Nach Brandanschlag auf Polizeiautos in Erfurt Ermittler wollen auf Facebook fahnden

Bei den Ermittlungen zum Brandanschlag auf Polizeifahrzeuge im September in Erfurt gibt es offenbar immer noch keine konkreten Hinweise auf Täter. Deswegen will das Landeskriminalamt nach Angaben seines Präsidenten Werner Jakstat nun Fahndungsaufrufe in sozialen Netzwerken veröffentlichen. Geplant seien unter anderem Aufrufe bei Facebook und Twitter, sagte Jakstat MDR THÜRINGEN.

Jakstat sagte weiter, bisher hätten die Ermittler 200 Spuren analysiert und rund 700 Personen vernommen. Die Auswertung von Überwachungskameras in dem gesamten Areal um das Autohaus, auf dessen Gelände die Fahrzeuge standen, laufe noch. Darunter seien auch Überwachungsbänder von Tankstellen, Autohäusern und einem Fastfood-Restaurant. Bisher gebe es aber noch keine heiße Spur von potenziellen Tatverdächtigen.

Ende September 2013 hatten bislang unbekannte Täter auf dem Gelände eines Autohauses 15 dort abgestellte Polizeifahrzeuge angezündet. Die Fahnder gehen von einer politisch motivierten Tat aus. Der Schaden beläuft sich auf rund 750.000 Euro.

Zuletzt aktualisiert: 24. Februar 2014, 20:33 Uhr

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5 Kommentare

25.02.2014 11:04 rolf piper 5

Wer hat denn eigentlich festgestellt, dass es Brandstiftung ist? Die Bilder zeigen, dass die Fahrzeuge eng beieinander stehen. Wer von den Benutzern raucht(e)? Wie oft schaltet sich der automatische Zigarettenanzünder nicht ab? Oder die Heckscheibenheizung? Dazu haben die Fahrzeuge einen Stern! Mir kommt das Theater nach "Haltet den Dieb" vor.

24.02.2014 21:37 Klaus Pfister 4

Hat die Polizei mal ein Knoelchen an den Verkehrten ausgestellt?
T'ja legale Erpressung am Volk hat doch ab und zu mal Konsequenzen!