Kyffhäuserkreis Entlaufener Nandu ist tot

Der entlaufene Nandu aus dem Kreis Nordhausen ist tot. Nach Informationen von MDR THÜRINGEN wurde er am Donnerstagvormittag von einem Jäger erschossen. Er hielt sich laut Polizei in einem Waldstück zwischen Badra und Sondershausen auf. Der südamerikanische Laufvogel war am Freitag ausgebüxt. Nachdem er am Dienstag von einer Anwohnerin in Badra in ihrem Garten gesichtet wurde, gab ihn das Landratsamt des Kyffhäuserkreises zum Abschuss frei.

Ein Nandu steht in einem Gehege im Landkreis Nordhausen.
Ein solcher Nandu wurde Donnerstagvormittag von einem Jäger erschossen. Bildrechte: MDR/Wichmann TV

Quelle: MDR THÜRINGEN

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Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Regionalnachrichten | 14. Juni 2018 | 10:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 14. Juni 2018, 12:00 Uhr

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9 Kommentare

16.06.2018 11:27 Sylniga 9

Es ist bis zum fernen Thüringen wohl noch nicht vorgedrungen, dass im Hohen Norden an der Wakenitz (Grenzgebiet Schleswig-Holstein / Mecklenburg Vorpommern) seit inzwischen 24 Jahren eine ganze Herde lebt, die inzwischen bis zu 100 Tiere umfasst und auch aus wenigen entflohenen Tieren hervor gegangen sind. Alles in Frieden ohne Abschüsse. Aber durch aus schon Mal Straßenverkehrsopfer.

15.06.2018 15:27 Birgit B. 8

Ich wollte eigentlich beim LRA um das Leben des Tieres bitten. Es hätte doch sicher andere Lösungen gegeben! Nun lese ich, es ist zu spät und bin traurig und wütend! Ich nehme an, man hat auch schon alle anderen Tiere im Kreis erschossen, die sich jemals erdreisten könnten, eine Straße, die ihren Lebensraum durchschneidet, zu überqueren… Und alle Bäume gefällt, da sie ja irgendwann einmal umstürzen könnten… Sowie alle Flüsse trockengelegt, denn sie könnten eines Tages über die Ufer treten…
Dank der verantwortungsbewussten Mitarbeiter des LRA, die den Abschuss beschlossen haben und so stolz sein können auf diese mutige Leistung..., kann die bedrohte Bevölkerung Thüringens aber nun aufatmen. Nun herrscht wieder Ordnung im heimischen Wald! Fremdartiges Federvieh hat hier nichts zu suchen! Alle können nun wieder ruhig schlafen – ohne Alpträume vom gefährlichen Monster-Nandu im Garten, der sich ggf. gewagt hätte, den sorgsam gehegten und gepflegten Salat anzuknabbern…

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