Arnstadt Rund 250 Teilnehmer bei Anti-Corona-Demonstration

Rund 250 Menschen haben am Montagabend in Arnstadt gegen die Corona-Auflagen demonstriert. Aufgerufen dazu hatte die AfD. Unter dem Motto "Die Krise nach der Krise- vom Versagen der Bundes- und Landesregierung" hatten sich unter anderem Landessprecher Björn Höcke und der Stadtratsvorsitzende Markus Kimpel als Redner angekündigt.

Zu einer Gegendemonstration hatten sich nach Polizeiangaben zunächst etwa 110 Menschen versammelt. Beide Seiten wurden durch ein Großaufgebot an Polizei voneinander getrennt. Bis zum frühen Abend hat es keine Zwischenfälle gegeben.

Demonstranten stehen vor einem Rednerpult der AfD
Zur Demonstration der AfD gegen die Corona-Auflagen kamen rund 250 Menschen. Bildrechte: MDR/Alexander Reißland

Quelle: MDR THÜRINGEN/jw

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Nachrichten | 06. Juli 2020 | 19:00 Uhr

97 Kommentare

martin vor 4 Wochen

@torsten: Ach, eine Rede- (bzw. genauer:) Schreibverbot würden Sie mir auch noch gern erteilen? O.K. - passt ins Bild.

In der Sache: Ich habe Sie gefragt. Geantwortet haben Sie nicht. Gut - ist vermutlich auch eine Antwort.

Manche Menschen braucht man nicht in eine Ecke zu stellen, wenn sie sich selbst schon dahin gestellt haben. Ob das auf Sie zutrifft, kann ich nicht beurteilen - ist mir aber mit Verlaub auch egal.

Über das angebliche Abwürgen jeglicher Kritik in diesem Land jammert vornehmlich eine bestimmte Fraktion. Merkwürdig, dass diese Kritik trotzdem stattfinden darf - zuweilen sogar mit Politikern am Galgen oder anderen Obszönitäten.

martin vor 4 Wochen

@torsten: o.k. - wer dauerhaft im Hotel (Mama) mit Vollpension versorgt wird, der braucht so eine Gerätschaft in der Tat nicht zu benutzen. Für den Rest der Bevölkerung dürften Küchenmesser zum Alltagsgebrauch gehören.

Übrigens: Wollen Sie ausschließen, dass (selbst) die Bundesregierung lernfähig ist? Wenn Sie die seriösen Berichte verfolgt haben, könnte Ihnen aufgefallen sein, dass das Virus ein paar Eigenschaften an Bord hat, die anfangs nicht bekannt waren. Von daher haben seriöse Wissenschaftler im Lichte neuer Erkenntnisse auch veränderte Schlüsse gezogen.

Wo ich Ihnen aber recht gebe: Herr Spahn hat zu Anfang in der Tat auch nach meiner Wahrnehmung versucht die aufziehende Pandemie klein zu reden. Aber das ist ein anderes Thema als der Sinngehalt von Maskenpflicht unter bestimmten Bedingungen.

martin vor 4 Wochen

@torsten: Neben einem Mangel an Grundgesetzkenntnissen setzen Sie sich auch dem Verdacht aus, dass Sie das Präventionsparadoxon entweder nicht verstanden haben oder es aus ideologischen Gründen ignorieren. Das "Argument" mit der Sterblichkeitsrate (Sie meinen vermutlich die Übersterblichkeit) ist bezogen auf D genau aufgrund der erfolgreichen Prävention so wie es ist. Da gibt es nix zu staunen. Übrigens: Wenn Sie sich die Übersterblichkeit in diesem Jahr zum Ende der Grippesaison im Vergleich zum Durchschnitt der Vorjahre anschauen würden, könnten Sie sogar eine überhöhte Übersterblichkeit entdecken. Falls Sie klarere Zahlen wünschen, empfehle ich einen Blick über den Tellerrand oder den großen Teich.

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