Delegiertenversammlung Große Mehrheit für CDU-Spitzenkandidaten Mike Mohring

Thüringens CDU-Landeschef Mike Mohring geht als Spitzenkandidat seiner Partei in den Landtagswahlkampf. Auf ihrer Landesvertreterversammlung in Erfurt stimmten 97 Delegierte für Mohring und sechs gegen ihn. Damit erhielt er 94,2 Prozent der Stimmen.

Mehrere Personen stehen auf einer Bühne mit einem CDU-Plakat im Hintergrund. Ein Mann hält einen Blumenstrauß.
Mike Mohring führt die CDU in den Wahlkampf. Am Samstag wurde er mit großer Mehrheit in Erfurt gewählt. Bildrechte: MDR/Katrin Fischer

Paritätische Besetzung der Landtagsliste

Vor der Wahl hatte Mohring die seine Partei in einer Rede auf den Wahlkampf eingestimmt. Auf die Plätze zwei und drei haben die Delegierten Landtagspräsidentin Birgit Diezel und CDU-Generalsekretär Raymond Walk gewählt.

Für die ersten zwanzig Plätze wollten die Christdemokraten etwas für sie Neues ausprobieren: Hinter Spitzenkandidat Mohring wechseln sich weibliche und männliche Kandidaten auf der Liste ab - damit nimmt die CDU vorweg, was die rotrotgrüne Regierungskoalition für kommende Wahlen plant: Die paritätische Besetzung von Landtagslisten. Tatsächlich spielt die Liste bei der Thüringer CDU keine große Rolle, viele CDU-Abgeordnete haben in ihren Wahlkreisen das Direktmandat gewonnen.

CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer und der Spitzenkandidat der Thüringer CDU zur Landtagswahl, Mike Mohring, betreten gemeinsam mit mehreren weiteren Personen einen Versammlungssaal.
Auch CDU-Parteivorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer war in Erfurt dabei. Bildrechte: MDR / Ulrich Sondermann-Becker

Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer schießt gegen SPD

Auch CDU-Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer stattete der Landesvertreterversammlung einen Besuch ab. Dabei übte sie scharfe Kritik an der SPD. Anlass waren die Überlegungen zu Vergesellschaftungen von Juso-Chef Kevin Kühnert. Diese wertete Kramp-Karrenbauer als Indiz für ein politisches Abdriften der SPD. Daran ändere auch deren Zurückweisung durch die SPD-Spitze nichts, sagte die CDU-Chefin in Erfurt. Das Vorgehen der SPD erinnere sie an manche Hundehalter, die auch sagten, ihr Hund wolle ja nur spielen, wenn er zugebissen habe.

Quelle: MDR THÜRINGEN / dpa

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Nachrichten | 04. Mai 2019 | 12:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 04. Mai 2019, 19:41 Uhr

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32 Kommentare

06.05.2019 15:24 Willy 32

@ 2 9 , weißt du überhaupt wie ein normaler Bürger kämpfen muß wenn er schwer krank ist ?? bei den KK . u s w. wir glauben es nicht bei dir, also ist der doch schon sehr privilegiert und meine Aussage dazu stimmt, andere sind mit so einer Krankheit zeitlebens krank bis zum Ende !! und noch etwas wenn er schwer krank gewesen wäre könnte er auf keinem Fall jetzt bereits schon wieder in die Öffentlichkeit treten , also Ball flach halten.

06.05.2019 14:47 Ekkehard Kohfeld 31

@ Martin Vomberg 29 Wieso soll die Profession, im Auftrag und mit Mandat des Wählers hauptberuflich Politik zu machen, kein ordentlicher Beruf sein? Ganz offensichtlich scheint es jedenfalls einer zu sein, sonst könnte man damit wohl kaum seinen Lebensunterhalt verdienen.##

Was hat das damit zu tun?
Als Gangster kann man auch seinen Lebensunterhalt verdienen,ihr Vergleich hinkt nicht der humpelt schon:-))))))

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