Bundesgartenschau 2021 in Erfurt Land gibt grünes Licht für Klimazonenwelt

Für Erfurts größtes Projekt zur Bundesgartenschau 2021 gibt es grünes Licht: Die Klimazonenwelt "Danakil" wird vom Land Thüringen mit 15,5 Millionen Euro gefördert. Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee überreichte am Mittwoch einen Scheck an Ega-Geschäftsführerin Kathrin Weiß. "Das in Deutschland einmalige Wüsten-Urwald-Haus werde die Attraktivität des Ega-Parks steigern und Besucher nach Erfurt ziehen, die noch nie hier waren", sagte Tiefensee.

"Danakil" wird mitten im Park gebaut und insgesamt über 21 Millionen Euro kosten. Besucher können den tropischen Urwald und die äthiopische Wüste "Danakil" erleben und sich auf die Suche nach Wasser begeben. Vieles wird interaktiv gestaltet. Per App geht es beispielsweise auf Wünschelroutentour: Gäste können in die Höhle eines Skorpions schauen oder es auf magischen Monitoren regnen lassen.

Nach bisherigen Planungen soll "Danakil" 83 Meter lang sein und bis zu 13 Meter hoch werden, heißt es in einer Mitteilung des Ega-Parks. Der Komplex vereinige 1.250 Quadratmeter Wüstenhaus und 820 Quadratmeter Urwaldhaus. Auch nach Ende der Bundesgartenschau würden jährlich bis zu 100.000 Besucher erwartet, sagte Ega-Chefin Weiß. Nach Angaben Tiefensees soll noch in diesem Jahr der Bauantrag gestellt werden, um 2018 mit der Errichtung des Klimazonenhauses beginnen zu können.

Über dieses Thema berichtet MDR THÜRINGEN auch im Programm: MDR THÜRINGEN JOURNAL | 15.02.2017 | 19:00 Uhr

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