Direktkandidaten im Porträt Stefan Beyer (FDP) | Wahlkreis 35 (Saale-Holzland-Kreis I)

Zur Landtagswahl 2019 in Thüringen haben wir den Direktkandidatinnen und -kandidaten Fragen zur Person sowie zu politischen Themen gestellt. Lesen Sie hier die Antworten von Stefan Beyer.

Zur Person

FDP Direktkandidat Stefan Beyer
FDP Direktkandidat Stefan Beyer Bildrechte: MDR/Stefan Beyer

  • Name: Stefan Beyer
  • Alter: 36
  • Schulausbildung: Abitur, Dipl. Kaufmann, Abschluss in Arabisch an der Universität von Alexandria, Master für Theologie
  • Beruf: Pastor, Dolmetscher für Arabisch, Fraktionsgeschäftsführer
  • Familienstand: verheiratet
  • Wohnort: Jena

Politischer Werdegang

  • seit 2011 in der FDP
  • seit 2013 Vorsitzender des Landesfachausschusses Internationale Politik
  • seit 2018 Fraktionsgeschäftsführer
  • seit 2019 im Stadtrat Jena

Privates

Was ist Ihre größte Stärke?

Beharrlichkeit

Was ist Ihre größte Schwäche?

Meine Frau sagt, ich sei nicht romantisch genug.

Wo erholen Sie sich in Thüringen am liebsten?

in meinem Garten

Welche drei Dinge würden Sie auf eine einsame Insel mitnehmen?

meine Frau, die Bibel, mein iPad

Politisches

Warum haben Sie sich als Direktkandidat zur Wahl gestellt?

Ich möchte, dass es meiner Heimat, Thüringen, noch besser geht.

Wenn Sie gewählt werden, was ist Ihr wichtigstes Ziel für die kommende Legislaturperiode?

Etwas gegen den Lehrermangel an unseren Schulen zu tun und die Bildung sowohl im Rahmen der Ausbildungsberufe als auch an den Universitäten wertzuschätzen und zu fördern.

Was wollen Sie für Thüringen erreichen…

... im Bereich Bildung:

Bildung zu fördern ist mein oberstes politisches Ziel. Sie ist die wichtigste Ressource, die wir in Deutschland haben. Wir können nur langfristig erfolgreich sein, wenn wir etwas gegen den Fachkräftemangel tun. Dazu gehört eine neue Wertschätzung der Ausbildungsberufe. Die Schule muss wieder die MINT-Fächer fördern. Die Thüringer Fachhochschulen und Universitäten müssen die Mittel erhalten, um in Forschung und Lehre international vergleichbar aufgestellt zu sein.

... im Bereich Forschung und Entwicklung:

Thüringen muss als Forschungsstandort etabliert werden. Das darf sich nicht nur auf einzelne Städte begrenzen. Wir müssen Forschungsinstitute nach Thüringen holen und eine enge Verzahnung zwischen Wirtschaft und Forschung unterstützen.

... im Bereich Wirtschaft und Verkehr:

Ich wäre kein FDP Politiker, wenn ich nicht etwas für die Wirtschaft tun wollen würde. Mein Fokus liegt auf den mittelständischen Unternehmen, denn sie sind das Rückgrat unserer Wirtschaft. Leider haben sie mit vielen bürokratischen Hürden zu kämpfen. Wer in Deutschland eine Idee hat und daraus ein Unternehmen gründen möchte, hat es wirklich schwer. Hier müssen wir wieder Vorreiter werden. Deutschland muss das Land der Tüftler und Denker werden.

... im Bereich Innere Sicherheit:

Ich bin ein starker Sicherheitspolitiker. Die Sicherheit zu gewährleisten und die öffentliche Ordnung aufrechtzuerhalten, gehört zu den elementarsten Aufgaben des Staates. Wenn wir diese nicht erfüllen, versagen wir als Staat. Praktisch heißt das, dass wir die Polizei in Thüringen stärken müssen. Im Bereich Migration müssen wir den Mut haben, straffällige und abgelehnte Asylbewerber in ihre Heimatländer zurückzuführen.

... im Bereich Umwelt/ Klimaschutz:

Natürlich verändert sich das Klima. Das bestreitet kein Mensch. Die Frage ist nur, mit welchen Mitteln wir darauf reagieren. Ich bin gegen eine idiologisch verbrämte Zwangspolitik. Stattdessen möchte ich es den Tüftlern und Denkern überlassen und sie darin unterstützen, umweltfreundlichere Technologien zu entwickeln.

Vervollständigen Sie bitte den Satz: In fünf Jahren sollte es in Thüringen...

keinen Lehrermangel mehr geben, die mittelständische Wirtschaft aufblühen und die Menschen ein Gefühl der Sicherheit haben, weil der Staat wieder die öffentliche Ordnung verteidigt.

Quelle: MDR THÜRINGEN

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Fazit vom Tag | 27. Oktober 2019 | 18:00 Uhr