Asyl Erfurt will Wohncontainer nach Mühlhausen verkaufen

Die Stadt Erfurt will ihre ungenutzten Container verkaufen, die einst als Unterkunft für Geflüchtete vorgesehen waren. Wie die Thüringer Allgemeine berichtet, sollen die Container vom Standort Im Gebreite nach Mühlhausen gehen. Die Stadt will damit nach eigenen Angaben ihr marodes Obdachlosenasyl ersetzen.

Leere Asyl-Container in Erfurt

Die Container-Dörfer im Gebreite, an der Heinrichstraße, der Vollbrachtstraße und am Wiesenhügel entstanden 2015 in Folge der Geflüchtetenwelle. Sie blieben jedoch leer, da Erfurt die Geflüchteten unter anderem in Wohnungen und zeitweise auch in der Thüringenhalle und einer leer stehenden Schule am Herrenberg unterbringen konnte. Die Container und ihr Aufbau hatten nach Zeitungsangaben 4,5 Millionen Euro gekostet. Davon zahlte das Land 2,5 Millionen.

Wohncontainer
Wohncontainer für Geflüchtete (Symbolbild) Bildrechte: dpa

Quelle: MDR THÜRINGEN/jn

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Regionalnachrichten | 28. Oktober 2020 | 09:30 Uhr

2 Kommentare

Blume65 vor 5 Wochen

Erfurt verkauft die container mach mühlhausen muss man das verstehn .naja das ist politik

Thueringer Original vor 5 Wochen

Muss Erfurt eine Teil an den Freistaat zurück zahlen, wenn die Container verkauft werden?

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