Corona in Thüringen Ticker vom 28. März: Schleiz sucht Helfer mit medizinischen Vorkenntnissen

Im Eichsfeld ist ein 88-Jähriger, bei dem das Coronavirus nachgewiesen wurde, gestorben. Schleiz sucht Helfer mit Medizinkenntnissen. Innenminister Maier fordert ein Ausstiegs-Szenario nach dem 20. April. Alle Entwicklungen zum Coronavirus im Liveticker.

Ein Wegweiser mit der Aufschrift Radiologie etc zeigt auf ein helles Gebäude mit vielen Fenstern
Schleiz sucht Freiwillige mit Medizinkenntnissen, die bei der Betreuung Corona-Infizierter helfen wollen. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

So ging es weiter | Ticker vom Sonntag, 29. März 2020

20:00 | Ticker-Ende

Das war unser Liveticker vom Samstag, dem 28. März. Denken Sie an die Zeitumstellung in der Nacht zum Sonntag. Wir berichten morgen weiter.

19:30 | Corona-Chat der Verbraucherzentrale

Corona schüttelte die Wirtschaft beispiellos durcheinander und schuf einen Berg von Problemen. Fragen dazu beantwortet am Samstag Ralf Reichertz von der Verbraucherzentrale - im Online-Chat.

19:00 | Infizierte im Ilmkreis auf 55 gestiegen

Im Ilm-Kreis ist die Zahl der Corona-Infizierten auf 55 gestiegen. Wie das Landratsamt am Samstag mitteilte, befinden sich drei Infizierte im Krankenhaus. In Neustadt am Rennsteig ist die Zahl der bestätigten Coronavirus-Fälle auf 17 gestiegen. Das sind vier mehr als am Vortag. Der gesamte Ort ist seit vergangenem Wochenende abgeriegelt. Drei Infizierte aus Neustadt liegen den Angaben zufolge im Krankenhaus.

18:50 Uhr | Durststrecke für Künstlerszene in Thüringen

Konzertsäle, Kulturcafés, Clubs und Theater mussten vor zwei Wochen aufgrund der Corona-Pandemie ihren Normalbetrieb einstellen. MDR THÜRINGEN hat bei einigen Betroffenen in Erfurt nachgefragt, wie es hinter den verschlossen Türen aussieht.

18:38 Uhr | Infizierte in Jena auf 114 gestiegen

In Jena ist die Zahl der Corona-Infizierten auf 114 gestiegen. Wie die Stadt am Samstag mitteilte, wurden seit Freitag vier neue Corona-Fälle gemeldet. Insgesamt fünf Infizierte werden im Krankenhaus behandelt. Ein Infizierter sei schwer krank. Ein 83-Jähriger, der mit dem Virus infiziert war, starb am vergangenen Freitag.

18:30 Uhr | Polizei kontrolliert in Parks

Die Polizei hat in Erfurt am Freitag und Samstag verstärkt Parks und Grünanlagen kontrolliert. Nach Angaben der Polizei gab es aber kaum Verstöße gegen das Kontaktverbot.

Menschen halten sich in einem Park auf.
Der Luisenpark in Erfurt Bildrechte: MDR/Jana Hildebrandt

Trotz frühlingshafter Temperaturen hätten sich die meisten an die Mindestabstände und das Versammlungsverbot gehalten. Kleinere Gruppen seien angesprochen und auf das Kontaktverbot hingewiesen worden. Zudem fuhr ein Transporter der Polizei durch die Innenstadt und den Luisenpark, um mit Lautsprecherdurchsagen auf die Vorschriften des Robert-Koch-Instituts hinzuweisen.

18:10 Uhr | Schwere Zeiten für Sportvereine

17:45 Uhr | Schleiz sucht Helfer mit medizinischen Vorkenntnissen

Im Kampf gegen die Corona-Krise bittet das Landratsamt Saale-Orla-Kreis um die Hilfe der Bevölkerung. Gesucht würden vor allem Menschen mit medizinischen Vorkenntnissen, so etwa examinierte Altenpfleger, Krankenschwestern, Ärzte und Pflegepersonal, heißt es in einem Aufruf. Sie sollen helfen, Corona-Patienten in den Einrichtungen des Landkreises zu betreuen. Interessierte sollen sich bei der Ehrenamtskoordinierungsstelle des Landkreises melden.

17:00 Uhr | Mini-a-thür bleibt geschlossen

Viele Parks und Freizeiteinrichtungen in Thüringen bleiben vorerst geschlossen. Auch der Modellpark Mini-a-thür in Ruhla öffnet seine Tore nicht wie geplant.

