Wasserrohrbruch Erneut Fischzucht im Kressepark Erfurt überschwemmt

Im Erfurter Süden ist am Samstagmorgen eine Trinkwasserleitung geborsten. Mehrere hundert Haushalte haben deshalb nach Angaben der Stadtwerke kurzzeitig kein Trinkwasser erhalten oder nur unzureichenden Wasserdruck festgestellt. Das sei jedoch schnell behoben worden. Mittlerweile seien Mitarbeiter des Tiefbauamtes damit beschäftigt, die Schadstelle in der Motzstraße in Erfurt-Hochheim freizulegen und die defekte Leitung auszutauschen. Die Straße am Erfurter Steiger war kurz nach 6:00 Uhr morgens überflutet vorgefunden worden. Laut Feuerwehr handelte es sich bei der geplatzten Leitung um eine der Hauptwasserleitungen von Erfurt.

Havarie Erfurt Kressepark 5.1.2019
Der Wasserstand stieg einen halben Meter über normal. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Bereits Ende August 2018 hatte es dort einen Rohrbruch gegeben. Die Stadtwerke gehen davon aus, dass diesmal weniger Wasser ausgetreten ist. Dennoch hat das Wasser erneut die Fischteiche des Erfurter Kresseparks überflutet. Inwieweit dadurch die Tiere zu Schaden gekommen sind oder die Teiche in Mittleidenschaft gezogen wurden, ist noch nicht bekannt. Im Sommer war der Wasserstand um einen halben Meter gestiegen und hatte zahlreiche Fische über die Ränder gespült.

Quelle: MDR THÜRINGEN

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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR THÜRINGEN JOURNAL | 05. Januar 2019 | 19:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 05. Januar 2019, 14:21 Uhr

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6 Kommentare

06.01.2019 18:20 Dorfbewohner 6

“part 4

...Das jetzige Leitungsnetzt ist vorwiegend noch aus DDR- Beständen, der jetzige Staat lebt also von dieser Substanz…”

Aus DDR- Beständen(...schön formulier)?
Nun, nach meiner Erinnerung war die DDR-Trinkwasserversorgung aber auch schon hauptsächlich auf zuvor verlegte Leitungsnetze aufgebaut.

06.01.2019 17:25 Jenaer 5

@ part (Nr.4): Steuern sind grundsätzlich dafür da, die Infrasturktur eines Gemeinwesens zu schaffen und intakt zuhalten. Daher stimme ich zu, dass Straßenausbeiträge als Sondersteuern zu klassifizieren sind, die nicht zu rechtfertigen sind. Aber wieso sie das föderale Gesellschaftssystem als Irrsinn bezeichnen, kann ich nicht nachvollziehen. Wieso der Bedarf für die Erhaltung des Erfurter Leitungsnetzes in Berlin besser beurteilt werden kann als in Erfurt, müssten Sie mal darlegen. Wer aber die Mittel der Kommune besser angelegt sieht, Migranten ein relativ sorgenfreies Leben in Erfurt oder sonstwo in Deutschland zu ermöglichen, hat den sinn von steuern nicht verstanden. Dafür sind Steuern nicht da.

[MDR THÜRINGEN: Liebe Diskutanten, bitte kehren Sie zurück zum Thema des Artikels.]

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