Blankenhain Endgültiges Aus für Weimar Porzellan

Der Traditionsbetrieb Weimar Porzellan in Blankenhain steht vor dem endgültigen Aus. Wie Insolvenzverwalter Rolf Rombach MDR THÜRINGEN sagte, haben sich alle Hoffnungen zerschlagen. Es habe zwei interessierte Investoren gegeben, die aber abgesprungen seien, sagte Rombach. Auch der erhoffte Großauftrag für das Porzellanwerk blieb aus.

Momentan seien noch 35 Mitarbeiter beschäftigt. Sie hätten bereits ihre Kündigungen erhalten. Einige würden in neue Jobs vermittelt, sagte Rombach, aber nicht für Jeden sei etwas dabei. Bis Jahresende arbeiten sie letzte Aufträge ab. Neue Aufträge würden nicht mehr angenommen.

Rombach sagte, man habe gekämpft bis zuletzt. Am Dienstag hat es einen Prüf- und Berichtstermin am zuständigen Amtsgericht in Erfurt gegeben. Auch dieser habe keine positive Wende gebracht. Im April wurde das Insolvenzverfahren eröffnet. Der Gesellschafter, die Könitz Porzellan GmbH, sah sich nicht mehr in der Lage, weiteres Geld bereitzustellen.

Die letzten Geschirrteile werden nun verkauft - es gibt einen Sonderverkauf in Erfurt. Und auch der Werksverkauf in Blankenhain ist noch geöffnet.

Quelle: MDR THÜRINGEN

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Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Das Fazit vom Tag | 06. November 2018 | 18:10 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 06. November 2018, 14:28 Uhr

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5 Kommentare

07.11.2018 06:16 part 5

Ein wundervolle traditionsreiches Sortiment, doch mit ein Klicks ist es leider nicht getan um da ran zu kommen: >>Unser Online-Shop befindet sich derzeit noch im Aufbau<<, vermeldet da der Online- Auftritt der Koenitz- Group, der leider nicht vermeldet, wo sich der Sonderverkauf in Erfurt befinden soll. Sollte hier die Insoventverwaltung nicht beratend tätig werden um wenigstens die geplante Abwicklung zu beschleunigen oder was da genau los?

06.11.2018 19:35 Frierender Fahrgast 4

@3 Howard,
Rombach ist kein angesehener Insolvenzverwalter, er ist berechtigter Weise bei vielen verdammt.
Der Niedergang von RWE ist ein Verdienst (") von Rombach, die von ihm durchgedrückte fragwürdige Insolvenz der Regionalen Verkehrsgesellschaft Gotha, Steinbrück hat er mit seinem unverantwortlichen Verhalten in die Insolvenz getrieben. Rombach hat mehr Firmen zerschlagen und platt gemacht als saniert, Lobhudeleien auf einen Westimport der seine Vergangenheit mit allen Mitteln der Öffentlichkeit versucht zu verwehren, sind vollkommen fehl am Platz !

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