16:40 Uhr | Beerdigungen in Zeiten der Corona-Krise

Seit Mittwoch bleiben die Trauerhallen der städtischen Friedhöfe geschlossen. Zu groß ist die Gefahr, dass sich Trauergäste mit dem Coronavirus anstecken könnten. Unter freiem Himmel dürfen nur Angehörige ersten und zweiten Verwandtschaftsgrades bei der Beisetzung dabei sein. MDR THÜRINGEN-Reporterin Kathleen Bernhardt hat sich in Gera umgehört, wie das Prinzip der "Beerdigung light" funktioniert.

15:30 Uhr | Auch in Suhl und Gotha weitere Corona-Infektionen

Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen in Suhl ist auf sechs gestiegen. Wie die Stadt am Samstagmittag mitteilte, hat sich ein weiterer Fall bestätigt.

Im Kreis Gotha ist die Zahl der Corona-Fälle zum Wochenende wieder etwas angestiegen. Wie das Landratsamt am Samstagnachmittag mitteilte, sind jetzt 20 Infektionen bestätigt. Damit sind in der gesamten Woche sechs neue Fälle bekannt geworden. Ein zuvor Infizierter ist wieder genesen.

15:00 Uhr | Zwei neue Corona-Infektionen in der Wartburg-Region

In der Wartburg-Region sind zwei neue Infektionen mit dem Corona-Virus registriert worden. Nach Angaben des Gesundheitsamtes wurden bisher 20 Menschen positiv getestet, davon 17 im Landkreis und drei in Eisenach. Zwei Patienten werden auf der Intensivstation betreut. Die Zahl der Quarantänefälle in der Region und auch die Zahl der Genesenen werden nicht mehr angegeben.

13:50 Uhr | Thüringer Landesregierung schätzt Zahl der Genesenen auf 150

Die Thüringer Landesregierung schätzt die Zahl der Corona-Genesenen im Land auf 150. Das geht aus der Tagesstatistik mit Stand Samstag, 10 Uhr, hervor. Allerdings gebe es keine Meldepflicht und keine einheitliche Definition dafür, wenn jemand das Corona-Virus überstanden hat. Deshalb könne die Zahl nur grob geschätzt werden.

Die Thüringer Landkreise und kreisfreien Städte meldeten bis zum Samstagmittag rund 660 bestätigte Corona-Infektionen. Genesen sind nach Angaben der Landkreise 77 Menschen. Am späten Samstag Vormittag erhöhte sich außerdem die Zahl der Corona-Todesfälle auf 5.

13:40 Uhr | Experte der Verbraucherzentrale beantwortet Ihre Fragen rund um das Thema Corona

Corona schüttelte die Wirtschaft beispiellos durcheinander und schuf einen Berg von Problemen. Fragen dazu beantwortet heute ab 19:00 Ralf Reichertz von der Verbraucherzentrale - im THÜRINGEN JOURNAL und im Anschluss im Online-Chat.

13:25 Uhr | Sonneberg: Anzahl der Corona-Infizierten auf 20 angestiegen

Im Landkreis Sonneberg gibt es vier neue Corona-Fälle. Das hat das Landratsamt am Samstagmittag bekanntgegeben. Insgesamt gibt es im Kreis Sonneberg damit 20 bestätigte Fälle. Bei den zuletzt positiv getesteten handelt sich um eine Frau und drei Männer. Unter ihnen ist eine Mutter Mitte 40 und ihr Sohn, der Anfang 20 ist. Beide weisen leichte grippale Symptome auf. Wie das Gesundheitsamt weiter mitteilte, verläuft die Krankheit bei einem weiteren Infizierten Anfang 40 nahezu symptomfrei. Ein weitere Mann, Mitte 70 wird im Krankenhaus behandelt. Sein Gesundheitszustand ist stabil.

