Liveticker vom 19.03.2020 Coronavirus in Thüringen: Kommunen kündigen strenge Kontrollen an

Ab Mitternacht gilt in Thüringen eine neue Allgemeinverfügung. Einzelhandelsgeschäfte werden im ganzen Freistaat mit Ausnahmen von Lebensmittelhandel, Apotheken und Drogerien geschlossen. Alle wichtigen Informationen im Liveticker.

Menschenschlange in einer Apotheke - Verhaltenshinweise auf einem Schild am Eingang.
Apotheken dürfen in Thüringen weiterhin öffnen. Hier eine Apotheke in Erfurt. Sie weist ihre Kunden auf Verhaltensregeln hin. Bildrechte: MDR/Isabelle Fleck

So ging es weiter | Ticker vom Freitag, 20. März 2020

Die weitere Entwicklung finden Sie hier im Ticker für Freitag, 20. März 2020.

21:06 Uhr | Stille auf Spielplätzen

Spielen im Freien geht in den Thüringer Kommunen derzeit nicht mehr. Die Nutzung von Spielplätzen ist untersagt, um Menschenansammlungen an solchen öffentlichen Orten zu vermeiden.

Gesperrter Spielplatz in Erfurt
Geschlossener Spielplatz in Erfurt Bildrechte: MDR/Karsten Heuke

21:01 Uhr | Vorerst letzter Tag für Frisörläden

20:35 Uhr | Zum Nachlesen: Experten-Chat zum Thema Coronavirus

20:25 Uhr | Gera erlässt neue Allgemeinverfügung - Betriebskantinen dürfen öffnen

Die Stadt Gera hat eine neue Allgemeinverfügung mit Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus erlassen. Diese enthält im Wesentlichen die Maßnahmen, die bereits am Mittwoch von Gera und weiteren vier kreisfreien Städten beschlossen worden sind. Einen Unterschied gibt es: Betriebskantinen dürfen nun für Belegschaften geöffnet werden, dort ist lediglich Publikumsverkehr untersagt. Eine entsprechende Formulierung gibt es auch in der Allgemeinverfügung des Landes von heute.

20:13 Uhr | Strenge Kontrollen im Wartburgkreis und in Eisenach

Das Landratsamt des Wartburgkreises hat strenge Kontrollen in Bezug auf die verfügten Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus angekündigt. Im Kreisgebiet sowie in der Stadt Eisenach würden Polizei, Gesundheitsamt und Ordnungsämter der Städte und Gemeinden dabei eng zusammenarbeiten, heißt es in einer Mitteilung der Kreisverwaltung vom Donnerstagabend. Wer sich nicht an die Vorgaben der Behörden halte, müsse mit empfindlichen Geldbußen bis zu 25.000 Euro rechnen. Gleiches gelte für Betroffene, für die vom Gesundheitsamt Quarantäne angeordnet wurde. Auch hier drohten Bußgelder bis zu 25.000 Euro oder sogar bis zu fünf Jahren Haft.

20:00 Uhr | Jena erklärt das gesamte Ausland zum Coronavirus-Risikogebiet

Jena von oben mit Eichplatz, Friedrich-Schiller-Universität und Intershop-Tower
Jena erklärt das gesamte Ausland zum Corona-Risikogebiet. Bildrechte: imago images / Karina Hessland

Die Stadt Jena stuft jetzt das gesamte Ausland als Corona-Risikogebiet ein. Das steht einem Sprecher zufolge in der neuen Allgemeinverfügung, die ab Samstag gilt. Betroffen sind demnach alle Staaten außerhalb Deutschlands und in Deutschland die Bundesländer Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen.

Jeder Einwohner von Jena, der aus einem dieser Gebiete zurückkommt, muss sich sofort in häusliche Quarantäne begeben und innerhalb von sieben Tagen bei der Rückkehrer-Hotline telefonisch oder per Mail melden. Nicht-Jenaer, die aus einem der genannten Risikogebiete kommen, dürfen in Jena nicht an ihren Arbeitsort, in Verkaufsstellen und auch nicht den Nahverkehr nutzen. Ausgenommen seien Leute vom Gesundheits- und Pflegewesen, aus Behörden oder aus dem Sicherheitsbereich. Sicherheitsdezernent Benjamin Koppe sagte, man müsse es schaffen, den Anstieg der Neuinfektionen weiter einzudämmen. Er erwarte auch vom Land eine klare Linie, denn es stünden Menschenleben auf dem Spiel.

19:25 Uhr | Stadt Erfurt will streng kontrollieren

Erfurts Oberbürgermeister Andreas Bausewein (SPD) hat sein radikales Vorgehen in der Coronakrise verteidigt. Die kreisfreien Thüringer Städte waren schon einen Tag vor dem Land vorgeprescht und hatten weitreichende Regeln beschlossen. "Wir mussten handeln, denn die Zeit läuft uns weg. Das Wichtigste ist, die Infektionsketten schnellstmöglich zu unterbrechen", sagte er. Ab Freitag müssen die meisten Geschäfte und Restaurants geschlossen bleiben.

