Ein Jahr danach Fahndung nach Polizeiauto-Brandstiftern erfolglos

Ein Jahr nach dem Brandanschlag auf 15 Polizeiautos in Erfurt fehlt von den Tätern jede Spur. Die damals gegründete Sonderkommission "T5" hat nach Angaben des Landeskriminalamts etwa 1.500 Personen vernommen und 1.300 Spuren erfasst und ausgewertet. Vier konkrete Zeugenhinweise seien erfolglos bearbeitet worden. Auch die hohe Belohnung von 20.000 Euro führte nicht zur Ergreifung der Täter.

Die Sonderkommission im Landeskriminalamt ist mittlerweile zu einer Arbeitsgruppe geschrumpft. Dennoch laufe die Fahndung weiter, erklärte eine LKA-Sprecherin. In der Nacht auf den 29. September 2013 waren 15 neue Polizeiwagen auf dem Freigelände eines Erfurter Autohauses in Flammen aufgegangen. Die Transporter sollten an die Polizei ausgeliefert werden. Es entstand ein Sachschaden von 750.000 Euro, der von der Versicherung getragen wurde.

Zuletzt aktualisiert: 29. September 2014, 20:10 Uhr