Peter Kleine
Peter Kleine lebt mit seiner Familie in Weimar. In der Kulturstadt will er u.a. vernachlässigte Straßen sanieren und das Rathaus in Stand setzen. Bildrechte: Peter Kleine

Serie Peter Kleine - der neue OB von Weimar

Er ist neu im Amt, aber nicht neu in der Stadt. Nach fünf Jahren als Weimars Bürgermeister beginnt für Peter Kleine am 1. Juli seine Amtszeit als Weimars neuer Oberbürgermeister. Bei den Wahlen Mitte April bekam er über 60 Prozent der abgegebenen Stimmen.

von Maria Socolowsky

Peter Kleine
Peter Kleine lebt mit seiner Familie in Weimar. In der Kulturstadt will er u.a. vernachlässigte Straßen sanieren und das Rathaus in Stand setzen. Bildrechte: Peter Kleine

Damit fegte er schon im ersten Wahlgang Amtsvorgänger Stefan Wolf/SPD regelrecht aus dem Amt. Ins Rennen gegangen war er als Parteiloser, unterstützt von CDU und Weimarwerk Bürgerbündnis. Überzeugt hat der 45-jährige nicht zuletzt durch seine bürgerfreundliche offene Art. Peter Kleine ist ruhig, sachlich, und er kann zuhören. Er will die Arbeit der Stadtverwaltung transparenter gestalten. Er will mehr mit den Menschen reden - mit denen auf der Straße, ebenso wie mit denen aus Wirtschaft, Bildung und Kultur. In Gesprächen will er Gutes über die Dinge herausfiltern, die er anpacken will.

Die Liste der Vorhaben ist lang: Vernachlässigte Straßen sanieren, das Rathaus in Stand setzen und von privaten Investoren nachdrücklicher fordern, dass sie Zusagen einhalten. Etwa beim Haus der Frau von Stein. Auch wenn das vielleicht nicht sofort zum Erfolg führe, die Leute müssten sehen, dass sich da was tut. Etwas tun will Peter Kleine auch für den öffentlichen Nahverkehr. Im Gespräch ist etwa ein Bustagesticket für einen Euro.

Peter Kleine wurde 1972 in Sömmerda geboren. Er hat in Jena Rechtswissenschaften studiert. Ab 2004 war er für kommunale Finanzen zuständig - zuerst im Innenministerium, dann im Finanzministerium. Seit 2013 war Peter Kleine Bürgermeister in Weimar, wo er seit Jahren mit seiner Familie lebt. Als Bürgermeister hatte er zuletzt die Ressorts für Finanzen, Bildung, Familie und Sport. Als Oberbürgermeister will er Finanzen, Bildung und Sport behalten. Auch die Kultur wird bei ihm bleiben. Er sagt: „Allein das soll ein Signal sein.“ Das heiße nicht, dass er alles kann oder sich alles zutraue. „Aber man darf auch führen können. Und wenn man die richtigen Leute hat, die mitmachen, macht es auch Spaß zu arbeiten." 

Quelle: MDR THÜRINGEN

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Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Das Fazit vom Tag | 30. Juni 2018 | 18:05 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 30. Juni 2018, 13:08 Uhr

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