Landtagswahl Jena: Kein Direktmandat für Siegesmund - Linke stark

Bei der Landtagswahl in Thüringen hat die Linke in Jena ein außerordentlich starkes Ergebnis eingefahren. Die Partei von Ministerpräsident Bodo Ramelow kam in der Saalestadt auf 37,7 Prozent der Zweitstimmen - und ließ damit alle anderen weit hinter sich. Grüne (14,3 Prozent), CDU (13,5 Prozent) und AfD (12,7 Prozent) kamen auf zweistellige Werte, während SPD (9,0 Prozent) und FDP (7,7 Prozent) einstellig blieben.

Jena I: Grünen-Spitzenkandidatin Siegesmund auf Platz zwei

Umweltministerin Anja Siegesmund von den Grünen schafft nicht den direkten Wiedereinzug in den Landtag. Sie kam in ihrem Wahlkreis Jena I mit 24,7 Prozent der Stimmen angesichts der landesweiten Ergebnisse ihrer Partei auf einen beachtenswerten Platz zwei. Torsten Wolf von der Linken konnte den Wahlkreis mit 31,5 Prozent souverän verteidigen. CDU, AfD und SPD waren beim Kampf um das Direktmandat chancenlos.

Auch Jena II geht an Linke

Gudrun Lukin zieht ein weiteres Mal mit überzeugendem Ergebnis direkt in den Landtag ein. Mit 32,3 Prozent der Stimmen im Wahlkreis Jena II ließ die Linke am Sonntag alle anderen Kandidaten deutlich hinter sich. Niemand konnte auch nur die 20-Prozent-Marke knacken. Die 64 Jahre alte Gudrun Lukin sitzt bereits seit 2009 im Thüringer Landtag.

Quelle: MDR THÜRINGEN/maf

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN | MDR THÜRINGEN JOURNAL | 28. Oktober 2019 | 19:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 28. Oktober 2019, 12:04 Uhr

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