Direktkandidaten im Porträt Elias Bohn (Grüne) | Wahlkreis 7 (Wartburgkreis III)

Zur Landtagswahl 2019 in Thüringen haben wir den Direktkandidatinnen und -kandidaten Fragen zur Person sowie zu politischen Themen gestellt. Lesen Sie hier die Antworten von Elias Bohn.

Zur Person

Elias Bohn
Bildrechte: MDR/Elias Bohn

  • Alter: 30
  • Schulausbildung: Realschulabschluss, Tischlergeselle, Fachabitur, Bachelor und Diplom
  • Beruf: Lehrer, Tischler und Künstler
  • Familienstand: ledig
  • Wohnort: Wutha-Farnroda OT Kahlenberg

Politischer Werdegang

  • politisch aktiv bereits vor 30 Jahren (im Alter von 6 Monaten beteiligte ich mich am Kreistag in den Armen meiner Mutter);
  • danach Pause bis 2019, seitdem Gemeinderat Wutha-Farnroda.

Privates

Was ist Ihre größte Stärke?

Dass ich kreative und praxisbezogene Lösungsansätze für jede Problematik finde.

Was ist Ihre größte Schwäche?

Dass ich in jeder/jedem immer das Gute und Beste sehe.

Wo erholen Sie sich in Thüringen am liebsten?

Auf den Hörselbergen bei mir zu Hause. Dort gehe ich spazieren, weil ich die Natur an diesem Ort zu den verschiedenen Jahreszeiten sehr faszinierend finde.

Welche drei Dinge würden Sie auf eine einsame Insel mitnehmen?

Eine Stranddecke, einen Sonnenschirm und meine Lebensgefährtin.

Politisches

Warum haben Sie sich als Direktkandidat zur Wahl gestellt?

Um etwas zu verändern! In meiner Heimat möchte ich Demokratie und Umweltschutz voranbringen.

Wenn Sie gewählt werden, was ist Ihr wichtigstes Ziel für die kommende Legislaturperiode?

Mehr Bürger*innenbeteiligung und direkte Demokratie. Daraus resultiert die Verantwortung zur Verbesserung der Lebensverhältnisse durch Bürger*innenengagement - und zwar in Stadt und Umland. Die soll auf ganzer Linie durch Politik und öffentliche Verwaltung begünstigt und gefördert werden.

 Was wollen Sie für Thüringen erreichen…

... im Bereich Bildung:

Gute Bildung schaffen durch Gesamtschulen und Ganztagesangebote mit multiplen Bildungsangeboten, um interdisziplinarisches Lernen zu ermöglichen.

... im Bereich Forschung und Entwicklung:

Den Energie- und Techniksektor in den Hauptfokus zu stellen, um eine Steigerung in Leistung und Effizienz zu erreichen - damit die Energiewende zumindest regional gelingen kann.

... im Bereich Wirtschaft und Verkehr:

Das Mobilitätsversprechen der Grünen ist, dass in jeder Stunde ein Bus/Mobile die ländlichen Regionen mit der Stadt verbindet. Damit dieses Angebot attraktiv und bezahlbar wird, haben wir ein Ein-Euro-Ticket für Schüler*innen und Co., ein Zwei-Euro-Ticket für Berufstätige auf die Agenda geschrieben.

... im Bereich Innere Sicherheit:

Die digitale Gesellschaft ist Realität. Damit ist die Notwendigkeit verbunden, Bürger*innen und Unternehmen zu schützen und die Grundrechte eines jeden auch virtuell zu wahren.

... im Bereich Umwelt/ Klimaschutz?

Diese brennende Frage unserer Zeit steht für mich an erster Stelle: Sie ist für alle Menschen auf dieser Erde existenziell und wurde in der Vergangenheit nur zögerlich angegangen. Wir haben die dringende Pflicht gegenüber unseren Kindern und der darauffolgenden Generationen zu reagieren. Die Versäumnisse der Vergangenheit müssen ausgeglichen werden. Deswegen will ich die Politik unserer Umweltministerin weiter unterstützen. Das Klimagesetz war ein Schritt in die richtige Richtung.

Vervollständigen Sie bitte den Satz: In fünf Jahren sollte es in Thüringen...

… eine umweltbewusste und nachhaltige Wirtschaft geben, die bundesweit führend ist und eine Zukunftsperspektive für die gesamte Welt liefert. Das erreichen wir durch Förderung des innovativen Mittelstandes und die Zusammenarbeit mit Konzernen, welche es sich zur Aufgabe gemacht haben, das Grüne Herz Deutschlands am Leben zu halten und noch mehr erblühen zu lassen.

Quelle: MDR THÜRINGEN

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Fazit vom Tag | 27. Oktober 2019 | 18:00 Uhr