30 Jahre Mauerfall Oldtimer-Fans stellen Grenzöffnung im Eichsfeld nach

In der Nacht auf den 10. November 1989 wurde im Eichsfeld der Grenzübergang bei Teistungen geöffnet. Oldtimerfreunde haben das Ereignis nachgestellt. Das Grenzlandmuseum erinnert daran mit einer Lichtinstallation.

Nachstellen der Grenzöffnung 1989 zwischen Duderstadt und Worbis mit DDR-Fahrzeugen und Grenzsoldaten-Darstellern.
Zweitakter-Geruch liegt in der Luft, als sich rund 300 Fahrzeuge aus DDR-Produktion in der Nacht auf den 10. November der einstigen innerdeutschen Grenze bei Teistungen im Eichsfeld nähern. Bildrechte: MDR/Gregor Mühlhaus
Nachstellen der Grenzöffnung 1989 zwischen Duderstadt und Worbis mit DDR-Fahrzeugen und Grenzsoldaten-Darstellern.
Zweitakter-Geruch liegt in der Luft, als sich rund 300 Fahrzeuge aus DDR-Produktion in der Nacht auf den 10. November der einstigen innerdeutschen Grenze bei Teistungen im Eichsfeld nähern. Bildrechte: MDR/Gregor Mühlhaus
Nachstellen der Grenzöffnung 1989 zwischen Duderstadt und Worbis mit DDR-Fahrzeugen und Grenzsoldaten-Darstellern.
Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt hat diese Besatzung eines offenen Traktors vom Typ Fortschritt ZT 303 gut daran getan, sich warm anzuziehen. Bildrechte: Gregor Mühlhaus
Nachstellen der Grenzöffnung 1989 zwischen Duderstadt und Worbis mit DDR-Fahrzeugen und Grenzsoldaten-Darstellern.
Ein solcher Kleinlaster vom Typ Robur wurde in der DDR von Grenztruppen und Nationaler Volksarmee gefahren - genauso wie der ... Bildrechte: Gregor Mühlhaus
Nachstellen der Grenzöffnung 1989 zwischen Duderstadt und Worbis mit DDR-Fahrzeugen und Grenzsoldaten-Darstellern.
... größere Lkw-Fahrzeugtyp W50. Bildrechte: Gregor Mühlhaus
Nachstellen der Grenzöffnung 1989 zwischen Duderstadt und Worbis mit DDR-Fahrzeugen und Grenzsoldaten-Darstellern.
"Die Papiere, bitte": Ein Grenztruppen-Darsteller unterhält sich mit dem Fahrer des Garant-Oldtimerbusses aus dem Jahr 1954, den die Eichsfeldwerke für Ausfahrten vermieten. Bildrechte: Gregor Mühlhaus
Nachstellen der Grenzöffnung 1989 zwischen Duderstadt und Worbis mit DDR-Fahrzeugen und Grenzsoldaten-Darstellern.
Freie Fahrt für die Insassen dieses Trabant. Bildrechte: Gregor Mühlhaus
Nachstellen der Grenzöffnung 1989 zwischen Duderstadt und Worbis mit DDR-Fahrzeugen und Grenzsoldaten-Darstellern.
Dieser Trabant-Fahrer hat einen Koffer und eine leere Getränkekiste auf seinen Dachgepäckträger geschnallt. Bildrechte: Gregor Mühlhaus
Nachstellen der Grenzöffnung 1989 zwischen Duderstadt und Worbis mit DDR-Fahrzeugen und Grenzsoldaten-Darstellern.
Bananen waren wie andere "Südfrüchte" in der DDR rar und wurden nach der Grenzöffnung häufig an DDR-Bürger gereicht, die in den Westen reisten. Bildrechte: Gregor Mühlhaus
Nachstellen der Grenzöffnung 1989 zwischen Duderstadt und Worbis mit DDR-Fahrzeugen und Grenzsoldaten-Darstellern.
Schwalbe- und Simson-Freunde in einer Reihe. Bildrechte: Gregor Mühlhaus
Nachstellen der Grenzöffnung 1989 zwischen Duderstadt und Worbis mit DDR-Fahrzeugen und Grenzsoldaten-Darstellern.
Das Grenzlandmuseum Eichsfeld auf dem Gelände des früheren Grenzübergangs Duderstadt-Worbis erinnerte unter anderem mit der multimedialen Lichtkunst-Installation "Niemandsland – Zwischen zwei Welten" an den Mauerfall. An diesen früheren Wachturm wurde ein Schild "Achtung Lebensgefahr" projiziert. Das Schild wurde nach der Grenzöffnung aufgestellt, um Spaziergänger vor Minen zu warnen, die damals noch nicht beräumt waren. Bildrechte: Gregor Mühlhaus
Nachstellen der Grenzöffnung 1989 zwischen Duderstadt und Worbis mit DDR-Fahrzeugen und Grenzsoldaten-Darstellern.
Dieses Foto, das auf eine Wand projiziert wurde, zeigt einen DDR-Grenzsoldaten beim Zerschneiden des Stacheldrahtzauns. Bildrechte: Gregor Mühlhaus
Nachstellen der Grenzöffnung 1989 zwischen Duderstadt und Worbis mit DDR-Fahrzeugen und Grenzsoldaten-Darstellern.
Entlang des ehemaligen Grenzzauns haben Künstler ein Lichtband aus Leuchtstäben gesetzt. Sie sollen Erinnerungen wecken an die friedlichen Demonstrationen und die Lichterprozessionen, die auch in den Eichsfelder Städten Worbis, Dingelstädt, Leinefelde und Heiligenstadt stattgefunden haben. Mit den einzelnen Stäben soll auch jedem einzelnen Opfer des Grenzregimes gedacht werden. Auf einem Feld steht zudem der beleuchtete Schriftzug "Niemandsland". Die Lichtinstallation ist am Sonntag (10. November) nochmals zwischen 16 Uhr und Mitternacht zu sehen. Bildrechte: Gregor Mühlhaus
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Nachstellen der Grenzöffnung 1989 zwischen Duderstadt und Worbis mit DDR-Fahrzeugen und Grenzsoldaten-Darstellern.
"Die Papiere, bitte": Ein Grenztruppen-Darsteller unterhält sich mit dem Fahrer des Garant-Oldtimerbusses aus dem Jahr 1954, den die Eichsfeldwerke für Ausfahrten vermieten. Bildrechte: Gregor Mühlhaus

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