Unfall mit Sportwagen Drei Schwerverletzte: Per Haftbefehl Gesuchter schiebt Auto von A4

Bei einem Unfall auf der A4 zwischen Apolda und Weimar sind am Dienstag drei Menschen schwer verletzt worden, es bildete sich ein langer Stau. Am Tag danach hat die Polizei weitere Angaben gemacht: Der Unfallverursacher war schon zuvor gesucht worden.

Stau
Nach einem Auffahrunfall auf der A4 mit drei Schwerverletzten bildete sich ein Stau in Richtung Frankfurt. (Symbolfoto) Bildrechte: IMAGO

Der schwere Unfall am Dienstag auf der A4 in Thüringen ist von einem per Haftbefehl gesuchten Mann ohne Führerschein verursacht worden. Das teilte die Polizei am Mittwoch mit. Der 27-Jährige war am Dienstagmittag mit hoher Geschwindigkeit unterwegs, als er die Kontrolle über seinen Sportwagen verlor und ein anderes Auto auffuhr.

Aufprall: Auto überschlägt sich auf A4

Bei dem Aufprall zwischen Apolda und Weimar wurde das vordere Fahrzeug von der Autobahn geschoben. Der Kleinwagen, in dem eine 33-jährige Frau und ein achtjähriges Kind saßen, überschlug sich und kam neben der Fahrbahn zum Stehen. Die beiden Insassen wurden schwer verletzt - ebenso wie der Unfallverursacher.

Stau nach schwerem Unfall auf A4 in Thüringen

Nach Angaben der Polizei wurde der 27-Jährige noch am Abend in ein Haftkrankenhaus verlegt, da gegen ihn ein Haftbefehl wegen Betrugs vorliegt. Gegen den Mann wird jetzt auch wegen Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung und des Fahrens ohne Führerschein ermittelt.

Auf der A4 in Richtung Frankfurt bildete sich am Dienstag während der Rettungs- und Bergungsarbeiten ein kilometerlanger Stau.

Quelle: MDR THÜRINGEN/maf

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Nachrichten | 07. Januar 2020 | 19:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 08. Januar 2020, 13:50 Uhr

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