Weimar Städtische "Hotspots" werden umbenannt

Als Reaktion auf MDR THÜRINGEN wird die Stadt Weimar W-LAN Netzwerke umbenennen. Die Stadt räumte ein, dass sie offenbar falsche Erwartungen geweckt hat.

Hinweisschild für Internetzugang
Symbolbild Bildrechte: IMAGO

Die Stadt Weimar gibt ihren Hotspots in der Verwaltung künftig alternative Namen. Der Begriff "Hotspot" habe offensichtlich zu Verwirrung geführt, heißt es in einer Reaktion auf einen MDR THÜRINGEN Online-Artikel.

Es seien falsche Erwartungen geweckt worden. Man habe die Bürger im Glauben gelassen, die W-LAN Verbindungen beispielsweise vor dem Bürgerbüro seien öffentlich. Dem sei aber nicht so. Die Hotspot-Zugänge dienten allein den Mitarbeitern, bestimmten Gästen und Vertretern der Presse.

Freies W-LAN geplant

Öffentliche Hotspots seien jedoch geplant. Sobald der Haushalt 2020 genehmigt sei, könne investiert werden. Ziel sei es, noch in diesem Jahr für Jeden zugängliche Internetzugänge im Bürgerbüro und am Rathaus am Herderplatz zu schaffen, teilte die Stadt mit.

Quelle: MDR THÜRINGEN

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Nachrichten | 18. Februar 2020 | 16:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 18. Februar 2020, 15:55 Uhr

2 Kommentare

Jana vor 7 Wochen

Internet ist sicher kein Neuland, aber eine Infrastruktur für öffentliches WLAN ist eben nicht so trivial, wie dem Besuch den WLAN-Code für das Internet zu geben.

Für solch eine Infrastruktur benötigt man einen Haushalt, damit eben die Kosten der Hardware, der Datenanbindung, Absicherung und für das betreuende Personal projektiert werden können.

Es ist ja nicht so, dass man auf jede beliebige Infrasturktur einfach noch X-Terrabyte an Datendurchsatz draufsatteln kann, ohne das die eigentliche Arbeit der Behörde leidet.

Monazit vor 7 Wochen

Ach ja ... Neuland :-)

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