Erstes Volksfest seit Corona Strenge Hygieneregeln: "Erfurter Altstadtherbst" soll stattfinden

Für Schausteller, aber auch für Besucher ist es das erste große Volksfest seit Beginn der Corona-Pandemie in Thüringen. Vom 26. September bis zum 11. Oktober soll in Erfurt der "Altstadtherbst" stattfinden. Auf dem Domplatz gelten dann strenge Hygieneregeln.

Rummel beim Altstadtfrühling in Erfurt
Ein seltenes Bild in Zeiten der Corona-Pandemie: Rummel auf dem Erfurter Domplatz. Bildrechte: IMAGO

In Erfurt findet auch in diesem Jahr ein Oktoberfest statt - als "Erfurter Altstadtherbst". Nicht nur der Name ist neu. Wegen der Corona-Krise gibt es auch viele weitere Unterschiede zum traditionellen Herbstfest auf dem Domplatz. So gilt laut Marktmeister Sven Kaestner ein generelles Alkoholverbot. Das gesamte Gelände wird eingezäunt, Besucher müssen Schutzmasken tragen und werden registriert. Geplant sind zwei Einlasspunkte - einer am Lauentor und ein Haupteingang an der Marktstraße.

45 Schausteller werden zu Altstadtherbst erwartet

Rund 2.000 Gäste können sich gleichzeitig auf dem Gelände bewegen. Besucher können sich vorab mit Handy und QR-Code registrieren, ein Eintrittsgeld wird nicht gefordert. Laut Kaestner wird es Stände mit Speisen und Getränken und spezielle Verzehrbereiche geben. Noch wichtiger aber: 45 Schausteller werden erwartet. Für viele von ihnen ist es die erste Veranstaltung des Jahres. Mit dabei sind unter anderem das 55 Meter hohe Bellevue-Riesenrad mit geschlossenen Gondeln und die Achterbahn "Wilde Maus".

Stand heute: Weihnachtsmarkt findet statt

Der "Erfurter Altstadtherbst" soll am 26. September beginnen und bis 11. Oktober dauern. Er hoffe, dass das Fest stattfinden kann, sagte Kaestner mit Blick auf die vielerorts steigenden Infektionszahlen. Im Moment sei er aber optimistisch. Der Marktmeister blickt auch schon ein paar Wochen weiter. Aus jetziger Sicht werde es einen Weihnachtsmarkt in Erfurt geben, sagt er. Ob mit oder ohne Glühwein, das sei aber noch nicht klar. Zuerst hatte die "Thüringer Allgemeine" berichtet.

Quelle: MDR THÜRINGEN/jml

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Nachrichten | 17. September 2020 | 09:00 Uhr

25 Kommentare

martin Gestern

@critica: Sie verwechseln Kritik an einer geäußerten Meinung mit fehlender Duldung. Meiner Meinung nach liegt da entweder ein Mangel am Verständnis der deutschen Sprache vor oder es ist der leicht durchschaubare Versuch unliebsame Meinungen aus der Debatte fern zu halten.

Und übrigens ich bleibe dabei: Ihr Hinweis unterstellt der angesprochenen Person einen entsprechenden Mangel - ansonsten wäre ein Hinweis ja völlig zweckfrei.

martin Gestern

@critica: Weshalb versuchen Sie zu unterstellen, dass meine Nachfrage, wo Sie die Grenze ziehen, naiv sei? Meiner Vermutung nach aufgrund fehlender Argumente.

Critica Gestern

Das mag sein, dennoch "dulden" Sie nichts, was nicht mit Ihrer Meinung konform geht.
Zu "Übrigens". Falls Sie es nicht verstanden haben, dann noch einmal. Ich bin dagegen, alles, was uns in den Medien (nicht nur in Sachen Corona) vorgesetzt wird, eins zu eins zu glauben und umzusetzen. Deshalb mein Hinweis "Wagen Sie, selbständig zu denken" (Voltaire).

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