Man werde streng kontrollieren und auch sanktionieren, sagte Ordnungsdezernent Andreas Horn. Die Zeit für Appelle sei vorbei. Es gehe letztlich, um den Schutz der Bevölkerung. Auch in den Parks und auf den Spielplätzen wird die Stadt Erfurt ab Freitag kontrollieren. Insgesamt sind nach Stadtangaben 30 Mitarbeiter im Zweischichtsystem unterwegs.

19:08 Uhr | Land bittet Bundeswehr um Hilfe

Thüringen hat bei der Bundeswehr Hilfe angefordert. Nach Angaben des Landesverwaltungsamts geht es um Unterstützung bei der Betreuung von Flüchtlingen in Suhl. Wegen der dort verhängten Quarantäne sei die personelle Situation in der Erstaufnahmeeinrichtung sehr angespannt. Die Bundeswehr solle bei der Versorgung der Bewohner helfen. Waffen würden die Soldaten dabei nicht tragen, hieß es aus dem Landesverwaltungsamt. Zudem sei unklar, wann die Bundeswehr über den Antrag entscheiden würde. Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer hatte zuvor erklärt, dass es aus Thüringen ein offizielles Hilfsersuchen an die Streitkräfte gebe.

18:24 Uhr | Erfurter Hotels dürfen Geschäftsreisende und Handwerker weiter beherbergen

Hotels und Pensionen in Erfurt dürfen weiterhin Geschäftsreisende und Handwerker beherbergen. Darauf weist die Stadtverwaltung von Erfurt hin. Die verfügte vorübergehende Schließung von Beherberungsbetrieben bezieht sich demnach nur auf touristische Übernachtungen.

18:00 Uhr | Ramelow bittet die Thüringer um Geduld und Solidarität

Ministerpräsident Bodo Ramelow hat die Corona-Krise als größte Herausforderung unserer jüngeren Geschichte bezeichnet. Das Virus breite sich mit großer Geschwindigkeit in Europa, in Deutschland und auch in Thüringen aus, sagte er in einer Fernsehansprache, die heute Abend im MDR THÜRINGEN JOURNAL ausgestrahlt wird (19:00 Uhr). Er wolle sich direkt an die Thüringer wenden, um sie über die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie zu informieren, begründete Ramelow seinen Schritt in die Öffentlichkeit.

17:45 Uhr | Abiturprüfungen werden verschoben

Die Abiturprüfungen in Thüringen werden verschoben, wie das Bildungsministerium mitteilt. Ein neuer Termin steht noch nicht fest. Ursprünglich war der Beginn der Prüfungen für den 30. April angesetzt gewesen.

17:17 Uhr | Formulare für Steuererleichterungen online abrufbar

Unternehmen und Freiberufler in Thüringen leiden zunehmend unter den Einschränkungen im Zusammenhang mit der Eindämmung des Coronavirus'. Läden müssen schließen, direkte Kontakte zwischen Menschen sollen eingeschränkt werden. Dadurch brechen Unternehmen Aufträge weg. Um ihre finanziellen Belastungen zu verringern, können Betroffene beim Finanzamt Erleichterungen beantragen.

16:35 Uhr | Tafel in Schlotheim geschlossen

Die Tafel in Schlotheim im Unstrut-Hainich-Kreis ist seit heute geschlossen. Wie Reiner Engel von der Diakonie MDR THÜRINGEN sagte, können die Hilfsbedürftigen die Mühlhäuser Tafel nutzen. Grund für die Schließung in Schlotheim ist demanch, dass dort ausschließlich Ehrenamtliche im Alter über 70 Jahre geholfen haben. Menschen in diesem Alter gehören jedoch zur Risikogruppe für Infektionen mit dem Coronavirus. Wenn junge Menschen ihre Hilfe anböten, könnte es auch in Schlotheim weitergehen, so Engel. Das Angebot an Lebensmitteln sei immer noch ausreichend. In Mühlhausen sei aber das Gebäude der Tafel tabu. Alle Kunden würden draußen vor der Tür bedient. Die Mühlhäuser Wärmestube ist bereits geschlossen.

15:59 Uhr | VMT setzt App für Ticketkauf ein

Angesichts der Corona-Krise zieht der Verkehrsverbund Mittelthüringen (VMT) den Einsatz einer neuen Ticket-App vor. Ab sofort könnten die Fahrgäste über die "Fairtiq"-App ihre Fahrten in Bussen, Zügen oder Straßenbahnen abrechnen, teilte das Unternehmen mit. Das solle es den Kunden erleichtern, den öffentlichen Nahverkehr zu nutzen. Beim Einsteigen checkt man mit dem Start-Button ein, an der Zielhaltestelle mit "Stopp" wieder aus. Das System sei schon länger geplant worden. Da durch die Corona-Krise momentan der persönliche Ticketverkauf stark eingeschränkt ist, habe sich der VMT entschieden, das neue System sofort einzuführen.

