Fakt Ist! Politisches Kräfteverhältnis: Alt gegen Jung

Die Alten entscheiden Wahlen - mehr als je zuvor und gegen das vermeintliche Interesse der jungen Generation. Gleichzeitig tragen junge Menschen eine immer stärke Belastung bei der Rente. Die Grafiken aus der Sendung.

Grafik zur Fakt Ist!-Sendung zum Thema Generationengerechtigkeit
Anfang der 70er-Jahre waren noch 50 Prozent aller Wähler unter 45 Jahre. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Grafik zur Fakt Ist!-Sendung zum Thema Generationengerechtigkeit
Anfang der 70er-Jahre waren noch 50 Prozent aller Wähler unter 45 Jahre. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Grafik zur Fakt Ist!-Sendung zum Thema Generationengerechtigkeit
Heute liegt der Anteil der unter 45-Jährigen nur noch bei 35 Prozent. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Grafik zur Fakt Ist!-Sendung zum Thema Generationengerechtigkeit
Ein Großteil (36 Prozent) der Älteren ist sogar über 60. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Grafik zur Fakt Ist!-Sendung zum Thema Generationengerechtigkeit
Das Wahlvolk wird insgesamt älter. Wie sich diese Altersverschiebung bei politischen Entscheidungen auswirken kann, zeigt die Wahl von Donald Trump in den USA. Bei den unter 45-Jährigen lag Hillary Clinton vorn (53 Prozent). Diese Altersgruppe machte aber nur 44 Prozent aller Wähler aus. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Grafik zur Fakt Ist!-Sendung zum Thema Generationengerechtigkeit
Und auch beim Brexit haben sich politisch die Alten durchgesetzt. Die unter 45-Jährigen waren mehrheitlich für einen Verbleib in der EU (65 Prozent). Allerdings sind die Jungen, zumindest beim Brexit, nicht ganz unschuldig am Ausgang der Entscheidung. Denn bei den U45-Jährigen blieben deutlich mehr zu Hause und beteiligten sich nicht an der Abstimmung als bei den über 45-Jährigen.
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Grafik zur Fakt Ist!-Sendung zum Thema Generationengerechtigkeit
In Deutschland denkt man bei der Generationengerechtigkeit vor allem an die Rente. Das Rentensystem funktioniert nach dem sogenannten Umlageverfahren. Die monatlich eingezahlten Beiträge werden unmittelbar zur Finanzierung der aktuellen Renten herangezogen - also gleich wieder ausbezahlt. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Grafik zur Fakt Ist!-Sendung zum Thema Generationengerechtigkeit
Entscheidend ist dabei das Verhältnis von Beitragszahlern und Rentenbeziehern. Anfang der 60er-Jahre finanzierten noch sechs Arbeitnehmer mit ihren Beiträgen eine Rente. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Grafik zur Fakt Ist!-Sendung zum Thema Generationengerechtigkeit
Über die Jahre sank die Zahl der Beitragszahler pro Rentner kontinuierlich. Aktuell kommen auf einen Rentner gerade einmal noch zwei Beitragszahler. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Grafik zur Fakt Ist!-Sendung zum Thema Generationengerechtigkeit
Im Jahr 2030 wird das Verhältnis schließlich 1:1 sein. Auf einen Rentner kommt nur noch ein Beitragszahler. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Alle (9) Bilder anzeigen