Leinefelde-Worbis Zoll beschlagnahmt zehn Millionen geschmuggelte Zigaretten

Beamte des Hauptzollamts Erfurt haben an der Autobahn 38 bei Leinefelde-Worbis mehr als zehn Millionen Schmuggelzigaretten aus dem Verkehr gezogen. Es handele sich um den bisher größten Fund von Schmuggelzigaretten des Amtes, sagte der Leiter Siegfried Klöble. Der vermiedene Steuerschaden soll bei 1,6 Millionen Euro liegen. Die Zigaretten wurden beschlagnahmt.

Zigaretten stehen in einem Karton auf dem Fußboden. Dahinter Beamte vom Zoll.
Es handelt sich den Angaben nach um den bisher größten Fund von
Schmuggelzigaretten des Hauptzollamtes Erfurt.
Bildrechte: MDR/Sebastian Jakob

Der Fang ging den Zöllnern bereits in der Nacht zu Freitag bei einer Routinekontrolle ins Netz. Sie hatten einen polnischen Sattelzug kontrolliert, der laut Frachtpapieren Plüschtiere nach Belgien transportieren sollte. Anstelle er deklarierten Ware fanden die Beamten die unverzollten Zigaretten. Gegen den Fahrer des Lkw wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Das Zollfahndungsamt Frankfurt/Main führt die Ermittlungen.

Ein Mitarbeiter des Zolls kontrolliert die zig Kisten gefüllt mit Zigaretten.
Kistenweise Kippen: Ein Zoll-Beamter kontrolliert die geschmuggelte Ware. Bildrechte: MDR/Hauptzollamt Erfurt

Quelle: MDR THÜRINGEN

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Nachrichten | 19. Februar 2019 | 13:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 19. Februar 2019, 20:22 Uhr

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