Umleitungen und Sperrungen Großbaustelle Erfurter Anger: Zweiter Bauabschnitt beginnt - Vollsperrung im August

Die Erfurter Verkehrsbetriebe erneuern auf dem Anger und in der Bahnhofstraße die teilweise 20 Jahre alten Gleise. Nun beginnt der zweite Bauabschnitt am wichtigsten Verkehrsknoten für Straßenbahnen in der Landeshauptstadt.

Die Maus-Figur neben einer Baustelle auf dem Anger
Die Maus hat die Baustelle auf dem Anger gut im Blick. Aufgrund der Arbeiten erhält sie aber weniger Besuch von Spaziergängern als sonst. Bildrechte: MDR/Martin Moll

Auf der Großbaustelle auf dem Erfurter Anger beginnt diesen Samstag der zweite Bauabschnitt. An der Kaufmannskirche wird am Gleisdreiecks die Einfahrt in die Johannesstraße gesperrt, teilten die Erfurter Verkehrsbetriebe (Evag) mit.

Die Stadtbahn-Linien 1 und 5 werden demnach umgeleitet. So fährt die Linie 1 vom Anger über den Fischmarkt bis zum Domplatz.

Anger wird im August voll gesperrt

Die Bauarbeiten im zweiten Bauabschnitt sollen laut Evag eine Woche in Anspruch nehmen. Insgesamt gibt es vier Bauabschnitte bis Ende August. Vom 12. bis 16. August wird die Angerkreuzung und damit der wichtigste Verkehrsknoten in Erfurt voll gesperrt.

Die Verkehrsbetriebe erneuern auf dem Anger und in der Bahnhofstraße die teilweise bereits 20 Jahre alten Gleise. Alle Haltestellen am Anger werden barrierefrei ausgebaut. Um den barrierefreien Einstieg zu ermöglichen, werden die Haltestellen jeweils um fünf Meter verlängert und mit einem Blindenleitsystem ausgestattet.

Quelle: MDR THÜRINGEN/mm

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Nachrichten | 25. Juli 2020 | 07:30 Uhr

4 Kommentare

B68 vor 13 Wochen

Es ist leichter grosse Verbotsschilder aufzustellen, als sich im Vorfeld einmal Gedanken zu machen und zwar mit der Bevölkerung und nicht über deren Köpfe hinweg. Aber nicht erst seit Corna wird das Volk verdummt und mit Strafen bedroht und belegt. Doch irgendwann ist auch dieser Bogen überspannt. D.Kalb

part vor 13 Wochen

Weshalb soll das Chaos in Erfurt größer sein als in gesamten Bundesland, wo jede Kreisbehörde gleichzeitig Baumaßnahmen beginnt und die Umleitungsstrecken immer länger werden. Etwas Abstimmung untereinander ist wahrscheinlich nicht erwünscht oder gibt den real existierenden Zustand der Verantwortlichen wieder, die nicht nach Leistung vergütet werden und auch sonst so manchen wählbaren Vorgesetzten überdauern in ihren Amtsentscheidungen? Schade ist es dann um die vielen zusätzlichen Unfälle, die dem Amtsschimmel und schlechter Planung geschuldet sind, bei Strecken, die durch den Güterfernverkehr nicht befahren werden sollten. Das Fußvolk sucht dabei auch nur den kürzesten Weg zum Zielpunkt und wundert sich weshalb eine Vollsperrung erfolgt oder die Absperrmaßnahmen ungenügend sind.

MAENNLEiN-VON-DiESER-WELT vor 13 Wochen

" BAU-CHAOS in Erfurt - Passanten ignorieren Umleitung. "
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...die Umleitungen für Fußgänger und Radfahrer werden eben hauptsächlich durch unachtsame PKW-Führer mißbraucht. Daher ist es nicht verwunderlich, dass "der
Fußgänger" den kürzesten Weg benutzt, der ihm seit Jahren vom Hauptbahnhof zum Anger vertraut erscheint...

Seit wann achten Fußgängerinnen auf "Umleitungsschilder" ?! Bildungsnotstand ? Lese-Rechtschreib-Schwäche ? Irrtum der VerkehrsleitPlanung ? "Von ganz oben" verordnetes BUGA-Chaos ?


" Genossinnen und Genossen, das Flugwesen, es entwickelt sich ! "

- sie kennen das doch noch von Manne Krug und der "Kuh im Propeller",
als man einem - vermeintlich - ungebildeten Bauernvolk die Vorzüge des
(sowjetischen) Flugwesens erklären wollte...?! Na gut, wir leben nicht
in der "Sowjetunion" und das "Flugwesen" in Erfurt ....??? - Es entwickelt
sich, Genossinnen und Genossen ! ;-)

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