15:50 | Im Ilm-Kreis jetzt vier Menschen infiziert

Im Ilm-Kreis hat sich die Zahl der am Coronavirus erkrankten Menschen auf vier erhöht. Wie das Landratsamt am Nachmittag mitteilte, wurde eine 52-Jährige positiv getestet, die aus Ägypten zurückgekehrt ist. Die Frau habe Grippe-Symptome und werde zu Hause behandelt.

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15:33 Uhr | Suhler Krankenhaus ist vorbereitet

Im Suhler SRH Zentralklinikum sind 200 Betten für mögliche Corona-Patienten freigeräumt worden. Insgesamt gebe es in dem Krankenhaus 650 Betten, sagte ein Sprecher MDR THÜRINGEN. Die sogenannten Beatmungsbetten könnten außerdem kurzfristig von 24 auf 50 aufgestockt werden. Bisher wurde im Suhler Klinikum noch kein Corona-Patient stationär behandelt.

14:56 Uhr | Tafel in Gera weiter geöffnet

Die Geraer Tafel hat wie gewohnt geöffnet. Darauf weist die Stadtverwaltung hin, da anderslautende Informationen in der Öffentlichkeit kursieren würden. Montag bis Samstag 10 bis 13 Uhr verteile die Tafel weiter Lebensmittel an Bedürftige. Um Warteschlangen zu vermeiden, würden Versorgungstüten vorgepackt und ausgegeben. Kinder sollten derzeit nicht mit zur Ausgabestelle gebracht werden.

14:55 Uhr | Weiterer Fall im Landkreis Eichsfeld

Im Eichsfeldkreis gibt es den vierten Corona-Fall. Wie das Landratsamt mitteilte, wurde das Virus bei einem Mann nachgewiesen. Er befinde sich in stationärer Behandlung. Nähere Angaben wurde nicht gemacht.

14:52 Uhr | Fünf weitere Corona-Fälle im Saale-Holzland-Kreis

Im Saale-Holzland-Kreis ist die Zahl der mit dem Corona-Virus Infizierten auf zehn gestiegen. Wie das Landratsamt mitteilt, handelt es sich bei den fünf neuen Fällen um drei Frauen, einen Mann und ein Kind. Die ermittelten Kontaktpersonen der Betroffenen sind inzwischen in häusliche Quarantäne versetzt. Derzeit befinden sich insgesamt etwa 235 Personen im Landkreis in häuslicher Quarantäne. Für vier Personen endete sie bereits.

14:24 Uhr | Heiligenstadt warnt vor Betreten der Spielplätze

Ein leerer Spielplatz ist mit Absperrband abgesperrt
Ein abgesperrter Spielplatz Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Die Stadtverwaltung von Heiligenstadt im Eichsfeld weist darauf hin, dass öffentliche Spielplätze nicht mehr betreten werden sollen. Noch immer nutzten viele Familien mit ihren Kindern die Spielplätze, heißt es. Große Menschenansammlungen erhöhen aber die Gefahr von gegenseitiger Ansteckung mit dem Coronavirus. Deshalb verteilen Mitarbeiter der Stadt an den Spielplätzen derzeit auch Warnhinweise in Form von Gummibärchen-Tüten.

14:23 Uhr | Drei neue Fälle im Kyffhäuserkreis

Im Kyffhäuserkreis gibt es drei weitere bestätigte Corona-Fälle. Betroffen sind drei Männer, die sich laut Landratsamt alle in häuslicher Quarantäne befinden. Einer der Männer war in Tirol im Urlaub. Bei den beiden anderen ist derzeit noch unklar, wo sie sich angesteckt haben. Damit steigt die Zahl der Infizierten im Kyffhäuserkreis auf elf.

14:13 Uhr | Neue Fälle im Saale-Orla-Kreis und Kreis Saalfeld-Rudolstadt

Im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt und im Saale-Orla-Kreis gibt es sechs neue bestätigte Corona-Fälle. Laut Landratsamt in Schleiz hat sich ein Mann aus dem Oberland mit dem Virus angesteckt. Er sei zu Hause in Quarantäne. Vermutlich habe er sich in der vergangenen Woche in Österreich angesteckt. Dort habe er mit einer Gruppe Skiurlaub gemacht. Zu dieser Gruppe gehörte auch der Bürgermeister von Bad Lobenstein, Thomas Weigelt (parteilos). Weigelt befindet sich seit Montag vorsorglich in häuslicher Quarantäne.

