Forschungsprojekt Batterien von E-Autos sollen bei Arnstadt getestet werden

Am Batterie-Forschungscenter BITC am Erfurter Kreuz ist das erste Projekt gestartet. Ziel ist es, neue Ansätze für Lebensdauerprognosen von Batteriezellen zu entwickeln.

Ein Peugeot iOn wird an einer Ladesäule auf einer Konferenz zu Elektromobilität in Leipzig (Sachsen) in einer Messehalle geladen.
Jahr für Jahr sind mehr Elektroautos auf den Straßen unterwegs. Bildrechte: dpa

Am Batterie-Innovations-und Technologie-Center (BITC) in Arnstadt am Erfurter Kreuz ist das erste Forschungsprojekt gestartet. Das BITC will nach Angaben von Institutsleiter Roland Weidl mit Hilfe digitaler Daten die Produktion von Batterien überwachen und auswerten.

Bei dem Projekt mit dem Namen "BattLife" soll es vor allem um die Lebensdauer von Batteriezellen gehen. Die dabei gewonnenen Daten seien eine Voraussetzung, um neue Ansätze für Lebensdauerprognosen zu entwickeln und Innovationen anzustoßen. Das Land fördert das Forschungsvorhaben mit knapp fünf Millionen Euro.

Zusammenarbeit mit Batteriehersteller CATL

Bei dem Projekt arbeitet das BITC mit dem Forschungsinstitut des chinesischen Batterieherstellers CATL zusammen. Das Unternehmen errichtet zurzeit am Erfurt Kreuz eine Fabrik zur Herstellung von Batterien für Elektroautos.

Die Produktion soll nach Angaben von CATL Mitte 2022 beginnen. Laut Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) werden die Forschungsergebnisse des BITC auch CATL zur Verfügung gestellt.

Das vom Land mit insgesamt 13,5 Millionen Euro bis 2025 geförderte BITC nahm im Juli seine Arbeit auf. Es ist eine Außenstelle des Fraunhofer-Instituts für Keramische Technologien und Systeme (IKTS/Hermsdorf/Dresden). Dabei handelt es sich nach Ministeriumsangaben um einen der größten Batterieforschungsinstitute Deutschlands.

Quelle: MDR THÜRINGEN/jn/sar, dpa

0 Kommentare

Mehr aus der Region Gotha - Arnstadt - Ilmenau

Mehr aus Thüringen