Erntebilanz in Thüringen Trotz Trockenheit: Ernteeinbußen niedriger als erwartet

Die Ernteeinbußen der Thüringer Bauern sind trotz der langanhaltenden Hitze verhältnismäßig niedrig. Das sagte der Präsident des Thüringer Bauernverbandes, Klaus Wagner, auf Anfrage von MDR THÜRINGEN.

Gerade im Vergleich zu anderen ostdeutschen Bundesländern seien die Thüringer Bauern mit einem blauen Auge davon gekommen. In den Nachbarbundesländern Sachsen und Sachsen-Anhalt hingegen, gebe es in diesem Jahr massive Ernteeinbußen bis hin zum Totalverlust. Die Getreideernte in Thüringen wird in diesem Jahr mit einem Verlust von 15 bis 20 Prozent unter dem Durchschnitt der letzten Jahre liegen, so Wagner.

Wagner beklagte sich darüber, dass sich die Getreidepreise bislang trotz der absehbar schlechten Ernte kaum nach oben bewegt hätten. Dabei würden Ernteausfälle der deutschen Landwirte von Bauern in anderen Ländern ausgeglichen werden, sagte Wagner. Das Agrarunternehmen, dessen Geschäftsführer er ist, hat die selbstbewirtschafteten Weizen- und Rapsfelder bereits komplett abgeerntet. Normalerweise geht die Ernte mit den Mähdreschern bis weit in den August hinein.

Quelle: MDR THÜRINGEN

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Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Nachrichten | 19. Juli 2018 | 20:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 19. Juli 2018, 21:01 Uhr

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1 Kommentar

20.07.2018 10:10 Uborner 1

Also viel Wind um wenig, typisch Bauer wenn es um Hilfen geht. Die Gewinndifferenz beim Steuerzahler einzufordern ist eine Frechheit und auch typisch. Ich kann mich an kein Jahr erinnern in dem die Bauern nicht gejammert und gebettelt haben. Wenn das alle Wirtschaftszweige so machen würden ... .

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