Weimar | Erfurt Ex-AfD-Stadtrat nach Schüssen verurteilt

Ein ehemaliger Weimarer AfD-Stadtrat ist nach Schüssen aus einer Schreckschusspistole im August 2019 zu einer Geldstrafe verurteilt worden.

Justizia arbeitet immer langsamer. Zu wenig Richter. Zu wenig Staatsanwälte. Wegen Personalmangels steigt die Verfahrensdauer seit Jahren an. In Ostdeutschland ist sie besonders hoch.
Das Urteil ist bereits rechtskräftig. Bildrechte: MDR/Enrico Chodor

Das hat nach Angaben der Linke-Landtagsfraktion die Landesregierung auf eine kleine Anfrage ihrerseits geantwortet. Demnach wurde der Mann rechtskräftig wegen Körperverletzung, tätlichen Angriffs, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung zu einer Gesamtgeldstrafe von 150 Tagessätzen verurteilt.

Mit Schreckschusspistole gefeuert

Der 30-Jährige hatte demnach am 28. August in Weimar Nord betrunken mehrere Schüsse mit einer Schreckschusspistole abgefeuert und dann die alarmierten Polizisten bedroht und beleidigt. Die AfD-Stadtratsfraktion hatte ihn daraufhin ausgeschlossen.

Quelle: MDR THÜRINGEN

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Nachrichten | 24. Juli 2020 | 15:00 Uhr

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