Covid-19 Corona-News am 21. November: 4.500 aktive Corona-Fälle in Thüringen

Thüringen | Mehr als 4.500 aktive Corona-Fälle

In Thüringen sind am Samstag weitere 427 positiv Corona-Tests bestätigt worden. Damit steigt die Zahl der nachgewiesenen Infektionen auf 13.377. Davon sind 4.501 Fälle aktiv, das sind 253 mehr als am Freitag und 1.727 mehr als vor zwei Wochen.

Ein Arzt in Schutzkleidung
Die Zahl der Corona-Patienten auf den Intensivstationen steigt langsam. Bildrechte: imago images/Pacific Press Agency/Davide Farcassi

In Erfurt starben drei weitere Menschen mit Corona-Infektion. Die Zahl der Corona-Patienten auf Intensiv-Stationen steigt langsam, aber kontinuierlich an. In dieser Woche kamen 17 Patienten dazu. Damit liegen jetzt 91 Menschen mit positivem Corona-Test auf Intensivstationen im Krankenhaus. 28 von ihnen müssen beatmet werden. Von den über 900 Intensiv-Betten in Thüringen ist noch knapp ein Drittel frei.

Hildburghausen: Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 317

Im Kreis Hildburghausen steigt die Zahl der positiven Corona-Tests weiter an. Bis Samstagmorgen kamen laut Landratsamt 43 weitere Fälle hinzu. Der Sieben-Tage-Wert stieg damit auf 317 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Am Freitag hatte der Kreis Hildburghausen als erster in Thüringen die Inzidenz von 300 überschritten.

Im Kreis Sonneberg fiel der Sieben-Tage-Wert am Samstagmorgen dagegen wieder unter 200 und liegt jetzt bei 175. Auch im Kreis Schmalkalden-Meiningen ging die Inzidenz herunter: auf 123. Noch keine neuen Werte gibt es für Suhl. Dort war die Inzidenz am Freitag auf 44 gesunken. Das ist thüringenweit der zweitniedrigste Wert.

Sonders­hausen: Ganz Nordthüringen mit Inzidenz über 100

In ganz Nordthüringen sind die Corona-Neuinfektionen am Freitag weiter gestiegen. Alle Kreise haben jetzt eine Inzidenz von über 100. Am deutlichsten ging der Sieben-Tage-Wert im Kyffhäuserkreis nach oben – um 23 auf 135 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner.

Im Kreis Nordhausen geht der Anstieg auf eine Inzidenz 108 auf den Corona-Ausbruch in einem Altenpflegeheim zurück. Dort starb auch ein infizierter Bewohner. Außerdem starb eine ältere Frau, die bereits seit längerem im Krankenhaus behandelt wurde. Die höchste Inzidenz in Nordthüringen hat weiter der Unstrut-Hainich-Kreis mit jetzt 178, die niedrigste das Eichsfeld mit 104.

Die Corona-News vom Freitag

Quelle: MDR THÜRINGEN/gh

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Nachrichten | 21. November 2020 | 18:00 Uhr

25 Kommentare

MDR-Team vor 1 Wochen

Guten Morgen.
Auch wir haben seit Beginn der Krise enorme Probleme, die offiziellen Zahlen zeitnah zu erhalten und nachvollziehbar darzustellen.
Wie wir arbeiten, haben wir in diesem Artikel zusammengefasst:

https://www.mdr.de/thueringen/coronavirus-covid-genesene-zaehlung-100.html

Beantwortet das Ihre Frage?
Viele Grüße aus dem Landesfunkhaus

Andreas K vor 1 Wochen

Liebes MDR-Team,
wir hatten vor 2 Tagen zum Thema 4500 aktiv positiv getesteten geschrieben. Ich habe nach Ihrer Antwort das Dashboard weiter beobachtet, ist ja für uns Bürger das einzige offizielle Mittel um uns zu informieren - neben der offiziellen Seite der Thüringer Landesregierung. Stand heute 06.57 Uhr schreibt das Dashboard für Thüringen 4.044 aktiv positiv Getestete. Ich beobachte es weiter, aber das Problem für uns ist eben wenn jeder sein eigenes System verfolgt...was soll der Bürger dann glauben.

Andreas K vor 1 Wochen

Hallo mattotaupa,
Ich denke, dass diese Plattform zum diskutieren da ist. Ihre gesamten Kommentare, die ich hier lese sind aber nur Attacken auf Personen, die eben kritisch schreiben und hinterfragen. Bei Ihnen vermisse ich leider Informationen, die fundiert sind. Ihre Ausführungen zum PCR-Test ist weder richtig noch irgendwie fundiert. Der PCR-Test kann keine Infektionen feststellen...einzige Aussage, ob eine Infektion vorhanden sein kann, gibt der CT-Wert an. Lt. RKI ist ein Test jenseits des CT-Wertes von 35 negativ. Trotzdem wird weiter mit einem CT-Wert 40 gearbeitet. Und Corona hat nichts mit Autofahren zu tun, es sit eine Krankheit, die bekämpft werden muss, es ist nur die Frage, um welchen Preis. Ich gehöre nach schweren überstandenen Krankheiten mit Sicherheit zur Risikogruppe, aber ich denke bei allem auch an meine Kinder, Enkel und Urenkel, die das ausbaden, was meiner Meinung nach jetzt zu Bruch geht.

Mehr aus Thüringen