Covid-19 Weimar stellt Pläne für abgespeckten Weihnachtsmarkt vor

Die Besucher des Weihnachtsmarktes in Weimar müssen in diesem Jahr auf Glühwein, die Eisbahn und den Märchenmarkt verzichten. Das gastronomische Angebot soll vorrangig von Weimarer Unternehmen kommen.

Festlich geschmückter Marktplatz in Weimar
Der Weihnachtsmarkt in Weimar 2019 (Archivbild) Bildrechte: MDR/Maria Socolowsky

Die Stadt Weimar hat am Mittwoch ihre Pläne für einen abgespeckten Weihnachtsmarkt vorgestellt. Demnach wird er kürzer, es gibt keinen Alkohol und somit auch keine Glühweinstände. Auch die Eisbahn auf dem Theaterplatz wird nicht aufgebaut werden. Ebenso müssen Besucher in diesem Jahr auf den Märchenmarkt verzichten.

Allerdings soll der Weihnachtsmarkt auch in diesem Jahr mit Musik der Schola Cantorum Weimar eröffnet werden. Die gastronomischen Angebote sollen von vorrangig Weimarer Unternehmen kommen. Auf dem gesamten Weihnachtsmarktgebiet gilt Maskenpflicht und Abstandsgebot.

Weimar orientiert sich an Einschränkungen zum Zwiebelmarkt

Damit orientiert sich die Stadt an den Einschränkungen zum Zwiebelmarkt Anfang Oktober. Da habe die Stadt bewiesen, dass eine öffentliche Großveranstaltung unter freiem Himmel pandemiekonform sein könne, sagte Oberbürgermeister Peter Kleine (parteilos).

Der Weihnachtsmarkt soll diesmal nur vom 1. bis 22. Dezember gehen. In den vergangenen Jahren startete er schon am 24. November und war bis 5. Januar geöffnet.

Quelle: MDR THÜRINGEN/jn

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Regionalnachrichten | 28. Oktober 2020 | 17:30 Uhr

2 Kommentare

Gelika vor 4 Wochen

Es sollte für alle Länder sowie für alle Städte gelten, kein Weihnachtsmarkt.
Ich kann Weimarer OB nicht verstehen, dass man sich den Maßnahmen der Bundesregierung widersetzt.

xy21 vor 4 Wochen

Ich freue mich, dass die Stadt Weimar der doch so arg gebeutelten Branche der Veranstaltungs-Sicherheits-Dienste unter die Arme greift und den Konsum mitgebrachter Alkoholika, die permanente Nutzung von Masken und überdies den Abstand einzelner Weihnachtsmarktbesucher kontrollieren lässt. Hoffentlich erhebt sie dann von den Besuchern auch eine Sicherheitsgebühr, denn die aus Steuermitteln finanzierte Polizei hat Besseres zu tun, als Weihnachtsmarktourismus innerhalb Thüringens zu kontrollieren. Immerhin werden die Corona-Fallzahlen dann dem Wohnort der Besucher zugeordnet und nicht alle in Weimar gezählt. Auf ein dunkelrotes Thüringen!

Ich freue mich nicht, dass ich aufgrund dieses Größenwahns Einzelner und der allgemeinen Sorglosigkeit in diesem Jahr keine Chance mehr haben werde, meine jährliche stationäre Untersuchung zu bekommen.

Schöne Weihnachten!

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