Wiegendorf Wochenlang vermisst: Känguru Paul aus dem Weimarer Land wieder daheim

Das am 8. Oktober im Weimarer Land entlaufene Känguru Paul konnte am Montagmorgen eingefangen werden.

Ein Känguruh
Aus einem Gehege im Weimarer Land entwischten Anfang Oktober mehrere Kängurus. (Symbolbild) Bildrechte: dpa

Rund zweieinhalb Wochen nach seinem Verschwinden ist Känguru Paul wieder zu Hause im Känguru-Gehege von Familie Riedel in Wiegendorf bei Mellingen. Paul war am 8. Oktober mit vier weiteren Kängurus ausgebüxt. es wird vermutet, dass Unbekannte die Tür zum Freilaufgehege geöffnet hatten. Am Abend vorher waren Stalltür und Gehege noch geschlossen gewesen. Alle Tiere, bis auf Paul, konnten innerhalb weniger Stunden eingefangen werden.

Känguru mit Netz eingefangen

Mehrfach wurde das Känguru, das erst ein halbes Jahr alt ist, gesichtet, unter anderem in Mellingen, in der Nähe der Tankstelle Umpferstedt, in Isserstedt und bei Weimar. Doch das Einfangen des Tieres gestaltete sich bisher stets als schwierig. Nun hat es endlich mithilfe eines Schäfernetzes geklappt, wie die Besitzerin Michaela Riedel MDR THÜRINGEN sagte. Die Kängurus werden in Wiegendorf zu therapeutischen Zwecken gehalten. Sie helfen traumatisierten Kindern, ihre Ängste zu überwinden.

Quelle: MDR THÜRINGEN

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Nachrichten | 26. Oktober 2020 | 15:00 Uhr

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