Leuchtend, besinnlich und märchenhaft: Die Weihnachtszeit in Thüringen hat begonnen

In Eisenach, Gotha und Jena haben am Montag die Weihnachtsmärkte ihre Pforten geöffnet. Von nun an können Sie Thüringens größte Weihnachtspyramide bewundern und sich vom Weihnachtsmann Märchen vorlesen lassen.

Eisenach

In Eisenach ist der Weihnachtsmarkt mit einem Konzert der "Rennsteigspatzen" und dem traditionellen Anschnitt des Christstollens eröffnet worden. Bis zum 21. Dezember können die Besucher täglich die acht Meter hohe Weihnachtspyramide oder den 15 Meter hohen und mit 288 Weihnachtskugeln beschmückten Weihnachtsbaum bestaunen.

Gotha

Bestandteile der metallenen Krippe
Das metallene Jesus-Kind mit der Mutter Maria. Diese Figuren sind Teil der metallenen Krippe, welche auf dem Gothaer Weihnachtsmarkt steht. Bildrechte: MDR/KulTourStadt Gotha GmbH/Bernd Seydel

Mit einem Laternen- und Lichterumzug ist am Montagabend der Weihnachtsmarkt in der Gothaer Innenstadt eröffnet worden. Beim Umzug waren die Altschützen und St. Gothardus, der Schutzpatron der Stadt, dabei. Als Besonderheit wurde auf dem Neumarkt die neue metallene Krippe erstmals feierlich erleuchtet. Diese wurde durch die gemeinsame Arbeit der Schmieden von "Gotha glüht e.V." geschaffen. Anschließend eröffnete Pfarrer Jochen Franz von der Margarethenkirche zusammen mit Oberbürgermeister Knut Kreuch den Gothaer Weihnachtsmarkt. Die Besucher konnten sich dann beim musikalischen Programm des Blechbläserquartetts der Thüringer Philharmonie Gotha-Eisenach den Glühwein besondes schmecken lassen. Denn nach der Eröffnung wurde das erste Glühweinfass, das kostenlos an die Gäste ausgeschenkt wurde, von Organisator Maik Hinkel angestochen.

Jena

Die Weihnachtssaison ist mit dem traditionellen Turmblasen auf dem Jenaer Weihnachtsmarkt eingeläutet worden. Im Anschluss konnten sich die Besucher zur Eröffnung des Marktes auf der Marktbühne ein Stück des vier Meter langen Christstollens schmecken lassen.

Quelle: MDR THÜRINGEN

AKTUELLES AUS THÜRINGEN

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | 26. November 2018 | 17:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 28. November 2018, 08:32 Uhr

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4 Kommentare

29.11.2018 12:34 Realist2014 4

@Rumsdibums: Das weiß ich nicht. Ich denke, religiöse Feiern, Bräuche und Feste sind schon zu allen Zeiten und überall auch immer kräftig zum Geld verdienen benutzt und als Anlass zum Feiern verweltlicht worden. Sicherlich hat der Kommerz in den letzten Jahrzehnten bei allen Festen und Traditionen, egal welcher Herkunft und ob religiös oder nicht, zugenommen und einen Höhepunkt erreicht. So weit ich weiß, haben jedoch schon in früheren Jahrhunderten namenhafte Prediger gegen Weihnachtsbaum und Co. gewetttert, weil das „Wort Gottes“ zu Weihnachten dadurch nicht mehr im Vordergrund stünde. Genutzt hat es offenbar wenig. Auch damals nicht, als die Kirchen sonntags noch richtig voll waren. Ich denke, das sollte man alles nicht so eng sehen. Schade ist aus meiner Sicht aber, dass das Wissen über viele unserer Bräuche und Traditionen und deren ursprünglichen Sinn und Zweck zunehmend verloren gehen und eben wirklich bloß noch Konsum und der „freie Tag“ im Vordergrund stehen.

27.11.2018 20:20 Rumsdibums 3

@ Realist
Danke für die Information. Wieso wehrt sich eigentlich die Kirche nicht gegen die Vereinnahmung ihrer Tradition für Konsumzwecke?

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