Auch für Privatpersonen Thüringen fördert Kauf von Lastenrädern

Mit bis zu 40 Prozent des Gesamtpreises fördert das Land Thüringen künftig den Erwerb von Lastenrädern. Förderberechtigt sind Unternehmen, Vereine, aber auch Privatpersonen.

Ein Mann fährt mit einem Lastenrad
Das Land Thüringen möchte Lastenräder als "rollende Klimaschützer" künftig fördern. Bildrechte: imago images/photothek

Thüringen fördert den Kauf von Lastenrädern. Bis zu 3.000 Euro pro Jahr seien möglich, teilte das Umweltministerium am Montag mit. Das gelte für Privatpersonen ebenso wie für Vereine, Kommunen oder Sharing-Initiativen. Letztere könnten sogar wegen der größeren Zahl der Nutzer mit einem Extra-Bonus rechnen. Ministerin Anja Siegesmund (Grüne) sprach von "rollenden Klimaschützern", die vielseitig, sauber und leise seien und die Lebensqualität in den Innenstädten erhöhten.

Lastenrad kaufen: Thüringen übernimmt Teil der Kosten

Der Fördersatz für ein Lastenrad liegt bei 40 Prozent, die Maximalbeträge variieren. Die Förderunterlagen gibt es auf der Internetseite der Thüringer Aufbaubank. Nach einem Kauf eingereichte Anträge werden laut Ministerium nicht berücksichtigt.

Quelle: MDR THÜRINGEN/nis

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Nachrichten | 06. Juli 2020 | 16:00 Uhr

8 Kommentare

Ulric_K vor 4 Wochen

Förderung für Privatpersonen? Warum? Damit man seine Einkäufe damit statt mit dem Auto holt? Wtf?!? Und dann jammert RRG, dass die schwarze Null wichtig ist! Lieber das Geld in Personal investieren, das fehlt überall in der Verwaltung!

Stealer vor 4 Wochen

Prinzipiell eine gute Idee. Lastenräder gibt es in allen möglichen Ausführungen und für eine Vielzahl von Zwecken - nicht nur Güter- sondern auch Personentransport.

Es sollte aber auch noch mehr in die Infrastruktur investiert werden, etwa in gesicherte Unterstände - E-Bikes werden gerne geklaut, und ein Lastenrad in den Keller zu schleppen ist jetzt nicht sooo einfach.

maddin vor 4 Wochen

Das ist doch richtig toll, oder? Vor allem im Alter und bei Wind und Wetter. So sieht halt ganz konkret der geförderte (!) Fortschritt (!!) „Made in Thuringia“ bei und durch R2G (!!!) aus. Frau Ministerin Siegesmund kann daher echt stolz auf ihr „Baby“ sein. Oh ja.

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