Im Saale-Orla-Kreis steigt die Zahl der Fälle damit auf insgesamt fünf. Aufgrund der aktuellen Lage sei auch die Saale-Orla-Schau in Pößneck abgesagt worden. Darauf hätten sich der Landrat des Saale-Orla-Kreises und der Bürgermeister von Pößneck gemeinsam mit dem Ausstellerbeirat der Messe verständigt, teilt das Landratsamt mit. Die größte Regionalmesse Ostthüringens mit rund 130 Ausstellern sollte vom 15. bis 17. Mai in der Shedhalle in Pößneck stattfinden.

Im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt gibt es seit Mittwochabend fünf weitere bestätigte Krankheitsfälle, teilte ein Sprecher des Landratsamtes in Saalfeld MDR THÜRINGEN mit. Damit gibt es im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt jetzt insgesamt zwölf bestätigte Fälle aus Kamsdorf (fünf Infizierte), Deesbach (fünf Infizierte), Bad Lobenstein (ein Infizierter) und Lehesten (ein Infizierter). Elf Infizierte hätten zuvor Urlaub in Österreich gemacht. Bei einem Infizierten handele es sich um ein Familienmitglied aus Deesbach, das sich nach der Rückkehr der Urlauber angesteckt hatte.

13:57 Uhr | Allgemeinverfügung gilt auch im Wartburgkreis

Auch im Wartburgkreis gilt ab Freitag die Allgemeinverfügung des Landes zum Schutz der Bevölkerung vor dem Corona-Virus. Damit solle ein Flickenteppich an jeweils regional geltenden Erlässen und Regelungen vermieden werden, heißt es in einer Mitteilung des Landratsamts. In dem Erlass der Landesregierung sind unter anderem Zusammenkünfte generell verboten sowie Regeln zum Besuch von Krankenhäusern verfasst. Darüber hinaus legt der Erlass Verhaltensregeln für Reiserückkehrer fest und spricht Betriebsverbote für Beherbergungsbetriebe, Cafés und Gaststätten sowie Einzelhandelsgeschäfte fest. Er geht somit über die Verfügungen mehrerer Städte und Landkreise hinaus.

13:52 Uhr | Stadtverwaltung in Sondershausen arbeitet

Die Stadtverwaltung in Sondershausen weist darauf hin, dass sie weiterhin arbeitet. Alle Aufgaben würden erfüllt, teilte ein Sprecher mit. Entgegen anderslautender Gerüchte sei die Verwaltung nicht "geschlossen", sondern habe lediglich den Besucherverkehr eingeschränkt. Dringende Angelegenheiten könnten nach Terminabsprache weiter persönlich geklärt werden. Die Einschränkungen dienten dem Schutz vor dem Corona-Virus.

13:15 Uhr | Polizei beendet Grillparty

Die Polizei im Eichsfeld hat eine Grillparty aufgelöst. Wie die Polizei mitteilte, hatten sich mehrere Jugendliche zwischen 15 und 19 Jahren am Mittwochabend auf einem Platz in Uder getroffen, gegrillt und Bier getrunken. Hygienevorschriften wurden dort nach Polizeiangaben nicht eingehalten. Die Jugendlichen mussten von ihren Eltern abgeholt werden. Auch in zwei weiteren Eichsfelder Gemeinden soll es am Mittwoch sogenannte Corona-Partys gegeben haben. Dort traf die Polizei aber niemanden mehr an. Diese Aktivitäten sind in den kommenden Wochen verboten.

13:09 Uhr | Reaktionen auf Thüringer Hilfsprogramm

Die Thüringer Wirtschaft hat kritisch auf das geplante Corona-Hilfsprogramm der Landesregierung reagiert. Cornelia Haase-Lerch von der IHK Erfurt sagte MDR THÜRINGEN, das geplante Programm sei zwar positiv, die Unternehmen bräuchten jetzt aber keine Ankündigungen mehr, sondern ganz schnell Finanzhilfen. Gerade kleinen Unternehmen gehe finanziell die Luft aus. Ähnlich äußerte sich Ralf Pieterwas, Hauptgeschäftsführer der IHK Südthüringen. Außer Prüfaufträgen und Absichtserklärungen sei vom Wirtschaftsministerium bisher nichts gekommen. Die Präsidenten der drei Handwerkskammern Gera, Suhl und Erfurt forderten das Land ebenfalls zu einer schnellen Hilfe auf. Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee hatte einen Schutzschirm von bis 1,5 Milliarden Euro für die Thüringer Unternehmen angekündigt.