13:00 Uhr | Eichsfeld: Fünfter Todesfall im Zusammenhang mit Corona

Ein 88 Jahre alter Mann soll nach Angaben des Landratsamtes in Heiligenstadt im Eichsfeld nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben sein. Das meldet die Deutsche Presse Agentur.
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12:30 Uhr | Forderungen nach Einreise-Erlaubnis für Erntehelfer werden lauter

Die Versorgung der Bevölkerung mit Fleisch- und Milchprodukten ist weiterhin sichergestellt. Das ergaben Recherchen von MDR THÜRINGEN. Unter den Obst- und Gemüsebauern wird die Angst vor einem Versorgungsengpass jedoch größer. Grund dafür ist das Einreiseverbot für Erntehelfer. Erfurter Gärtnermeister Carsten Gloria sieht die Lage kritisch und sagt, dass der Obst- und Gemüseanbau in Deutschland zum Erliegen käme, sollten die Saisonkräfte nicht einreisen dürfen. Weiterhin gibt er zu bedenken, dass Deutchland 60 Prozent Obst und Gemüse aus Ländern wie Spanien und Italien importiere. Dort stünde man vor ähnlichen Problemen wie in Deutschland. Deshalb fordert Gloria ein sofortiges Ende des Einreisestopps und ressortübergreifendes Handeln.

Spargelbeete 3 min
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

MDR um 4 Fr 27.03.2020 16:00Uhr 02:50 min

Rechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Video

11:50 Uhr | Gothaer Argentur für Arbeit auch am Samstag erreichbar

Ein Mann sitzt vor einem Computer.
Die Agentur für Arbeit in Gotha ist aktuell auch Samstags erreichbar. Bildrechte: Agentur für Arbeit Gotha

Immer mehr Unternehmen wollen Kurzarbeit anmelden. Um die Bearbeitung zu beschleunigen, sollen die Teams personell unterstützt werden. Das teilte die Argentur für Arbeit in Gotha am Samstag mit. Dazu wurden Mitarbeiter aus verschiedenen Bereichen geschult. Außerdem wurde auf freiwilliger Basis dazu aufgerufen, auch am Samstag zu arbeiten. Die Resonanz bei den Kolleginnen und Kollegen sei überwältigend, sagt Ina Benad, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Gotha. Rund 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Agentur für Arbeit Gotha würden an diesem und den nächsten Samstagen Anzeigen für Kurzarbeit bearbeiten. "Wir werden keine Firma im Stich lassen und sorgen dafür, dass die Gelder ausgezahlt werden", so Benad.

11:25 Uhr | Quarantäne in Erstaufnahme-Einrichtung in Suhl beendet

In der Suhler Flüchtlingsunterkunft auf dem Friedberg ist die Quarantäne beendet worden. Nach Angaben der Staatskanzlei dürfen die Bewohner seit dem Morgen das Gelände wieder verlassen. Auch für die zwischenzeitlich nach Arnstadt verlegten Unruhestifter endete die Quarantäne. Sie werden allerdings nicht wieder nach Suhl gebracht, sondern aktuell auf andere Landkreise verteilt. Das sagte ein Polizeisprecher MDR THÜRINGEN. Die Suhler Flüchtlingsunterkunft war vor zwei Wochen unter Quarantäne gesetzt worden, weil sich ein Bewohner mit dem Coronavirus infiziert hatte.

11:05 Uhr | Vier neue Corona-Infektionen und ein Toter im Landkreis Eichsfeld

Seit Freitag sind im Landkreis vier weitere Corona-Infektionen bestätigt worden. Damit stieg die Zahl der Betroffenen auf 45. Drei Infizierte werden stationär behandelt, einer davon intensivmedizinisch. Besonders viele Infizierte gibt es in Dingelstädt und in Heiligenstadt mit zwölf bzw. neun bestätigten Fällen. Ein 88-Jähriger, der mit dem Coronavirus infiziert gewesen sein soll, ist gestorben.

11:00 Uhr | Innenminister Maier fordert Ausstiegs-Szenario nach dem 20. April

Thüringens Innenminister Georg Maier fordert ein Ausstiegs-Szenario nach dem 20. April. Wenn die Kontaktbeschränkungen länger als vier Wochen aufrechterhalten blieben, komme man an ein Limit, sagte der Thüringer SPD-Politiker. Man müsse sich jetzt Gedanken machen, wie eine Exit-Strategie aussehen könne. Die psychologische Belastung für die Bevölkerung sei dann zu groß und die Akzeptanz schwinde. Länder wie Südkorea und Schweden hätten auf Massentests und Isolation der Erkrankten gesetzt. Zugleich hatte Kanzleramts-Chef Helge Braun klargestellt, dass es vor dem 20. April keine Lockerungen der bestehenden Einschnitte geben werde. Solange blieben Geschäfte, Restaurants, Schulen und Universitäten geschlossen.

