Blaulicht Nach Feuer im alten Reptilienpark in Erfurt: Mutmaßliche Brandstifter ermittelt

Bei einem Feuer im ehemaligen Erfurter Reptilienpark am Roten Berg entstand im vergangenen Jahr hoher Schaden. Nun hat die Veröffentlichung von Überwachungsbildern bei der Suche nach den Tatverdächtigen zum Erfolg geführt.

Reptilienpark Erfurt in Flammen
Feuerwehreinsatz im April 2020 in Erfurt Bildrechte: imago images / Karina Hessland

Der Fahndungs-Aufruf der Polizei zum Brand am ehemaligen Reptilienpark in Erfurt war erfolgreich. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, wurden zwei Jugendliche im Alter von 13 und 15 Jahren als mutmaßliche Brandstifter ermittelt.

Am Dienstag hatte die Polizei Überwachungskamera-Fotos der Verdächtigen veröffentlicht und einen neuen Zeugenaufruf gestartet. Umgehend waren zahlreiche Hinweise eingegangen, im Online-Presseportal der Polizei wurde der entsprechende Beitrag 23.000-mal aufgerufen.

Schaden von 150.000 Euro bei Brand in Erfurt

Bei dem Feuer am 23. April 2020 war ein Schaden von 150.000 Euro entstanden. Drei Hallen wurden zerstört. Menschen oder Tiere wurden nicht verletzt, da der Reptilien-Tierpark bereits seit Längerem geschlossen war. Der nun ermittelte 13-Jährige habe in einer Anhörung bereits gestanden, teilte die Polizei am Donnerstag mit.

Quelle: MDR THÜRINGEN/mm

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Regionalnachrichten | 28. Januar 2021 | 14:30 Uhr

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