Breitenworbis Neue Bodenmarkierungen sollen Streckendienst schützen

Mithilfe neuer Bodenmarkierungen auf den Standstreifen der Autobahnen will das Thüringer Landesamt für Bau und Verkehr die Beschäftigten der Autobahnmeistereien bei Arbeiten an der Fahrbahn schützen. Dazu wurden in den vergangenen Wochen bei Breitenworbis sogenannte Rüttelstreifen auf der Autobahn 38 aufgebracht.

Auf dem Standstreifen einer Autobahn sind drei leicht erhöhte weiße Streifen auf den Boden gemalt.
Bei einem Unfall mit einem Lkw ist 2018 ein Mitarbeiter der Autobahnmeisterei ums Leben gekommen. Bildrechte: MDR / Thomas Kalusa

Diese Rüttelstreifen sollen verhindern, dass Fahrer über die Fahrbahnbegrenzung fahren - etwa wegen Übermüdung. Fährt man über die Markierungen, dann entstehen Geräusche und das Fahrzeug beginnt zu vibrieren. Auf der Autobahn 38 sind das drei dicke weiße Balken, die diagonal oder im rechten Winkel zur Fahrbahn auf die Standspuren geklebt wurden.

Hintergrund ist ein tödlicher Unfall auf der Autobahn im Jahr 2018, bei dem ein Mitarbeiter der Autobahnmeisterei ums Leben kam. Bei der Untersuchung des Unfalls hatte sich herausgestellt, dass der Lkw, der mit dem Streckenfahrzeug kollidierte, zuvor rund zwei Kilometer auf dem Standstreifen gefahren war. Die Rüttelstreifen sollen die Lkw-Fahrer nun vor falschen Fahrmanövern warnen. Auch auf der A 4 zwischen Ronneburg und der Landesgrenze zu Sachsen sind solche Rüttelstreifen bereits angebracht worden. Auf der A 71 zwischen Traßdorf und Ilmenau sind die Arbeiten in Vorbereitung.

Auf dem Standstreifen einer Autobahn sind drei leicht erhöhte weiße Streifen auf den Boden gemalt.
Die neuen Rüttelstreifen auf der A 38 bei Breitenworbis Bildrechte: MDR / Thomas Kalusa

Quelle: MDR THÜRINGEN/kie

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Nachrichten Nord-Thüringen | 18. September 2019 | 13:30 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 18. September 2019, 17:53 Uhr

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