Insolvente Großbäckerei 60 Frischback-Filialen werden übernommen

Der Verkauf der Frischback-Filialen ist abgeschlossen. Wie Insolvenzverwalter Rolf Rombach am Freitag in Erfurt mitteilte, werden 60 Geschäfte der insolventen Großbäckerei aus Arnstadt übernommen. Laut Rombach behalten rund 400 Mitarbeiter ihren Job.

Verkäuferin und Kunden an Frischback-Theke
Frischback-Filiale Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

50 Filialen gehen demnach an Unternehmen eines Zusammenschlusses von zwölf Bäckereien aus Thüringen, Nordbayern und Sachsen, der sich nach der Frischback-Insolvenz gegründet hatte. Die größten Treiber hinter der sogenannten Arge-Bäcker sind die Ketten Helbing und Nahrstedt. Allein Helbing übernimmt 18 Frischback-Filialen. Für einen Teil der übrigen mehr als 20 Filialen werden laut der beteiligten Bäckereien noch Gespräche geführt. Größtes Hindernis seien die Bedingungen der Vermieter.

Frischback hatte Anfang des Jahres beim Amtsgericht Erfurt zum zweiten Mal innerhalb kurzer Zeit Insolvenz angemeldet. Die Geschäftsführung hatte unter anderem schlechte Umsätze im Hitzesommer und einen stockenden Umzug der Produktion nach Erfurt als Ursachen für die finanzielle Schieflage benannt.

Quelle: MDR THÜRINGEN

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Nachrichten | 05. Juli 2019 | 18:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 05. Juli 2019, 18:11 Uhr

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2 Kommentare

07.07.2019 10:54 Andreas 2

@1 nicht übernommene Filialen wurden bereits vor Monaten geschlossen, wie in Ilmenau in der Krankenhausstraße.

06.07.2019 10:27 Thüringer Original 1

Es wäre schön, wenn der MDR recherchieren könnte, welche Filialen nicht übernommen werden und wie es mit denen weitergehen soll.

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