Erstmals in Deutschland Weltpolitik in Erfurt: Studierende simulieren Vereinte Nationen

450 Studierende aus der ganzen Welt simulieren in Erfurt von Mittwoch an die Vereinten Nationen. Die "National Model United Nations"-Konferenz findet erstmals in Deutschland statt. Die Studenten kommen zum Beispiel aus den USA, Kanada, Japan, Nigeria, Brasilien, der Ukraine und Deutschland.

Studierende debattieren in Erfurt als "UN-Botschafter"

Die Nachwuchs-UN-Vertreter treffen sich unter dem Motto "Brücken bauen, um die Weltgemeinschaft zu vereinen". Dabei schlüpfen die Teilnehmer in die Rolle von UN-Botschaftern ihrer Länder und diskutieren aktuelle weltpolitische Themen. Sie müssen sich abstimmen und Abschluss-Resolutionen schreiben. Ihre Konferenzsprache ist Englisch.

Teilnehmer der "Model United Nations"-Konferenz sitzen im Rathaus in Erfurt
Die Teilnehmer der "Model United Nations"-Konferenz haben sich im Rathaus in Erfurt versammelt. Bildrechte: MDR/Susan Minard

Das Ziel der "Model United Nations"-Konferenz (MUN) sind Begegnungen und Austausch. Die Teilnehmer lernen, sich in Themen einzuarbeiten, und trainieren ihre sprachlichen Fähigkeiten. Debattiert wird bis zum Sonntag. Am Donnerstag wird Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zu den Studierenden sprechen.

MUN 2019 in Erfurt: Model United Nations erstmals in Deutschland

Die "Model United Nations"-Konferenzen zählen weltweit zu den größten und bedeutendsten UN-Simulationen. Sie werden jährlich in einem anderen Land ausgerichtet. Nach Erfurt 2019 treffen sich die Studierenden 2020 im japanischen Kobe.

Quelle: MDR THÜRINGEN/maf

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Nachrichten | 27. November 2019 | 13:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 27. November 2019, 20:27 Uhr

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