13:00 Uhr | Bundesregierung: Milliardenhilfe für für Klein- und Soloselbstständige

Die Bundesregierung plant wegen der Coronakrise ein Hilfsprogramm im Volumen von mehr als 40 Milliarden Euro zugunsten von Klein- und Soloselbstständigen. Das wurde am Donnerstag in Regierungskreisen in Berlin bestätigt. Aus dem Bundeswirtschaftsministerium hieß es, es dürfe keine Solidaritätslücke geben: "Genau das zeichnet schließlich unsere Soziale Marktwirtschaft aus und genau das wird uns diese Krise gut überstehen lassen." Das Hilfsprogramm könnte bereits am Montag vom Bundeskabinett beschlossen werden, danach dann von Bundestag und Bundesrat.

12:52 Uhr | Transportunternehmen gehen Lkw-Fahrer aus

Wegen der Coronakrise gelangen auch Thüringer Transportunternehmen an ihre Grenzen. So sucht ein Glauchauer Unternehmer für Gera händeringend Lkw-Fahrer, um Supermärkte zu beliefern. Die Waren würden schneller verkauft als wieder neu angeliefert werden könne. Täglich würden etwa drei Lkw-Fuhren pro Markt hinzukommen. Möglicherweise kämen Fahrer, die derzeit in Kurzarbeit sind, für eine solche Tätigkeit in Frage, sagte Unternehmenschef Denny Bartsch. In der gesamten Transport-und Dienstleistungsbranche sähe es ähnlich aus, sagte er.

12:36 Uhr | Geschäfte bleiben sonntags geschlossen

In Thüringen bleiben die Geschäfte sonntags geschlossen. Das kündigte die Landesregierung an und begründete den Schritt mit dem Schutz derjenigen, die im Handel beschäftigt sind. Damit setzt der Freistaat eine Handlungsempfehlung der Bundesregierung nicht um, wonach etwa Supermärkte am Sonntag geöffnet werden sollten. Der DGB Hessen-Thüringen lobte die Entscheidung. Es gebe zwar wegen des Coronavirus viele Ungewissheiten, die Versorgung der Menschen sei aber zu keiner Zeit gefährdet. Die Beschäftigten im Einzelhandel seien schon jetzt "völlig am Limit" und durch den engen Kundenkontakt einem deutlich erhöhten Infektionsrisiko ausgesetzt.

12:09 Uhr | Betrüger nutzen Corona-Situation aus

Bei einer Seniorin aus Suhl hat ein angeblicher Mitarbeiter einer Hilfsorganisation angerufen - und sie auf eine vermeintliche Ausgangssperre hingewiesen. Zugleich bot er an, für die Frau einkaufen zu gehen, wenn sie einen Korb - inklusive Geld- vors Haus stellen würde.

11:56 Uhr | Thüringen fährt Alltag noch weiter herunter

Hochzeiten nur noch im engsten Familienkreis, Trauerfeiern unter freiem Himmel und nur noch ein Besucher pro Patient in Krankenhäusern - mit einer neuen Allgemeinverfügung fährt der Freistaat den Alltag in Thüringen noch weiter herunter. Ein Überblick:

11:51 Uhr | Erste Corona-Infektion im Landkreis Sömmerda

Ein Mann aus dem Landkreis Sömmerda hat sich mit Coronavirus infiziert. Wie das Landratsamt mitteilte, wurde die Erkrankung am Donnerstag nachgewiesen. Der betroffene Bewohner habe nach einem dienstlichen Aufenthalt in einem anderen Bundesland Grippe-Symptome beobachtet, seine Firma informiert und sich in häusliche Quarantäne begeben. Der Landkreis hat ein Info-Telefon eingerichtet. Es ist montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr erreichbar unter (03634) 354 444.

11:42 Uhr | Sicherheit im Strafvollzug gewährleistet - Besuche vorerst ausgesetzt

Ein Besucherzimmer in einer JVA
Die Besucherzimmer in den Justizvollzugsanstalten bleiben vorerst leer. Bildrechte: imago/viennaslide

Die Thüringer Gefängnisse haben ihre Besuchsregelungen drastisch eingeschränkt. Wie das Justizministerium mitteilte, wurden alle Besuche bis vorerst 19. April ausgesetzt, um das Infektionsrisiko gering zu halten. Nur im Einzelfall könnten Besuche aus dringenden Gründen zugelassen werden, zum Beispiel für Kontakte zu Rechtsanwälten. Das gelte auch für jugendliche Insassen. Bislang habe es noch keinen Corona-Fall unter den Bediensteten oder Gefangenen gegeben, sagte Justizminister Dirk Adams (Grüne). Gerüchten, wonach Insassen in der JVA Untermaßfeld bereits "weggesperrt" würden, widersprach Adams. An solcher Art Stimmungsmache sollte sich niemand beteiligen, sagte er.

