Arenshausen A38: Transporter mit 700 Ferkeln umgekippt

Auf der Autobahn 38 bei Arenshausen ist ein Laster mit 700 Ferkeln umgekippt. Nach Polizeiangaben wurde der Fahrer leicht verletzt, der Beifahrer nicht. Die Autobahn war seit etwa 11:30 Uhr in Richtung Göttingen gesperrt. Der Laster aus Oldenburg lag laut Polizei längs zur Fahrbahn. Der Transportanhänger habe sich nicht geöffnet. Die Rettungaktionen kamen für die meisten Tiere zu spät: Laut Polizei sind rund 600 von ihnen verendet. Der Lkw-Fahrer war nach bisherigen Informationen vermutlich zu schnell auf die Autobahn aufgefahren. Der Schaden wird mit 80.000 Euro angegeben.

Mehrere Menschen sind dabei, die Ferkel aus dem umgekippten Lkw in Sicherheit zu bringen
Helfer kümmern sich um die Tiere. Wie gerettet werden können, ist noch offen. Bildrechte: MDR/Gregor Mühlhaus

Die Tierschutzvereinigung Peta fordert seit langem ein grundsätzliches Verbot von Transporten lebender Tiere. Tiere litten währen der Fahrt unter der Enge, Temperaturschwankungen, Hunger oder Durst, kritisierte sie. Zudem zögen sie sich dabei immer wieder Verletzungen zu.

Quelle: MDR THÜRINGEN

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | 27. März 2018 | 12:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 27. März 2018, 16:50 Uhr

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15 Kommentare

28.03.2018 18:22 Thüringer Patriot 15

Diese ganzen Tiertransporte sind falsch und nur Tierquälerei.
Die Schweine sollen dort zu Wurst verarbeitet werden, wo sie auch gezüchtet werden. Haben wir früher immer so gemacht.

28.03.2018 13:53 Sr.Raul 14

Ganz einfach, @3 (Thomas Kanitz), regionale Aufzucht und Verarbeitung. Von den somit kurzen Wegen profitieren letztlich Alle. Nicht zuletzt die "Armen Schweine" von Truckern, welche im Namen der westlichen Konsumgesellschaft und des Profits für Hungerlöhne durch ganz Europa karren müssen. Allgemein wird jedoch eine Konsumminimierung von Nöten sein. Spätestens, wenn uns diese Wohlstandsblase um die Ohren geflogen ist. Ich weiß, klingt weder nett noch optimistisch, wird aber so kommen.

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