Fünf Männer stehen nebeneinander vor Bäumen
Von links nach rechts: Sebastian Papenbreer, Erfurter Citymanagement; Lars Chrestensen, BUGA-Freunde Erfurt; Peter Moos, Wir für Erfurt, Karl-Heinz Kindervater, Erfurter Tourismusverein; Norbert Wernet, BUGA-Freunde Erfurt sind für den Bau des Bastionskronenpfades. Bildrechte: Stadtverwaltung Erfurt

Bundesgartenschau 2021 Erfurter Vereine sprechen sich für Bastionskronenpfad zur Buga aus

In der Diskussion um den geplanten Bastionskronenpfad auf dem Erfurter Petersberg haben sich Vertreter von fünf Vereinen für den Bau des Weges ausgesprochen. Sie kritisierten das Vorgehen von Naturschützern, die gegen den Bau sind. Ein klärendes Gespräch mit allen Vereinen und Verbänden soll nach einem Konsens suchen.

Fünf Männer stehen nebeneinander vor Bäumen
Von links nach rechts: Sebastian Papenbreer, Erfurter Citymanagement; Lars Chrestensen, BUGA-Freunde Erfurt; Peter Moos, Wir für Erfurt, Karl-Heinz Kindervater, Erfurter Tourismusverein; Norbert Wernet, BUGA-Freunde Erfurt sind für den Bau des Bastionskronenpfades. Bildrechte: Stadtverwaltung Erfurt

Im Streit um den Bastionskronenpfad in Erfurt haben sich die Tourismus- und Geschichtsvereine für dessen Bau stark gemacht. Er sei in jahrelanger Diskussion in vielen Gremien und Bürgerversammlungen beraten und beschlossen worden, jetzt müsse er auch gebaut werden, hieß es am Donnerstag. Die ehrenamtlichen Touristiker, Freunde der Buga, der Zitadelle Petersberg und Vertreter des Citymanagements werfen der Bürgerinitiative "Stadtbäume statt Leerräume" und dem Naturschutzbund vor, sich erst jetzt in die Debatte einzuschalten.

Wichtiges Projekt der BUGA 2021

Auf dem Erfurter Petersberg werden seit Mittwoch Bäume für die Bundesgartenschau 2021 gefällt.
Für die Bundesgartenschau 2021 in Erfurt wird im Bereich der Zitadelle Petersberg einiges umgestaltet. Auch einige Bäume wurden dafür gefällt. Bildrechte: MDR/Mayte Müller

Der Bastionskronenpfad ist eines der wichtigsten Projekte auf dem Petersberg für die Bundesgartenschau 2021. Die Bürgerinitiative "Stadtbäume statt Leerräume" hatte vor einigen Tagen angekündigt, gegen den Pfad notfalls vor Gericht zu ziehen. Sie beklagen, dass in dem Wäldchen auf dem Petersberg zu viele Bäume gefällt werden müssten. Von dem Wäldchen würden maximal drei Prozent gefällt, hält die Stadt entgegen. Derzeit werde das Wäldchen als Müllhalde oder Fahrradcrossstrecke genutzt, sagte der Amtsleiter des Garten- und Friedhofsamtes, Sascha Döll, MDR THÜRINGEN.

Klärendes Gespräch soll helfen

Simulation Bastionskronenpfad
Hier soll der geplante Bastionskronenpfad lang führen. Bildrechte: BUND Thüringen

Vom Bastionskronenpfad aus könnte die einzigartige Zitadelle Petersberg aus ganz anderer Sicht und auch von Menschen mit Behinderung gesehen werden, sagte Peter Moos vom Verein "Wir für Erfurt". Der Pfad sei eine einmalige Chance und werde auch nach der Buga 2021 die Besucher anziehen. Die Stadt will nun mit der Bürgerinitiative, dem BUND und dem NABU nach einem Konsens suchen. Ein solches Gespräch könnte helfen, die verhärteten Fronten zu glätten, hatte bereits vor einigen Tagen die Sprecherin der Bürgerinitiative "Stadtbäume statt Leerräume", Christine Beckert, erklärt.

Quelle: MDR THÜRINGEN

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Nachrichten für Mittelthüringen | 04. Juli 2019 | 15:30 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 04. Juli 2019, 19:01 Uhr

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