11:38 Uhr | Kein gemeinsames Gedenken an Bombardierung vor 75 Jahren in Jena

Dem sogenannten "schwärzesten Tag" in der Geschichte Jenas wird dieses Jahr im Stillen gedacht. Auf den Tag genau vor 75 Jahren wurde die Stadt vom bis dahin schwersten Bombenangriff der Alliierten weitgehend zerstört. Daran erinnert seit Donnerstag ein Kranz an der Gedenkstele in der Rathausgasse. Der "Schicksalstag" sei nicht vergessen, sagte ein Stadtsprecher MDR THÜRINGEN. Die ursprünglich geplante Veranstaltung wurde aber angesichts der Corona-Krise abgesagt. Nach Nordhausen war Jena die am meisten zerstörte Stadt in Thüringen.

11:34 Uhr | Bürgermeisterwahl im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt abgesagt

Im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt gibt es mit Stand von Mittwochabend zwei weitere bestätigte Corona-Infektionen. Wie ein Sprecher des Landratsamtes sagte, handelt es sich um Rückkehrer aus dem Skiurlaub in Tirol. Insgesamt gibt es damit sieben bestätigte Corona-Fälle im Landkreis. Das Landratsamt teilte zudem mit, dass die für den 22. März in Meura geplante Bürgermeisterwahl und die Wahl des ehrenamtlichen Ortsteilbürgermeisters in Thälendorf am 19. April abgesagt werden.

11:30 Uhr | Unterstützung für Thüringer Kulturschaffende

Das Land Thüringen hat den Kulturschaffenden schnelle und unbürokratische Hilfe zugesichert. Kulturstaatssekretärin Tina Beer sagte, die institutionelle Förderung werde normal fortgezahlt. Bei Bedarf könnten Raten auch früher überwiesen werden, um die Liquidität zu sichern. Bei bewilligten Projekt-Förderungen könnten auch bei Absagen Kosten abgerechnet werden. Im Ausnahmefall sei das auch bei noch nicht bewilligten Projekten möglich. Kommunen und Landkreise wurden aufgefordert, bei ihrer eigenen Kulturförderung ähnlich zu verfahren.

11:24 Uhr | Unstrut-Hainich-Kreis verstärkt Kontrollen

Der Unstrut-Hainich-Kreis hat verstärkte Kontrollen angekündigt. Wie das Landratsamt mitteilte, wird unter anderem kontrolliert, ob unter Quarantäne gestellte Einwohner wirklich zu Hause bleiben. Die Mitarbeiter vom Ordnungsamt schauen außerdem danach, dass die Menschen den vorgeschriebenen Abstand von 1,5 Meter voneinander einhalten. Größere Menschenansammlungen sollen aufgelöst werden.

11:09 Uhr | 33 bestätigte Corona-Fälle in Jena

Die Stadt Jena meldet drei neue Corona-Fälle. Damit sei die Zahl der mit dem Coronavirus Infizierten auf 33 gestiegen, sagte ein Stadtsprecher MDR THÜRINGEN. Er verwies noch einmal auf die neueste Allgemeinverfügung der Stadtverwaltung. Demnach gelten in Jena jetzt auch die drei Bundesländer Bayern, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg als Corona-Risikogebiete. Wer in Jena wohnt und in den vergangenen 14 Tagen aus einem der Risikogebiete zurückgekehrt ist, muss für zwei Wochen in häusliche Quarantäne. Außerdem sind die Betroffenen verpflichtet, sich bei der Stadtverwaltung zu melden. Einpendler aus dem Saale-Holzland-Kreis und dem Weimarer Land, die sich in den Risikogebieten aufgehalten haben, sollen unverzüglich Kontakt zu ihrem Arbeitgeber aufnehmen.

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10:54 Uhr | Flixtrain stellt Verbindungen über Thüringen ein

Der Zuganbieter Flixtrain stellt bis voraussichtlich Ende April seine Verbindungen ein. Davon betroffen sind die Strecken über Thüringen nach Berlin und Stuttgart mit Halt in Erfurt, Gotha und Eisenach. Kunden könnten ihre Tickets ausnahmsweise in den ICE und IC-Zügen der Deutschen Bahn nutzen, heißt es. Die Deutsche Bahn hat ihrerseits wegen der Coronakrise ihre Kapazitäten im Fernreiseverkehr eingeschränkt. So sind auf vielen ICE-Strecken durch Thüringen nur noch einzelne Zugteile und nicht mehr gekoppelte Züge unterwegs.

10:43 Uhr | Ramelow: Eisenach wurde von Bürgern aus Hessen überrannt

10:16 Uhr | Mitarbeiter von Bau- und Gartenmärkten appellieren an Vernunft

Bau- und Gartenmärkte bleiben weiterhin geöffnet - und werden derzeit sehr gut besucht. Filialleiter und Mitarbeiter weisen auf den empfohlenen Sicherheitsabstand und Hygieneregeln hin. Nicht alle Kunden würden sich daran halten. "Der Baumarkt ist so voll, keiner achtet auf den Schutz", heißt es aus der Belegschaft eines Marktes.

