Buga Erfurt gestaltet Eröffnung der Bundesgartenschau um

Keine Bühnenshows und Festreden, dafür ein virtuelles Programm: Die groß geplante Eröffnungsfeier der Buga in Erfurt wird in den Sommer verschoben. Details will die Stadt noch bekanntgeben.

Luftaufnahme der Defensionskaserne auf dem Erfurter Petersberg
Petersberg (im Bild) und Egapark bilden die Hauptattraktionen zur Bundesgartenschau in Erfurt. Bildrechte: Holger John / VIADATA Photo

Die Auftaktveranstaltung für die Bundesgartenschau in Erfurt wird wegen der Corona-Pandemie neu geplant. Das teilte am Mittwoch Oberbürgermeister Andreas Bausewein (SPD) mit. "Selbst wenn dann der Lockdown vorbei ist, gibt es einfach kein gutes Bild ab, wenn wir wenige Wochen danach so viele Leute dort zusammenbringen", sagte Bausewein.

Das Event am 23. April solle stattdessen ein Mix aus virtuellen und medialen Elementen werden. Außerdem werde es einen Rundgang von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier geben.

Große Buga-Feier im Sommer

Weitere Details sind laut Bausewein noch nicht spruchreif. Stadt und Buga-Gesellschaft wollen die neuen Pläne in der zweiten Märzwoche der Öffentlichkeit vorstellen. Damit verabschieden sich die Verantwortlichen von der ursprünglich geplanten Eröffnungsshow mit Bühnenprogramm und Festreden, die mit 300 Gästen auf dem Petersberg gefeiert werden sollte. Die Feier solle im Sommer nachgeholt werden.

Für die Besucher der Bundesgartenschau soll sich nach jetzigem Stand nichts ändern, wie Bausewein versichert. Die sogenannten Bezahlbereiche auf dem Petersberg und im Egapark könnten ab 9 Uhr am Eröffnungstag besucht werden. Danach seien die Pforten für 171 Buga-Tage wie geplant geöffnet.

egapark in Erfurt 3 min
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

MDR THÜRINGEN JOURNAL So 10.01.2021 19:00Uhr 02:36 min

Rechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Video

Eröffnung der Bundesgartenschau am 23. April

Für die Bundesgartenschau in Erfurt vom 23. April bis 10. Oktober laufen gegenwärtig die Vorbereitungen. Neben den Ausstellungsflächen Egapark und Petersberg zählt auch die nördliche Geraaue zum Gartenschaugelände. Ausstellungen und Veranstaltungen sind außerdem an zahlreichen Außenstandorten geplant. 25 historisch bedeutsamen Parks und Gärten in Thüringen und Sachsen-Anhalt stehen nach Angaben der Veranstalter als Beispiel für die verschiedenen Gartenepochen von der Renaissance bis zum Landschaftspark.

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Quelle: MDR THÜRINGEN/sar, dpa

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Regionalnachrichten | 17. Februar 2021 | 17:30 Uhr

8 Kommentare

MAENNLEiN-VON-DiESER-WELT vor 2 Wochen

Ich verstehe noch immer nicht ganz,
warum eine Bundesgartenschau in Erfurt sich auch auf Gärten und Parks
in Sachsen-Anhalt auswirken muss... Hängt das mit der Übergabe des
Staffelstabes von derzeit Sachsen-Anhalt an Thüringen im Vorsitz
des Bundesrats zusammen ? 🤔

... dieser ist doch aber erst im November, also nach längst schon beendeter Bundestags- und Thueringer Landtagswahl, wenn auch die BUGA schon
„verblüht“ sein wird....


...und der Schlosspark Molsdorf mit seiner altehrwürdigen Schlosskirche
ist zu jeder Zeit bestaunenswert — nicht nur im Wonnemonat der Lüste !

MAENNLEiN-VON-DiESER-WELT vor 2 Wochen

Was gegen eine spätere Eröffnungsfeier spricht ? 🤔
...wahrscheinlich der übervolle Terminkalender des
Genossen Bundespräsident ⁉️ 😎

💐 🌺 🌸 🌼 🌻 🥀 🍁 🍂


Wir finden die Entscheidung sehr vernünftig — auch in Anbetracht der zahlreichen
Baustellen, die durch den völlig „überraschenden“ Winter-Einbruch nicht weiter voran gekommen sind....

... hoffentlich wird der nächste Winter nicht im Plan von Frau Holle
vorgezogen und beginnt nicht außerplanmäßig schon im Oktober ‼️

Monazit vor 2 Wochen

Meiner Meinung nach klingt Buga 2021/2022 auch gut. Was spricht eigentlich dagegen, das Teil im Sommer/Herbst zu eröffnen und mit Ende der Frühjahrsbepflanzung im goldenen Mai abzuschließen. Das Konzept sieht ja eh Nachnutzung vor. Dann hätten die Erfurter auch im Sommer/Herbst 2022 sicher noch was davon. Im Dezember könnte man dann das Ganze winterlich gestalten und einen besonderen Weihnachtsmarkt veranstalten.

Sicher besser, als jetzt krampfhaft was durchzudrücken. Die Leute dürsten sich ja nach nicht virtueller Kultur und Unterhaltung - nur eben, wenn es sicher ist.

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