Allgemeinverfügung Diese Corona-Regeln gelten ab Montag im Eichsfeld

gültig vom 16.11.bis 30.11.

Landratsamt
Das Landratsamt in Heiligenstadt hat eine neue Corona-Allgemeinverfügung für das Eichsfeld erlassen. (Archivfoto) Bildrechte: imago/imagebroker

Neue Corona-Verordnung für ganz Thüringen

Hinweis vorab: Die Landesregierung in Thüringen hat eine neue Corona-Verordnung erlassen, die seit 2. November für den gesamten Freistaat gilt. Sie schränkt das öffentliche Leben im Freistaat in weiten Teilen ein und schafft damit unter Umständen schärfere Regeln, als sie in den Tagen und Wochen zuvor von den einzelnen Landkreisen getroffen worden sind. Einen Überblick über die thüringenweiten Bestimmungen finden Sie hier. Die einzelnen Landkreise können allerdings darüber hinausgehende Regeln - wie etwa eine Maskenpflicht in bestimmten Bereichen - in ihren Allgemeinverfügungen vorschreiben.

Wegen stetig steigender Corona-Neuinfektionen hat der Eichsfeldkreis die Regeln für private und öffentliche Feiern verschärft. So dürfen sich seit 5. November nur noch zehn Menschen treffen - egal ob drinnen oder im Freien. Ausgenommen sind Versammlungen und religiöse, politische, amtliche oder betriebliche Veranstaltungen.

Zum 16. November verschärft der Kreis seine Allgemeinverfügung. Der Mund-Nasen-Schutz muss im öffentlichen Raum getragen werden, wenn ein Abstand von 1,50 Metern nicht gewährleistet werden kann. Das gelte auch auf stark frequentierten Verkehrswegen und Plätzen, Märkten und an Haltestellen. Das Landratsamt wies daraufhin, dass Schutzvisiere oder Schilder nicht genügen.

Abweichend von der Verordnung des Landes ist organisierter Trainingssport für Kinder und Jugendliche nicht erlaubt. Die neue Kreisverordnung gilt bis zum 30. November.

Die jeweils aktuelle Allgemeinverfügung finden Sie im Amtsblatt des Eichsfeldkreises.

Quelle: MDR THÜRINGEN/maf

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Nachrichten | 13. November 2020 | 18:00 Uhr

12 Kommentare

DER Beobachter vor 7 Wochen

Genau wegen Ihrer Fragen gibt es die 50-auf-100000-Regel! Ab dann ist es zunehmend unmöglich, Infektionsketten nachzuverfolgen und Maßnahmen zu ergreifen. Deswegen bat Stuttgart die BW um Hilfe, deswegen werden Medizinstudenten, Krankenschwestern im Ruhestand... von den Gesundheitsämtern mobilisiert, deswegen bietet die BW bis zu 13 000 Kräfte an...

Peter vor 7 Wochen

Critica, Sie nennen es "Aktionismus". Ich nenne es "Verantwortungsbewußtsein", wenn ein Landrat seine Bevölkerung schützen will mit genau den Maßnahmen, welche Sie beschreiben.
Keine große Menschenansammlungen. Genau das ist gemeint, wenn sich "in Wohnungen nur noch 15 und in Gaststätten oder anderen angemieteten Räumen maximal 30 Gäste treffen" dürfen.

martin vor 7 Wochen

@critica:
1.) Sie dürften diese Meinung selbstverständlich haben und äußern.
2.) Ich schrieb nicht über Menschen, die Sie als Klugsch***** meinen diffamieren zu müssen, sondern über die Menschen, bei denen der sog. "gesunde Menschenverstand" offenkundlich nicht so weit ausgeprägt ist, dass sie sich adäquat benehmen.

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