09:53 Uhr | Kliniken verschieben Operationen

Der Klinikverbund Regiomed, zu dem auch Kliniken in Hildburghausen und Sonneberg/Neuhaus gehören, schafft mehr Platz in der Intensivmedizin. Wie Hauptgeschäftsführer Alexander Schmidtke sagte, werden wegen der Coronaepidemie planbare Operationen verschoben, um mehr Intensivbetten für den Notfall parat zu haben. Außerdem sollen zusätzliche Beatmungsgeräte angeschafft werden. Dies sei wegen der Lieferengpässe aber schwierig, so Schmidtke. Teilweise könnten auch Narkosegeräte genutzt werden. Ärzte und Pfleger müssen bei Engpässen zwischen den Häusern wechseln. In einem "absoluten Notfall" könne auch das ehemalige Klinikum in Lichtenfels reaktiviert werden.

09:08 Uhr | Handwerkskammern fordern schnelle Soforthilfe

Die Thüringer Handwerkskammern fordern in der Corona-Krise schnelle und vor allem unbürokratische Hilfe. Es brauche schnellstmöglich klare Signale für die vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen, insbesondere im Handwerk, so die Präsidenten der Kammern. Sie schlagen eine nach Erwerbstätigenzahl gestaffelte Soforthilfe vor, die zwischen 5.000 und 30.000 Euro angesetzt wird. Thüringen könne sich an einem adäquaten Programm orientieren, dass der Freistaat Bayern bereits aufgelegt habe, heißt es.

08:40 Uhr | Clueso: Zu Hause bleiben, um Ältere zu schützen

Der Erfurter Musiker Clueso unterstützt die Aktion #wirbleibenzuhause des Gesundheitsministeriums. Es gehe darum, Ältere, Schwächere und die Angestellten des Gesundheitswesens zu schützen - auch wenn es angesichts des Wetter schwer falle, zu Hause zu bleiben. Ein paar Tipps zur Beschäftigung liefert Clueso gleich mit.

08:22 Uhr | Diese Einrichtungen bleiben geöffnet

In Thüringen werden "Einrichtungen für den Einzelhandel" geschlossen - einschließlich Fabrikläden und Hersteller-Direktverkaufsstellen. Hiervon ausgenommen sind:

  • Lebensmittelhandel
  • Bäckereien, Fleischereien
  • Getränkemärkte, Supermärkte, Wochenmärkte und Hofläden
  • Banken und Sparkassen
  • Apotheken
  • Drogerien
  • Hörgeräteakustiker und Optiker
  • Deutsche Post und Paketstellen von Logistikunternehmen
  • Abhol- und Lieferdienste
  • Wäschereien und Reinigungen
  • Tankstellen und Kfz-Teileverkaufsstellen
  • Tierbedarf, Bau- und Gartenmärkte
  • Fernabsatzhandel
  • der Großhandel

Ausgenommen sind zudem Handwerks-, Dienstleistungs- und Beherbergungsbetriebe (jedoch nicht für touristische Zwecke), insbesondere Betriebe von Kfz-Reparaturen. Ausgenommen sind zudem Einrichtungen des Geundheitswesens wie medizinische Fußpflege und Physiotherapie. In ambulanten Einrichtungen des Gesundheitswesens werden die Behandlungen auf ärztlich verordnete oder medizinisch dringend erforderliche Behandlungen beschränkt.

08:20 Uhr | Ministerpräsident Ramelow weist auf Auflagen hin

Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) hat im Gespräch mit MDR THÜRINGEN die verschärften Regeln aufgrund der Corona-Pandemie begründet. Es gehe darum, die Ausbreitung des Virus einzuschränken.

08:00 Uhr | Thüringen verschärft die Regeln

Das Land Thüringen verschärft wegen der Corona-Krise die Regeln. Wie angekündigt gilt ab Mitternacht eine neue Allgemeinverfügung. Demnach sind zum Beispiel Veranstaltungen und Treffen auch unter freiem Himmel verboten.

Ausgenommen sind jene, die für das Aufrechterhalten der öffentlichen Ordnung und für die Daseinsvorsorge notwendig sind. Dort gelten jedoch strenge Hygiene- und Abstandsregeln. Trauerfeiern müssen unter freiem Himmel stattfinden und werden auf wenige Personen begrenzt. Einzelhandelsgeschäfte werden landesweit geschlossen, ausgenommen sind unter anderem der Lebensmittelhandel, Banken und Sparkassen, Apotheken und Drogerien. Auch Gaststätten müssen schließen, ausgenommen ist der Außer-Haus-Verkauf.

