Bei Erfurt Hunde in Eis eingebrochen: Feuerwehr rettet Tier aus See

Die Feuerwehr hat einen durch dünnes Eis eingebrochenen Hund aus einem See bei Erfurt gerettet. Das große Tier und noch ein weiterer Hund waren am Mittwochabend auf die Eisfläche zwischen Erfurt-Kühnhausen und Elxleben gerannt. Mitten auf dem See brachen die Vierbeiner ein. Die Besitzerin alarmierte daraufhin die Feuerwehr. Einer der Hunde kam in dem eisig kalten Wasser ums Leben, den anderen konnten die Retter mit einem Boot an Land bringen. Die Berner Sennenhunde waren laut Feuerwehr auf die Eisfläche gelaufen, weil dort Enten saßen. Aus diesem Anlass warnten die Retter eindringlich davor, zugefrorene Gewässer zu betreten - selbst für Hunde sei die Eisschicht noch zu dünn.

Feuerwehrfrau und Kind vor Fahrzeug mit Hund im Kofferraum
Streicheleinheiten nach dem Schock: Der überlebende Hund wurde zum Aufwärmen in eine warme Decke gewickelt und in ein beheiztes Auto der Feuerwehr gesetzt. Bildrechte: MDR/Wichmann TV

Quelle: MDR THÜRINGEN

Zuletzt aktualisiert: 24. Januar 2019, 14:51 Uhr

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13 Kommentare

26.01.2019 10:06 astrodon 13

@Petra Stein: Wenn es sich um "grobe Fahrlässigkeit" handelt ist der Halter lt. Gebührensatzung zum Kostenersatz verpflichtet.

25.01.2019 16:02 Petra Stein 12

Offensichtlich liegt hier ein Fall von Fahrlässigkeit oder zumindest massiver Fehleinschätzung vor. Die Hundeführerin sollte mindestens verpflichtend nachgeschult werden.

Dennoch muss der Feuerwehreinsatz aus Steuermitteln bezahlt werden, so wie jeder andere Einsatz bei leichtsinnigem Verhalten. Sonst ruft am Ende niemand mehr einen Rettungsdienst, aus Angst, auf den Kosten hängen zu bleiben.

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