kreisumlage zählt zu den wichtigsten Einnahmequellen der Landkreise. Damit wird unter anderem die Verwaltung oder der Straßenbau finanziert.

Erfurt | 13 Reiserückkehrer in Erfurt infiziert

Die Zahl der Corona-Infektionen ist in Erfurt erneut um zwei gestiegen. Wie die Stadt am Mittwoch mitteilte, sind aktuell 15 Personen mit dem Coronavirus infiziert. 13 von ihnen sind Reiserückkehrer. Insgesamt wurden bislang in Erfurt 157 Personen positiv auf das Coronavirus getestet. Eine infizierte Person befindet sich in stationärer Behandlung.

Thüringen | Keine geförderten Laptops zum Schulstart

Schüler aus bedürftigen Familien in Thüringen werden zum Schulstart noch keine geförderten Computer erhalten. Für das Sofortprogramm des Bundes sei die nötige Richtlinie noch nicht fertig, teilte das Bildungsministerium mit. Bis die Schulträger Geld dafür beantragen können, werde es wohl bis Ende September dauern. Insgesamt stehen in Thüringen 14 Millionen Euro dafür bereit, um Schülern während der Corona-Pandemie - falls notwendig - das Lernen von zu Hause zu ermöglichen.

Dass es auch anders gehen kann, beweisen die Nachbarländer. In Sachsen-Anhalt ist schon die gesamte Summe ausgezahlt worden - in Sachsen sind es 80 Prozent der Gelder.

Thüringen | Der Corona-Daten-Newsletter

Russland hat einen Impfstoff zugelassen, sich dabei aber nicht an die eigentlich geltenden Zulassungsrichtlinien gehalten. Für Reiserückkehrer aus Risikogebieten sind Coronatests nun Pflicht. Überregionale Corona-News finden Sie hier:

Sonneberg | Kein Zutritt mit eigener Maske in Regiomed-Kliniken

Patienten und Besucher dürfen die Regiomed-Kliniken in Südthüringen und Bayern nicht mehr mit eigenem Mund-Nasen-Schutz betreten. Am Eingang sollen kostenlose Masken verteilt werden, sagte ein Sprecher des Klinikverbundes. Diese müssen alle Besucher und Patienten tragen.

Eigene Alltagsmasken sind nicht mehr erlaubt. Nach Angaben des Klinikverbundes wurden in der Vergangenheit immer wieder unzureichende oder schlecht angepasste Masken getragen. Nur korrekt angelegte medizinische Masken würden einen Schutz vor Coronaviren bieten. Besuche in den Regiomed-Kliniken sind weiterhin eingeschränkt: Je Patient und Tag ist ein Besucher für eine Stunde erlaubt.

Thüringen | Wieder mehr Infektionen registriert

In Thüringen sind am Dienstag 90 Menschen aktiv am Coronavirus erkrankt gewesen - sechs mehr als am Montag und 35 mehr als vor zwei Wochen. Neue Infektionen gibt es unter anderem im Saale-Orla-Kreis, in Erfurt und im Kreis Schmalkalden-Meiningen. Seit Montagabend haben die Gesundheitsämter der Landkreise und kreisfreien Städte 13 neue Infektionen gemeldet. Damit wurden seit Ausbruch der Pandemie 3.458 Fälle in Thüringen registriert. Fünf Landkreise gelten derzeit als Corona-frei.

Thüringen | Die Corona-News vom 11. August

Quelle: MDR THÜRINGEN/mm

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Nachrichten | 12. August 2020 | 12:00 Uhr

2 Kommentare

J. B. 81 vor 5 Wochen

Die ständigen Informationen zu jeder Neuinfektion nerven allmählich. Ich trage wo es erforderlich ist eine Maske und ich halte Abstand. Das es nach den Lockerungen und in der Ferien / Urlaubszeit zu mehr Ansteckungen kommt, war doch zu erwarten. Viel wichtiger als jede Neuinfektion zu dramatisieren und in den Medien rauf und runter zu beten, wäre doch die Information wieviele von denen erkranken denn schwer, bzw. müssen ins Krankenhaus, auf ITS usw. Langsam bin ich müde mir die Ausführungen vom RKI Wieler etc. anzuhören, das Besorgtsein von Spahn... und so wird es vielen gehen. Wir müssen weiter damit leben, aber bitte so normal wie möglich. Dann kann man vielleicht den Großteil der Bevölkerung mitnehmen. Aber ohne die ständige Panikmache durch Nennung der Neuinfektionen. Diese sagen auch so nicht wirklich viel aus...

jackblack vor 5 Wochen

100 von mehr als 2 Millionen- das ist ja schlimmer als die Pest- aber zum Ende des Jahres werden viele Existenzen krachen gehen !!!!

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