10:50 Uhr | Eisenach weist auf Veranstaltungsverbot hin: Osterfeuer abgesagt

Osterfeuer in Eisenach und den Eisenacher Ortsteilen sind in diesem Jahr aufgrund der aktuellen Situation untersagt. Das schrieb die Stadt Eisenach am Samstag morgen in einem Presseschreiben. Das Verbot gelte auch für private Osterfeuer. "Die momentane Situation verlangt uns allen viel ab. Wir müssen weiterhin darauf achten, Abstand voneinander zu halten. Osterfeuer - auch private - sind Zusammenkünfte/Ansammlungen in der Öffentlichkeit, die derzeit verboten sind. Alle überflüssigen persönlichen Kontakte sollen unterbleiben", so Oberbürgermeisterin Katja Wolf. Darüber hinaus ist auch jede als "Osterfeuer" getarnte Abfallverbrennung verboten.

10:00 Uhr | CDU-Fraktion im Thüringer Landtag wirft Bundesinnenminister falsche Maßstäbe in Agrarpolitik vor

Die CDU-Fraktion im Thüringer Landtag hat Bundesinnenminister Horst Seehofer vorgeworfen, falsche Maßstäbe in der Agrarpolitik anzulegen. Das Einreiseverbot für Saisonarbeitskräfte und Erntehelfer stelle die Landwirtschaft vor eine unlösbare Aufgabe, sagte der agrarpolitische Sprecher der Fraktion, Marcus Malsch.

Erntehelfer pflücken Erdbeeren auf einem Feld
Bisher dürfen Saisonkräfte und Erntehelfer nicht nach Deutschland einreisen. Bildrechte: imago/Thilo Schmülgen

Während es etwa Pflegern oder Lkw-Fahrern möglich sei, innerhalb Europas Grenzen zu überwinden, dürften ausländische Erntehelfer nicht einreisen. Malsch appellierte, das zu ändern. Die Grundversorgung mit Obst und Gemüse liege bei knapp 40 Prozent. Mit den nun zu erwartenden Ertragseinbußen werde sich dieser Anteil weiter verringern. Außerdem muss laut Malsch gewährleistet sein, dass Früchte, deren Ernte im Sommer und Herbst ansteht, rechtzeitig und ausreichend gepflanzt bzw. ausgesät werden.

09:15 Uhr | Landtag arbeitet im Notbetrieb

Die nächste Landtagssitzung soll wegen der Corona-Pandemie mit einem fast auf die Hälfte verkleinerten Plenum stattfinden. Das schreibt die Thüringer Allgemeine und zitiert Landtagspräsidentin Birgit Keller (linke). Sie könne sich eine solche Lösung vorstellen, der Landtag habe eine Vorbildfunktion. Laut Geschäftsordnung und Verfassung sei der Landtag beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte der Mitglieder - also 46 von 90 - anwesend seien. Die Fraktionen signalisierten laut Bericht bereits ihre Zustimmung. Überlegt werde, auch die Besuchertribüne für die Abgeordneten zu nutzen, um den vorgeschriebenen Mindestabstand einhalten zu können. Die nächste Landtagssitzung findet voraussichtlich im Mai statt.

09:01 Uhr | Freiwillige nähen mehr als 10.000 Schutzmasken in Jena

Innerhalb kurzer Zeit nähen gut 30 freiwillige Helferinnen und Helfer in Jena rund 10.000 Schutzmasken für öffentliche Einrichtungen und Organisationen. Ins Leben gerufen wurde die Solidar-Aktion "Nasen-Mund-Schutz 100 Prozent Jena" von der Initiative Innenstadt. Produziert wird seit dieser Woche, ab Montag sollen die wasch- und wiederverwendbaren Schutzmasken verteilt werden. Es gebe bereits zahlreiche Anfragen, unter anderem von Schulen, Kindergärten, Arztpraxen und Pflegeeinrichtungen, heißt es. Die Kampagne wird im Wesentlichen über Spendenaktionen finanziert. Dennoch werden die Masken zu einem symbolischen Preis von sechs Euro verkauft, um den Materialeinkauf und auch die Logistik bestreiten zu können. Wenn alle Bedarfe gedeckt sind und noch Geld übrig ist, soll dieses laut Initiative Innenstadt an eine gemeinnützige Organisation oder ein Projekt weitergegeben werden.

09:00 Uhr | Verdachtsfall in der JVA Hohenleuben nicht bestätigt

Der Corona-Verdachtsfall in der Justizvollzugsanstalt Hohenleuben im Landkreis Greiz hat sich nicht bestätigt. Das hat das Justizministerium am Freitagabend MDR THÜRINGEN mitgeteilt. Wegen des Verdachtsfalls waren einige Häftlinge vorsorglich isoliert worden. Die Gefangenen mussten in ihren Zellen bleiben. Informationen, nach denen Häftlinge in Hungerstreik getreten sind, konnte der Ministeriumssprecher nicht bestätigen. Der Betrieb in der JVA sei nicht eingeschränkt, hieß es weiter.

