Nahverkehr Fahrplan-Entwurf öffentlich zur Diskussion gestellt

Der Entwurf zum Fahrplan des Thüringer Nahverkehrs 2020 steht seit Dienstag im Internet zur Diskussion. Wie das Verkehrsministerium mitteilte, können Interessierte den Fahrplan der Nahverkehrsservicegesellschaft Thüringen (NVS) ansehen und auf einem besonderen Formular Anmerkungen dazu machen. Hinweise zum Fernverkehr per IC oder ICE könnten jedoch nicht entgegengenommen werden, da er nicht im Verantwortungsbereich der NVS liege.

Ein Fahrplan hängt im Berliner Hauptbahnhof aus.
Der neue Fahrplan tritt am 15. Dezember 2019 in Kraft. Bildrechte: dpa

Thüringens Verkehrsministerin Brigit Keller sagte anlässlich der Vorstellung des Fahrplanentwurfs: "In Thüringen fahren so viele Nahverkehrszüge wie nie zuvor und das kommt auch dem ländlichen Raum zugute. Jetzt geht es uns darum, die bestehenden Angebote im Fern-, Nah- und Stadtverkehr noch besser miteinander zu verknüpfen."

Aus diesem Grund sind laut Ministerium in den neuen Fahrplänen einige zeitliche Verschiebungen eingearbeitet. Diese betrügen zwar nur wenige Minuten, die für die Fahrgäste kaum spürbar seien, sie hätten jedoch Bedeutung für bessere Anschlüsse im Fern-, Nah- und Stadtverkehr.

Für die Fahrgastbeteiligung stellt die NVS bis zum 4. März ein Fahrgastformular bereit. Heute hatten die Nahverkehrsservice Sachsen-Anhalt GmbH (NASA) und die Nahverkehrsservicegesellschaft Thüringen mbH (NVS) auf einer Pressekonferenz in Halle den Stand des neuen Zugfahrplans 2020 präsentiert. In Kraft treten wird er am 15. Dezember 2019.

Quelle: MDR THÜRINGEN

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Nachrichten | 12. Februar 2019 | 16:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 12. Februar 2019, 17:12 Uhr

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4 Kommentare

13.02.2019 09:20 Rennsteigfuchs 4

Na Klar, hier muss man endgültig vom wirtschaftlichen Konzept, von vor 1989 durch die Grenzöffnung brechen. Hier müssen ganz einfach die Landkreise und deren Erholungsorte am Rennsteig zum Tourismus mit einer umweltfreundlichen Bahn, zur Erhaltung für die Thüringer Natur und für die dort noch vorhanden Bürger was tun. Hier muss sofort die Bahnlückenschließung als Attraktion aus Erfurt vom Bahnhof Rennsteig- Oberhof zum Großen Inselberg und vom Bahnhof Rennsteig über Masserberg nach Neuhaus am Rennweg zu den Anschlüssen ins Saaletal, zur Berg-und Schwarzatalbahn Oberweißbach/Cursdorf und nach Lauscha ,Steinach, Sonneberg und Oberfranken Coburg (ICE) geschlossen werden. So sieht ein Thüringer Konzept aus, dass leider nicht mit den verantwortlichen zu machen ist. Die Investitionen die bis weilen am Rennsteig geflossen sind in Tourismusvorstellungen waren Größtenteils Steuergelder Verschleuderungen. So auch mit den Müchnerberatern von einer Auszeichnung mit Turmpreisen.

12.02.2019 20:52 Geduldiger Bahnfahrer 3

Unglaublich sind die aktuellen (Pendler-) Verbindungen von Leipzig nach Jena und zurück. Die gelten schon aktuell und sollen sich nach dem Entwurf für 2020 auch nicht ändern. Entweder man fährt kurz vor sechs in Leipzig los. Mit x Halten kurz vor Jena. Fahrzeit unbequeme 1:14 Stunden. Oder man nimmt den ersten sinnvollen Zug um 8:08. Der ist einigermaßen schnell und ohne viele Halte nach Jena unterwegs, aber man ist ja auch erst "kurz vor Mittag" am Arbeitsplatz. Also, wenn in Jena so dringend Arbeitskräfte gebraucht werden, sind hier dringend Änderungen erforderlich!

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