Unfall zwischen Sömmerda und Erfurt Zwei Tote bei weiterem schweren Unfall auf A71

Nach der Massenkarambolage bei Suhl hat es auf der Autobahn 71 einen weiteren schweren Unfall mit mehreren Fahrzeugen gegeben. Zwischen Sömmerda-Süd und Erfurt-Nord kamen dabei am Sonntagabend zwei Menschen ums Leben. Vier Personen wurden nach Angaben der Autobahnpolizei verletzt.

Feuerwehrleute, Polizisten und Rettungsdienst an einer Unfallstelle auf der A71 bei Sömmerda.
Feuerwehrleute, Polizisten und Rettungsdienst an der Unfallstelle auf der A71 bei Sömmerda. Bildrechte: MDR/WichmannTV

In den Unfall bei Sömmerda waren sechs Fahrzeuge verwickelt. Nach Behördenangaben waren gegen 21:30 Uhr zunächst zwei Fahrzeuge aus unbekannten Gründen kollidiert. Eines dieser Autos fing Feuer und brannte komplett aus. Nachfolgende Fahrzeuge fuhren in die Unfallstelle hinein. Sechs Stunden war die A71 in Richtung Schweinfurt gesperrt. Eines der beiden Todesopfer konnte inzwischen identifiziert werden. Es handelt sich um einen 29 Jahre alten Mann aus Bulgarien.

Am Sonntagnachmittag waren auf der A71 bei Suhl auf beiden Richtungsfahrbahnen wegen eines Hagelschauers und plötzlicher Glätte knapp 50 Fahrzeuge ineinander gefahren. 32 Personen wurden verletzt, sechs davon schwer. Zahlreiche Rettungsdienste, Feuerwehren aus dem Landkreis Schmalkalden-Meiningen und aus Suhl sowie Abschleppunternehmen waren im Einsatz. Am Sonntagabend wurde die A71 wieder für den Verkehr freigegeben.

Quelle: MDR THÜRINGEN

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Nachrichten | 28. April 2019 | 22:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 29. April 2019, 07:57 Uhr

Mehr aus der Region Weimar - Apolda - Sömmerda

Mehr aus Thüringen