Ein Lastwagen mit Anhänger und großer Ladung steht auf einer Straße vor einem großen Gebäude.
Der "gestrandete" Schwerlasttransporter in Andisleben. Bildrechte: MDR/Jörg Pezold

Grünes Licht Andisleben: "Gestrandeter" Schwerlaster darf weiterfahren

Erst stoppte ihn eine zu enge Kurve, dann verhinderten Karneval und Behörden seine Weiterfahrt - nun darf der in Andisleben "gestrandete" Schwerlasttransporter endlich weiterfahren. Am Aschermittwoch bekam er eine letzte Genehmigung für die Weiterfahrt.

Ein Lastwagen mit Anhänger und großer Ladung steht auf einer Straße vor einem großen Gebäude.
Der "gestrandete" Schwerlasttransporter in Andisleben. Bildrechte: MDR/Jörg Pezold

Der vor einer Woche in Andisleben im Landkreis Sömmerda "gestrandete" Schwertransporter darf nun weiterfahren. Die letzte erforderliche Genehmigung liegt nun vor. Wie eine Sprecherin des Landesverwaltungsamtes in Sachsen-Anhalt MDR THÜRINGEN am Aschermittwoch mitteilte, wurden zwei vakanten Brücken, unter denen der 180-Tonnen-Koloss durchfahren soll, noch einmal Zentimeter genau vermessen. Dabei sei es um zwei Zentimeter gegangen. Die entsprechende Zustimmung sei nun an das Landratsamt Mettmann in Nordrhein-Westfalen geschickt worden. Weil die ausführende Spedition ihren Sitz im Kreis Mettmann hat, ist das dortige Landratsamt für die Genehmigung der Transportrouten zuständig. Eigentlich war die Zustimmung vom Landesverwaltungsamt in Sachsen-Anhalt bereits am Dienstagnachmittag erwartet worden.

Die Thüringer Behörden hatten bereits am Montag grünes Licht für den 180-Tonnen-Koloss gegeben. Das Landesverwaltungsamt hatte gemeinsam mit Deutscher Bahn, Landesamt für Bau und Verkehr, den Landkreisen Nordhausen und Sömmerda und der Stadt Nordhausen die Route abgestimmt.

Schwerlasttransport seit über einer Woche in Andisleben

Der aus Arnstadt kommende Schwertransporter war am Dienstagabend voriger Woche zunächst mitten in Andisleben steckengeblieben und hatte 17 Stunden lang die Ortsdurchfahrt blockiert. Eine dann ausgewählte Ausweichroute wurde von der Polizei untersagt, weil eine Brücke über die Bundesstraße 4 zu niedrig für den Lkw war. Das mehr als 40 Meter lange Fahrzeug soll einen Reaktor zum Elbhafen Aken in Sachsen-Anhalt bringen.

Mehr Nachrichten zum "gestrandeten" Schwertransport

Quelle: MDR THÜRINGEN

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Nachrichten | 14. Februar 2018 | 10:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 14. Februar 2018, 15:12 Uhr

Die Kommentierungsdauer ist abgelaufen. Der Beitrag kann deshalb nicht mehr kommentiert werden.

6 Kommentare

16.02.2018 11:50 leni 6

zu Theo: Muß mich doch ernsthaft fragen, was die Behörden denn dazu tun, um so einen Antrag von einem Schwerlasttransport, zu kontrollieren. Ich sehe dies nicht so wie Theo. Vielleicht wäre die Kurve ja wirklich aufgefallen, wenn man den Bürostuhl verlassen hätte und sich wirklich intensiv mit der Genehmigung (sprich Vermessung, Kontrolle und suchen der besten Stecke) und all dem anderen Drumherum auseinandergesetzt hätte. Denn so ein Stillstand kostet und der Fahrer, nach dem sollte auch gefragt werden. Er ist ja losgeschickt worden. Also Theo,wie Sie schon schreiben, bei ordnungsgemäßer Prüfung, durch die Behörde wo der Antrag gestellt wurde, dass heißt auch mal vor die Tür gehen und die Strecke prüfen , wäre vielen vieles erspart geblieben!!!

15.02.2018 12:12 martin 5

@4 Max W: Was hat die "politische Gesamtlage" mit der Anfrage des Kommentators zu tun? Die Frage nach möglichen Folgekosten - auch für die Allgemeinheit - muss man nicht selbst haben - aber man wird so doch wohl noch stellen dürfen??

Mehr aus der Region Weimar - Apolda - Sömmerda

Mehr aus Thüringen

Eine Glaskiste mit der Beschriftung "Spendenbox"
Bildrechte: MDR Thüringen

Das Augustinerkloster in Gotha war am Freitag bis auf den letzten Platz gefüllt. Die Gothaer zeigten damit ihr Herz für krebskranke Kinder und Kinder mit Behinderung.

Sa 23.06.2018 18:48Uhr 00:29 min

https://www.mdr.de/thueringen/west-thueringen/gotha/video-207694.html

Rechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Video