08:58 Uhr | Menschen mit medizinischer Vorkenntnis im Saale-Orla-Kreis gesucht

Im Kampf gegen die Corona-Krise bittet das Landratsamt Saale-Orla-Kreis um die Hilfe der Bevölkerung. Gesucht würden vor allem Menschen mit medizinischen Vorkenntnissen, so etwa examinierte Altenpfleger, Krankenschwestern, Ärzte und Pflegepersonal, heißt es in einem Aufruf. Sie sollen helfen, Corona-Patienten in den Einrichtungen des Landkreises zu betreuen. Interessierte sollen sich bei der Ehrenamtskoordinierungsstelle des Landkreises melden.

08:56 Uhr | Neue Außenstellen für Erstaufnahme-Einrichtung in Suhl

Die Erstaufnahme-Einrichtung für Flüchtlinge in Suhl soll Außenstellen bekommen. Nach Informationen von MDR THÜRINGEN bereitet das Landesverwaltungsamt bis zu sechs davon vor. Damit wolle sich die Behörde auf den Fall vorbereiten, dass die Kapazitäten der Einrichtung auf dem Suhler Friedberg nicht ausreichten. Die geplanten Standorte wollte die Behörde nicht mitteilen.

08:55 Uhr | So verkraftet die Messe Erfurt den Stillstand

Abgesagte Konzerte und Messen - seit Tagen gähnende Leere auf dem Messeparkplatz und in den Hallen. Laut Thüringer Notverordnung dürfen bis 19. April keine Veranstaltungen stattfinden. Auch der Messehöhepunkt - die Jagen-Reiten-Fischen - die dieses Wochenende zehntausende Besucher anlocken sollte, fiel dem Ganzen zum Opfer. Das sei nicht nur für die Messe bitter, auch für alle Partner und Aussteller, sagte Unternehmenssprecher Kay-Uwe Dorn MDR THÜRINGEN. Aber es müsse weitergehen. Im Hintergrund werden laut Dorn jetzt Termine umgeplant. Ein Teil der Messe-Mitarbeiter ist also weiter beschäftigt, der Rest zu Hause. Sie bauen Überstunden ab, nehmen Urlaub oder betreuen Kinder. Jetzt hofft die Erfurter Messe auf die Zeit nach dem 19. April, sodass die derzeitigen Planungen nicht ganz umsonst sind.

08:52 Uhr | Digitales Angebot für das Wochenende

Marktplatz und Rathaus in Gera
Geraer haben am heutigen Samstag die Möglichkeit an einer digitalen Sprechstunde zum Thema Corona teilzunehmen. Bildrechte: IMAGO

Oberbürgermeister Julian Vonarb (parteilos) wird am Samstagnachmittag ab 15 Uhr eine digitale Sprechstunde zur aktuellen Corona-Krise abhalten. Die Geraer Bürger können dazu im Livechat über den Facebook-Kanal Julian Vonarb ihre Fragen stellen. Das teilte die Stadtverwaltung mit. Die Sendung wird vom Thüringer Medienbildungszentrum aufgezeichnet. Sie wird später auf deren Fernsehkanal übertragen und wird auf auf Youtube und anderen sozialen Medien abrufbar sein.

Der Gottesdienst für die Christen im Altenburger Land wird am Sonntagfrüh wieder im Fernsehen übertragen. Der lokale Fernsehsender "Altenburg TV" zeigt die Andacht von Pfarrer Andreas Gießler ab 10 Uhr. Sie wird auf der Frequenz des Lokalfernsehens sowie über Youtube und die sozialen Medien ausgestrahlt, wie Mike Langer von Altenburg TV mitteilte.

08:50 Uhr | Corona-Liveticker am Samstag

Guten Morgen! Alle aktuellen Artikel, Hotlines und Informationen seitens des Robert-Koch-Instituts finden Sie auch auf unser Übersichtsseite. Hintergründe zur Situation in Mitteldeutschland finden Sie hier.

Was bisher geschah | Der Liveticker vom Freitag zum Nachlesen

Weitere Informationen zum Coronavirus in Thüringen

Quelle: MDR THÜRINGEN/et

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN | MDR THÜRINGEN JOURNAL | 28. März 2020 | 19:00 Uhr

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