Männer laden Bäume von einem Lkw.
Bäume für die Buga wurden am Donnerstag nach Erfurt gebracht. Bildrechte: MDR/Stadtwerke Erfurt

Erfurt Über 100 Bäume für Buga 2021 eingetroffen

Die alten wurden abgeholzt, jetzt wurden neue angeschafft: Für die Bundesgartenschau in Erfurt sind jetzt die ersten 128 Bäume eingetroffen. Sie sollen in der nördlichen Geraaue gepflanzt werden.

Männer laden Bäume von einem Lkw.
Bäume für die Buga wurden am Donnerstag nach Erfurt gebracht. Bildrechte: MDR/Stadtwerke Erfurt

In Erfurt werden Anfang der kommenden Woche die ersten von über 1.000 vorgesehenen neuen Bäume für die Bundesgartenschau 2021 gepflanzt. Am Donnerstag sind 128 Bäume eingetroffen. Sie sollen nach Informationen von MDR THÜRINGEN in der nördlichen Geraaue gepflanzt werden. Im Norden der Landeshauptstadt soll bis zur Buga ein etwa fünf Kilometer langer Naherholungspark entstehen. Zuletzt gab es immer wieder Demonstrationen in Erfurt, weil mehr als 600 Bäume zur Vorbereitung der Buga 2021 gefällt werden mussten.

Baum-Setzlinge liegen auf einer Wiese.
Ein Teil der neuen Bäume liegt bereits auf der Wiese. Bildrechte: MDR/Stadtwerke Erfurt

Wie ein Sprecher der Buga mitteilte, sollen in den kommenden Jahren bis zur Eröffnung insgesamt 1.100 Bäume neu gepflanzt werden. Bei den 128, die jetzt im Bereich Mühlgraben in die Erde kommen, handelt es sich um Feld- und Bergahorn, Schwarzpappel, Traubenkirsche, Silber- und Trauerweide sowie Winterlinde.

Vor allem Weide und Pappel gelten als schnellwachsende Bäume, die innerhalb eines Jahres bis zu einen Meter lange Triebe bilden können. Die nördliche Geraaue ist ein 60 Hektar großes Gebiet, das in der Innenstadt beginnt und ins nördliche Stadtgebiet entlang der Gera führt.

Quelle: MDR THÜRINGEN

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Regionalnachrichten | 15. März 2019 | 17:30 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 15. März 2019, 17:47 Uhr

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2 Kommentare

17.03.2019 09:41 Grosser, Klaus 2

Die BUGA 2021 hätte so schön werden können, es fehlt aber die grundlegende Idee, das übergeordnete Motto welches alle drei Erfurter Standorte verbindet.
Für mich ist die Frage, wieso wurde die nördliche Geraaue mit ins Buga-Gelände genommen? Warum wurde dann die nördliche Geraaue, der das mit am wenigsten entwickelte Buga-Gebiet ist, nicht schon ab 2011 entwickelt?
Warum hat man nicht anstatt der nördlichen Geraaue, den Louisepark mit seinem dendrologischen Garten mit in das Buga-Gelände aufgenommen?
Ich denke, dafür, dass Erfurt dien Zuschlag 2011 erhielt, ist bis jetzt sehr wenig passiert. Wenn man sich die einzelnen Bugastandorte betrachtet wird die Buga auch 2021 eine Baustelle sein.
Die BUGA 2021 spiegelt nicht die lange Gartenbautradition Erfurts wider.

16.03.2019 12:44 martin 1

Unter "Aus alt mach neu" hatte ich mir immer etwas Anderes vorgestellt. Danke für die Weiterbildung liebe Buga-Verantwortliche.

Ich halte es übrigens für gut, wenn diese Bäume gepflanzt werden - aber deshalb hätte man nicht in der Menge Altbestand fällen sollen.

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