Bornhagen Polizei beendet Präsenz vor Höcke-Haus

Zwei Polizeiautos und mehrere Reporter sowie ein Kamerateam stehen vor dem mit Holzbrettern verkleideten Wohnhaus des Thüringer AfD-Vorsitzenden Björn Höcke in Bornhagen im Eichsfeld
Polizei steht vor dem Haus von Björn Höcke. Bildrechte: MDR/Sebastian Jakob

Die rund-um-die-Uhr-Präsenz der Polizei vor dem Wohnhaus von Björn Höcke in Bornhagen ist vorerst beendet. Sie war im November 2017 im Zusammenhang mit einer gegen den AfD-Politiker gerichteten Kunstaktion angeordnet worden. Jetzt habe sich die Lage aber beruhigt, sagte Polizeisprecherin Fränze Töpfer MDR THÜRINGEN.
Die Beamten hätten insgesamt 3.500 Stunden in Bornhagen verbracht, um die öffentliche Sicherheit zu garantieren. Auch Heiligabend, Weihnachten und Silvester waren Polizeistreifen ständig vor Ort.

Stelen aus Beton stehen als Holocaust-Mahnmal arrangiert auf dem Nachbargrundstück neben dem Haus des Thüringer AfD-Politikers und Landtagsabgeordneten Björn Höcke in Bornhagen im Eichsfeld.
Stelen aus Beton stehen als Holocaust-Mahnmal arrangiert auf dem Nachbargrundstück neben dem Haus von Höcke. Bildrechte: MDR/Thomas Kalusa

Die Präsenz galt sowohl der Sicherheit der öffentlichen Person Höcke, als auch für die, nach Ansicht der Polizei, legale Kunstaktion des Zentrums für politische Schönheit. Letztlich sollte die Bevölkerung auch vor möglichen Eskalation im Streit um das Kunstprojekt geschützt werden, so Töpfer. Bis auf eine Demonstration von rund 20 AfD-Anhängern am 22. November vor dem Haus der Kunstaktion gab es aber keine weiteren Zwischenfälle.
Die Kunstaktion auf einem Nachbargrundstück des umstrittenen AFD-Politikers werde weiterlaufen, sagte der künstlerische Leiter der Aktion Morius Enden MDR THÜRINGEN. Nach jetzigem Stand noch für die nächsten sieben Jahre, so Enden.

Quelle: MDR THÜRINGEN

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Die Nachrichten | 05. Januar 2018 | 12:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 05. Januar 2018, 12:35 Uhr

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20 Kommentare

07.01.2018 07:18 O-Perler (1. V.) 20

[Anmerkung der Redaktion: Bitte bleiben Sie beim Thema und achten Sie darauf, dass Sie, wenn Sie Quellen zitieren oder Abkürzungen verwenden, diese auch für Jedermann nachvollziehbar sind.]

Zum Thema: Ruchs Zirkel will sich die nächsten Jahre neben Höckes Wohnhaus festsetzen. Ich halte das für eine der vielen aufgeblasenen Behauptungen dieser Leute. Nicht unmöglich, daß "wichtige Gründe" sie alsbald veranlassen werden, das Wirkungsfeld anderswohin zu verlagern, und sei es wegen neuer "Projekte". Diese Leute sind m.E. nur Provokateure, die strafrechtliche Grenzen austesten - keinen Deut anders als AfD-Twitterer!

06.01.2018 18:48 martin 19

@18 O-Perler: Nun, "Zungenschlag" nenne ich derartige Inhalte nicht ....

Eine Meinung eines Festrednern der "Jungen Freiheit" mache ich mir "eher selten" zu eigen. Der Bezeichnung von Herrn Steinhöfel als regelRECHTER Medienanwalt widerspreche ich daher nicht. Solange es sich um Meinungsäußerungen handelt, kann und wird unsere Demokratie das gut aushalten - als Medienanwalt kennt er die Grenzen genau und wird sich folglich öffentlich entsprechend verhalten.

Helene Fischer bezeichne ich nicht als "Sternchen" - auch wenn mich ihre Art der Unterhaltung nicht sonderlich begeistert. Respekt vor ihrer Leistung habe ich sehr wohl.

Zum Thema "korrekt bleiben" empfehle ich Ihnen den Griff an die eigene Nase. Ich habe doch gar nichts vom Nahen Osten geschrieben. Und dass Sibirien östlich von Deutschland (selbst in den Grenzen von 37) liegt, werden Sie ja wohl kaum bestreiten. Ihr zweifelhafter Versuch meine Aussagen unglaubwürdig zu machen, erscheint mir ziemlich offensichtlich.

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