Geplantes Danakil-Haus 800 Kakteen im Egapark Erfurt ziehen für Buga 2021 um

Drei Jahre vor Beginn der Bundesgartenschau in Erfurt müssen hunderte Pflanzen aus dem Kakteenhaus im Erfurter Egapark ausziehen. Sie werden ab April 2021 in Deutschlands erstem Wüsten-Tropenhaus Danakil zu sehen sein. Vor dem Umzug bekommen viele der rund 800 eigenwilligen Schönheiten neue Töpfe.

Eine Frau und ein Mann in grüner Arbeitskleidung der Gärtner im Egapark in Erfurt bereiten einen meterhohen, mit Holzbrettern und Luftpolsterfolie geschützten Kaktus für den Transport vor
Wenn meterhohe und mit Stacheln bewehrte Kakteen umziehen, ist Fingerspitzengefühl gefragt: Dicke Handschuhe, Holzbretter und Luftpolsterfolie sorgen dafür, dass sich die Mitarbeiter im Egapark nicht verletzen. Und dass die Pflanzen selbst keinen Schaden nehmen. Bildrechte: MDR/Antje Kirsten
Eine Frau und ein Mann in grüner Arbeitskleidung der Gärtner im Egapark in Erfurt bereiten einen meterhohen, mit Holzbrettern und Luftpolsterfolie geschützten Kaktus für den Transport vor
Wenn meterhohe und mit Stacheln bewehrte Kakteen umziehen, ist Fingerspitzengefühl gefragt: Dicke Handschuhe, Holzbretter und Luftpolsterfolie sorgen dafür, dass sich die Mitarbeiter im Egapark nicht verletzen. Und dass die Pflanzen selbst keinen Schaden nehmen. Bildrechte: MDR/Antje Kirsten
Mehrere auch Schwiegermuttersitz genannte, runde, mit langen Stacheln bewehrte Kakteen in Töpfen stehen nebeneinander in einer Reihe auf Euro-Paletten aus Holz in einem Gewächshaus im Egapark in Erfurt
Für den Umzug wird derzeit etwa die Hälfte der rund 800 Kakteen und Sukkulenten im Egapark umgetopft. Danach ziehen die meisten Pflanzen in ihr vorläufiges Quartier, ein Gewächshaus auf dem Egapark-Gelände. Ab Frühjahr 2019 erfolgt dann der Rückbau der alten Pflanzenschauhäuser. Bildrechte: MDR/Antje Kirsten
Ein Holzgerüst umgibt einen hohen Kaktus in einem Gewächshaus im Egapark in Erfurt
An Stelle des bisherigen Kakteenhauses soll ein neues Gewächshaus für die Überwinterung entstehen. Das Gebäude aus dem Jahr 1985 wird dafür abgerissen. Bildrechte: MDR/Antje Kirsten
Der abgesägte Stamm eines Säulenkaktus liegt neben eingetopften Kakteen im Egapark in Erfurt
Da blutet Kakteenfans das Herz: Manche Pflanzen müssen regelrecht zerlegt werden. Doch sie erwachen mit etwas Glück zu neuem Leben... Bildrechte: MDR/Antje Kirsten
Mehrere abgesägte Stämme von Säulenkakteen liegen nebeneinander in einer Reihe auf Styropor-Platten im Egapark in Erfurt
Angespitzt und am unteren Ende mit Holzkohle behandelt, werden die abgesägten Kakteen-Triebe als Stecklinge eingetopft. Dann können sie neue Wurzeln bilden und anwachsen. Bildrechte: MDR/Antje Kirsten
Eine Frau in grüner Arbeitskleidung sägt in einem Gewächshaus im Egapark in Erfurt mit dicken Handschuhen einen Trieb von einem Kaktus ab
Marianne Ehlers betreut das Kakteenhaus seit dem Jahr 1999. Ihre riesengroßen "Schützlinge" in der Mitte der Anlage bleiben bis zum Schluss und ziehen direkt ins Danakil-Haus um, wenn der Bau steht. So wird der Umzugsstress für die Pflanzen geringer gehalten. Bildrechte: MDR/Antje Kirsten
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