07:50 Uhr | Weimar: Polizei löst Corona-Partys auf

Trotz Versammlungsverbot haben sich im Park an der Ilm in Weimar Dutzende junge Menschen getroffen. Wie die Polizei mitteilte, lösten die Beamten am Mittwoch mehrere Gruppen auf. An verschiedenen Stellen saßen 15 bis 20 überwiegend junge Leute zusammen, nutzen das gute Wetter und missachteten damit aber die Allgemeinverfügung, die in Weimar gilt.

07:30 Uhr | Bauverzögerungen bei Buga 2021 befürchtet

Die Corona-Krise könnte auch Auswirkungen auf die Bundesgartenschau 2021 in Erfurt haben. Wie die "Thüringer Allgemeine" berichtet, schließt Oberbürgermeister Andreas Bausewein nicht aus, dass die Buga auf das Jahr 2022 verlegt werden muss, wenn die Ausnahmesituation längere Zeit dauert. Das Wüsten-Tropen-Haus "Danakil" werde in jedem Fall bis 2021 fertig. Bei anderen Baustellen befürchte er Verzögerungen, so Bausewein. Einige Baubetriebe berichteten über Lieferschwierigkeiten beim Baumaterial, außerdem seien Mitarbeiter krank. Noch ist nach Bauseweins Einschätzung der kritische Punkt nicht erreicht, die Buga sei aktuell nicht das Hauptproblem der Stadt.

07:15 Uhr | Spielplätze in Apolda gesperrt

Die Stadt Apolda hat alle Spielplätze im Stadtgebiet gesperrt. Auch in den Ortsteilen dürfen die Spielplätze nicht mehr genutzt werden, wie Bürgermeister Rüdiger Eisenbrand (FWW) mitteilte. Gleiches hat der Bürgermeister der Landgemeinde Am Ettersberg, Thomas Heß (CDU), festgelegt. Die Infektionsgefahr durch das Coronavirus soll auf diese Weise eingedämmt werden, hieß es. Die Stadtoberhäupter appellieren an die Vernunft der Eltern. Zeitlich begrenzen ließen sich die Vorkehrungen nicht.

07:10 Uhr | Guten Morgen am Donnerstag, den 19. März 2020.

Einen schönen guten Morgen Thüringen. Wie in der Vergangenheit versorgen wir Sie auch heute wieder mit den aktuellen Neuigkeiten, Nachrichten, Berichten und Hintergründen zum Coronavirus in Thüringen.

Wichtige Telefonnummern sowie aktuelle Nachrichten und Hintergründe zu Corona in Thüringen finden Sie auf unserer Übersichtsseite. Weitere Informationen - auch zur überregionalen Situation - bietet MDR Aktuell im Schwerpunkt "Das neue Coronavirus".

Auch heute halten wir uns daran: Bleiben Sie optimistisch, tanken Sie Sonne, wenn es irgendwie geht und vergessen Sie nicht zu lächeln.

Mehr zum Thema Corona

Was bisher geschah | Liveticker von Mittwoch zum Nachlesen

  • Stand 18 Uhr am Mittwoch sind in Thüringen 102 Menschen mit dem Coronavirus infiziert.
  • Am Freitag treten in Erfurt, Jena, Gera, Suhl und Weimar weitere Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus in Kraft. Ab diesem Tag dürfen viele Geschäfte, gastronomische Betriebe und öffentliche Einrichtungen nicht mehr öffnen. Auch Veranstaltungen sind weitgehend untersagt.
  • Die Thüringer Landesregierung hat ein Hilfsprogramm für die Wirtschaft angekündigt.
  • Immer mehr Menschen bieten sich als ehrenamtliche Helfer für Nachbarn an, die in häuslicher Quarantäne sind.

Quelle: MDR THÜRINGEN/jml,mm,dr

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR THÜRINGEN JOURNAL | 19. März 2020 | 19:00 Uhr

13 Kommentare

MDR-Team vor 27 Wochen

Hallo Alder123,
bei COVID-19 handelt es sich nicht um einen Grippevirus und die jetzige Situation ist daher auch nicht mit der einer Grippewelle vergleichbar. Da es momentan eben noch keine Medikamente als auch Impfstoffe gibt, muss auf sogenannte "nicht-pharmazeutische Interventionen" zurückgegriffen werden.
https://www.mdr.de/video/mdr-videos/a/video-392760.html

adler123 vor 27 Wochen

Der Hype um den neuen Grippevirus nervt langsam....Der einzige Unterschied ist, daß es dafür noch keinen Impfstoff gibt. Im Herbst wird der halt mit zur jährlichen Grippeimpfung gegeben.

Thorsten Pfeiffer vor 27 Wochen

Also rausgehen war immre erlaubt. Auch unter ../Honecker. Versammlungsfreiheit eingeschränkt ist bekannt. Bei der Grippe und den vielen Toten wird aber so nicht reagiert. Warum jetzt. Sonst interessiert sich doch auch keiner dafür wenn die halbe belegschaft schniefend vor sich hin arbeitet.

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