Mitarbeiter von Frischback
Mitarbeiter von Frischback am Standort Erfurt. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Insolvenz Frischback trennt sich von Mitarbeitern

Anfang der Woche wurde bekannt, dass Frischback erneut insolvent ist. Laut Großbäckerei scheiden 50 bis 80 Beschäftigte aus dem Unternehmen aus. Allerdings will Frischback auch wieder neu einstellen.

Mitarbeiter von Frischback
Mitarbeiter von Frischback am Standort Erfurt. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Die insolvente Großbäckerei Frischback trennt sich von bis zu 80 Mitarbeitern und schließt zehn Filialen. Ein Sprecher der Großbäckerei bestätigte einen entsprechenden Bericht der "Thüringer Allgemeine". In den nächsten Monaten würden etwa 50 bis 80 Beschäftigte aus dem Unternehmen ausscheiden. Ein großer Teil dieser Beschäftigten werde den geplanten Umzug von Arnstadt nach Erfurt nicht mitmachen.

Allerdings sei geplant, am Standort Erfurt wieder neue Mitarbeiter einzustellen, so dass ungefähr in den nächsten neun Monaten die Belegschaft wieder annähernd auf dem gleichen Stand sei, sagte der Sprecher. Im Zuge des Insolvenzverfahrens will Frischback rund zehn Filialen schließen. Welche genau betroffen sind, ist noch unklar. Aber auch hier sei geplant, neue Niederlassungen zu eröffnen. Die Zahl der Filialen solle bei etwa 100 bleiben. Auch in der Geschäftsführung solle es Veränderungen geben.

Frischback beschäftigt derzeit noch rund 760 Mitarbeiter und hatte Anfang der Woche beim Amtsgericht Erfurt erneut Insolvenz beantragt. Erst im Frühjahr 2018 war ein Insolvenzverfahren abgeschlossen worden. Als Ursache für die erneute finanzielle Schieflage wurde unter anderem einen Umsatzrückgang in den vergangenen Monaten genannt. Außerdem sei die im Mai geplante Zusammenführung von Produktion und Logistik am Standort Erfurt ins Stocken geraten, erhoffte Kosteneinsparungen seien damit noch nicht eingetreten.

Quelle: MDR THÜRINGEN

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Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Die Regionalnachrichten | 11. Januar 2019 | 08:30 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 11. Januar 2019, 08:33 Uhr

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3 Kommentare

11.01.2019 21:10 martin 3

@2 rasselbock: Wieso "Turbo"? Wäre nicht "Inso" nicht treffender?

11.01.2019 15:18 Rasselbock 2

Die stellen sich neu auf und werden umbenannt in TURBOBACK. ;-)

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